Sonntag, 22. Januar 2017


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Optimismus stark von Zukunftserwartungen getragen

IHK-Mitgliederzahl steigt auf über 40.000/ Ausbildungsmarkt trotzt der Krise

(lifePR) (Offenbach am Main, ) Über einen weiteren Mitgliederzuwachs um 2,2 Prozent, auf 40.053 im vergangenen Jahr freute sich der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Offenbach am Main Alfred Clouth auf der heutigen IHK-Jahrespressekonferenz.

Die Zahl der ins Handelsregister eingetragenen Mitglieder der Offenbacher IHK ist dabei leicht, um 0,4 Prozent, auf 9.946 gestiegen. "28.964, und damit 3,3 Prozent mehr, sind Kleingewerbetreibende", so Clouth. Der Rest seien Unternehmen oder deren Betriebstätten, die in anderen IHK-Bezirken registriert sind.

Mit einem Minus von drei Prozent beim produzierenden Gewerbe habe sich der seit Jahren anhaltende Trend hin zu den Dienstleistungen weiter fortgesetzt. Auch die Zahl der Handelsunternehmen generell und insbesondere der Handelsvermittler sei mit 11,1 Prozent Rückgang deutlich gesunken.

"Regional betrachtet sind im Vergleich zum Vorjahr, was die Anzahl der Unternehmen anbelangt, fast alle Kommunen gewachsen. Ausnahmen sind hier Mühlheim mit einem Minus von einem Prozent und Dreieich mit Minus 1,9 Prozent. Am meisten zulegen konnten Egelsbach - plus 6,8 Prozent und Seligenstadt mit einem Zuwachs von 5,1 Prozent. Seligenstadt liegt auch in der längeren Sicht vorn. Von 2000 bis 2009 wuchs die Zahl der Unternehmen hier um 46,1 Prozent gefolgt von Offenbach mit 42,4 Prozent," erklärte der IHK-Präsident.

Eine IHK-Sonderumfrage, kurz vor der Jahrespressekonferenz, wie die Unternehmen ihre derzeitige und künftige Situation einschätzten, habe folgendes Ergebnis erbracht: "Nach dem tiefen Tal geht der Trend weiterhin nach oben, wobei der gestiegene Optimismus sehr stark von den Zukunftserwartungen getragen wird. Bei den Planungen zur Beschäftigung spielen Entlassungen nur eine untergeordnete Rolle und bei den Kreditkonditionen scheint sich die Lage ein wenig zu entspannen."

Zum Thema Konjunkturauswirkungen auf den Ausbildungsmarkt habe es eine bundesweite Umfrage gegeben, an der sich auch 70 Ausbildungsbetriebe aus Stadt und Kreis Offenbach beteiligten.

Clouth machte deutlich: "Wichtige Kernaussagen waren: Neun Prozent der Betriebe werden mehr ausbilden und 73 Prozent werden ihr Engagement unvermindert fortsetzen. Für 52 Prozent ist dabei die Sicherung des Fachkräftenachwuchses entscheidend. Die Geschäftserwartungen haben dabei für 76 Prozent kaum oder einen nicht entscheidenden Einfluss."

Dies stimme zuversichtlich, trotz der anhaltenden Krise beim Gewinnen neuer Ausbildungsplätze in bislang nicht ausbildenden Betrieben erneut gute Ergebnisse erzielen zu können. "So haben sich zum Beispiel auch die Mitglieder der Vollversammlung der IHK persönlich ,ans Telefon gehängt', so dass bislang schon 140 Betriebe identifiziert wurden, die Interesse an einer Ausbildung ab diesem Jahr haben."

Die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Region Offenbach sei sehr eng an den Frankfurter Flughafen gebunden. Clouth verdeutlichte nochmals: "Der Bau einer neuen Landebahn ist richtig und wichtig. Er muss aber einhergehen mit einem Nachtflugverbot. Die Anstrengungen zur Verminderung von Lärmbelastungen durch aktiven und passiven Schallschutz müssen intensiviert werden."

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