Dienstag, 06. Dezember 2016


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Erfolgsstory: Zehn Jahre Charterboottourismus im Land Brandenburg

Positive Bilanz des 2. Erfahrungsaustausches "Wassertourismus - Charterboottourismus" am 30. März 2010 in Hennigsdorf/Obere Havel derzeit besonders geeignet

(lifePR) (Potsdam, ) "Die Einführung der so genannten Charterschein-Regelung für Sportmotorboote im Land Brandenburg ist auch zehn Jahre nach der Einführung ein voller Erfolg. Wir wollen diese Erfolgsstory fortschreiben. Mit dem neu entstehenden Lausitzer Seenland und der Wassertourismusinitiative Nordbrandenburg WIN eröffnen sich in naher Zukunft weitere Potenziale, die unbedingt erschlossen werden müssen". Das sagte René Kohl, Hauptgeschäftsführer der Industrie und Handelskammer (IHK) Potsdam in Auswertung des 2. Erfahrungsaustauschs "Wassertourismus - Charterboottourismus", der am 30. März 2010 im Technologie- und Gründerzentrum (TGZ) in Hennigsdorf stattfand.

Die im Vergleich zum Vorjahr gestiegene Zahl von rund 70 Teilnehmern bestätigt die Bedeutung des Wassertourismus als touristisches Schwerpunktthema, auf das zahlreiche Unternehmer aktiv setzen. Das wassertouristische Potenzial im Land Brandenburg ist beachtlich: Allein für Kanuwandern eignen sich 20.000 Kilometer schiffbare Wasserwege, Motorbooten stehen1600 Kilometer Wasserwege zur Verfügung und Hausboote können sich Führerschein frei auf 470 Kilometern Wasserwegen bewegen. Daneben sind Segeln und Segelwandern, Drachenbootfahren, Tauchen, Angeln, Baden, die Nutzung der Fahrgastschifffahrt, Wakeboarding sowie Hydrobiking möglich. Große Potenziale stecken auch in der Kombination aus Wassertourismus und Kultur-, Natur- und landseitigem Aktivtourismus.

Dieses Angebot gilt es auch international bekannt und wettbewerbsfähig zu machen. Das bescheinigte auch die durch das "Netzwerk Aktiv in der Natur" groß angelegte revierübergreifende wassertouristische Befragung im Land Brandenburg: Rund 96 Prozent der befragten Wassertouristen kamen aus Deutschland, davon rund 60 Prozent aus Berlin und dem Umland, nur 4 Prozent aus dem Ausland. Insbesondere das Revier der Oberen Havel eignete sich bisher besonders für das Fahren mit dem Charterschein. Die Untersuchung zeigte weiterhin: In Brandenburg gibt es das, was Urlauber suchen - viel Natur. Dies wird von den Gästen als überaus positiv gewertet.

Auch Qualität und Service der Angebote wird Brandenburg noch weiter ausbauen. "Qualitätszertifizierungen wie die Beschilderung mit der "Gelben Welle" und der "ServiceQualität Deutschland" bzw. der Sterneklassifizierung für Sportboothäfen bilden auch für zukünftige Förderungen maßgebliche Kriterien. Eine Höchstförderung wird daher klar an solche Qualitätsmerkmale bzw. infrastrukturelle Mindestanforderungen gemäß dem Wassersportentwicklungsplan 3 gebunden", teilte Martin Linsen, Tourismus-Referent im Ministerium für Wirtschaft und Europaangelegenheiten mit. Nun gelte es, entlang der schiffbaren Landeswasserstraßen die Voraussetzungen für eine effektive Bewerbung von Wassertourismus und landseitigem Naturerlebnis qualitativ so zu gestalten, dass Brandenburg die guten Potentiale auch im internationalen Vergleich noch stärker herausstellt.

In den vergangenen Jahren hat auch die Wasserschutzpolizei dem führerscheinfreien Motorbootfahren ein gutes Zeugnis ausgestellt. Es wurden keine nennenswerten Unfälle registriert. Der Direktor der Wasserschutzpolizei des Landes Brandenburg, Hans-Joachim Werner mahnte dennoch zur Vorsicht und appellierte an die Charterunternehmer. "Die Sicherheit ist zwar durch anhaltende Kontrollen in Brandenburg gewährleistet, der zunehmende Verkehr auf den Landeswasserstraßen erhöht allerdings das Unfallrisiko. Es sollte daher oberste Priorität für die Unternehmer sein qualitativ gute Einweisungen durchzuführen, Grundwissen zur Beschilderung abzufragen, und für die nötige Sicherheit an Bord zu sorgen".

Die beteiligten Ministerien, Verbände, IHKs und Unternehmen sprachen sich für eine neue Auflage der Veranstaltung im kommenden Jahr aus.

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