Dienstag, 17. Januar 2017


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Unternehmen kompensieren Fachkräftebedarf durch Weiterbildung , Marketing- und Technologiewissen besonders gefragt

Umfrage zu Fachkräftebedarf und Weiterbildung in Unternehmen

(lifePR) (Dessau-Roßlau/Halle/Leipzig, ) Jedes zweite Unternehmen in Mitteldeutschland hat einen Fachkräftemangel oder befürchtet diesen für die Zukunft. Mehr als 80 Prozent dieser Unternehmen versuchen, fehlende Fachkräfte durch Weiterbildung vorhandener Mitarbeiter zu kompensieren und investieren dafür jährlich circa 32000 Euro. So die wesentlichen Ergebnisse einer Umfrage der Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern der Region Halle-Leipzig-Dessau unter knapp 700 Teilnehmern der von den Kammern erstmals veranstalteten "Sommerakademie für die mitteldeutsche Wirtschaft" vom 25. bis 28. August.

Fast die Hälfte der Unternehmen, die ihre Mitarbeiter weiterbilden tut dies regelmäßig (43 Prozent). Bei weniger als 20 Prozent der Unternehmen spielt Weiterbildung derzeit keine Rolle - als Hauptgründe werden fehlende Finanzmittel und eine zu dünne Personaldecke genannt.

Knapp zwei Drittel der antwortenden Unternehmen schicken ihre Mitarbeiter zu Lehrgängen und Seminaren um sie weiterzubilden. 39 Prozent der Unternehmen nutzen zur Weiterbildung ihrer Mitarbeiter die Angebote externer Bildungsträger. 37 Prozent bieten berufsbegleitende Bildungsmaßnahmen im eigenen Unternehmen an. Den größten Bedarf an Weiterbildung gibt es auf dem Gebiet Vertrieb bzw. Marketing, dicht gefolgt von Technik und Technologie. Der Qualifizierungsbedarf ist im Bereich Kommunikation und Sozial- und Führungskompetenz deutlich größer als auf dem Gebiet Controlling, Sprachen und IT. Die vorhandenen Weiterbildungsangebote werden von fast 80 Prozent der befragten Unternehmen für ausreichend befunden.

Mehr als zwei Drittel der antwortenden Unternehmen kommen aus den Bereichen Dienstleistungen (34 Prozent), Handwerk (18 Prozent) und Industrie (17 Prozent), haben bis zu 49 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Jahresumsatz von bis zu zehn Mio. Euro. Insgesamt hatten sich an der Umfrage knapp 300 Unternehmer bzw. Unternehmensvertreter beteiligt.

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