Sonntag, 04. Dezember 2016


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Brandenburger Außenhandel 2009

nach Rückgang gute Chancen auf neue Märkte

(lifePR) (Potsdam, ) "Im zurückliegenden Jahr 2009, das durch die Auswirkungen der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise geprägt war, haben sich die Brandenburger Exportunternehmen wacker geschlagen." Das sagte der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Potsdam, Dr.-Ing. Victor Stimming, angesichts der aktuellen Zahlen: "Die Exporte sanken mit 10,7 Milliarden Euro um 12,2 Prozent gegenüber 2008, lagen aber damit sogar über dem Niveau des Jahres 2007. Verglichen mit den deutschen Gesamtexporten, die 2009 um 18,4 Prozent auf das Niveau des Jahres 2005 zurück gingen, ist dieses Ergebnis vergleichsweise gut." Im Ranking der Bundesländer, so der Präsident, platzierte sich Brandenburg vor Berlin und verbesserte sich gegenüber 2008 um einen Rang auf Platz 12. "Somit", so der Potsdamer IHK-Präsident, "haben die Brandenburger Exporte zwar einen absoluten Rückgang zu verzeichnen, können aber am kommenden Exportwachstum - wie schon vor der Krise - durchaus überdurchschnittlich daran teilhaben."

Die Exporte im Produzierenden Gewerbe gingen im vergangenen Jahr sogar um 21,6 Prozent zurück. Damit beträgt der Anteil der Exporte des Produzierenden Gewerbes an den Brandenburger Gesamtexporten nur noch 40,8 Prozent (2008: 46,8 Prozent). Die exportierenden Unternehmen im westbrandenburgischen IHK-Bezirk Potsdam haben ihren Anteil an den Brandenburger Exporten von 55 (2008) auf knapp 60 Prozent (2009) gesteigert. Innerhalb Westbrandenburgs haben die Unternehmen im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ihr Exportaufkommen erhöht (+ 12 Prozent). Alle anderen Städte und Landkreise mussten Einbußen hinnehmen, besonders stark der Landkreis Potsdam-Mittelmark mit 60,2 Prozent.

Im Zielmarkt-Ranking ergaben sich Veränderungen auf den ersten drei Plätzen: Frankreich rückte von Platz 2 auf Platz 1 vor, die USA von Platz 3 auf Platz 2. Polen musste seine jahrelange Spitzenposition abgeben und erreichte nur Platz 3. Wachstumsstärkster Markt waren die USA mit 34,4 Prozent und einem Exportumsatz von 1,5 Milliarden Euro. China konnte um 36,2 Prozent auf 166 Millionen Euro zulegen und Brasilien wuchs sogar um 187 Prozent auf 164 Millionen Euro. In Europa wuchs das Exportaufkommen der Schweiz um knapp 14 Prozent auf 230 Millionen Euro und das Griechenlands um 18 Prozent auf 106 Millionen Euro. Nach Kontinenten betrachtet, wuchsen die Exportmärkte Nordamerika, Südamerika, Afrika und China. Den stärksten Einbruch verzeichnete der "Heimatmarkt" Europa.

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