Dienstag, 17. Januar 2017


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Anstoß Ausbildung: Tor in die Zukunft

Der Jugendförderverein Viktoria Fulda (JFV) bildet den Nachwuchs nicht nur auf dem Spielfeld aus

(lifePR) (Fulda, ) Jugendliche der Region Fulda und Osthessen bei ihrer beruflichen Orientierung und Ausbildung zu unterstützen ist das Ziel einer Kooperation von JFV Viktoria Fulda 2012 e.V., der Sparda Bank Hessen eG und der Industrie- und Handelskammer (IHK) Fulda. Auf einer Pressekonferenz auf dem Fußballfeld des TSV Lehnerz wurde das Projekt mit dem Titel: "Anstoß Ausbildung: Tor in die Zukunft" am 8. Juni vorgestellt.

Unter dem Dach des Jugendfördervereins Viktoria Fulda (JFV) haben sich im April 2012 die Fußballvereine TSV Lehnerz und Viktoria Bronnzell zusammengeschlossen. Alle Jugendklassen des Vereins spielen in der Hessenliga. Die B-Junioren klopften bereits an die Tür zur Bundesliga.

"Das Ausbildungskonzept des JFV Viktoria Fulda 2012 e.V. umfasst nicht nur sportliche Ziele. Wir wollen unseren Juniorspielern die Bedeutung von Schul- und Berufsabschlüssen verdeutlichen und ihnen auch soziale Werte wie Fairplay, Solidarität, Gemeinschaftsgefühl und Integrationsbewusstsein vermitteln, die sowohl im Privat- als auch im Berufsleben nützlich sind", erläuterte Thomas Dreifürst, Vorstandsvorsitzender von JFV Viktoria Fulda, das Konzept.

Der Verein beteiligt sich bereits aktiv an der Kampagne des Hessischen Fußball-Verbandes "Für Integration, Vielfalt und Respekt - gegen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Rechtsextremismus und Gewalt in und um den Fußball". Auch mit dem gemeinnützigen Verein "SMOG - Schule machen ohne Gewalt" arbeitet Viktoria Fulda eng zusammen.

Informationsveranstaltungen, Bewerbungstrainings und Seminare sollen den jungen Spielern eine gute Basis bieten, um sich gezielt auf einen erfolgreichen Berufsweg vorzubereiten. Denn Fußballvereine und Unternehmen stehen vor der gleichen Herausforderung, talentierte Jugendliche in der Region zu halten. Dabei können sie sich gegenseitig unterstützen.

"Die Juniorenfußballer sollen zum Beispiel Berufsbilder kennenlernen, die nicht so bekannt sind, um leichter einen passenden Ausbildungsweg einzuschlagen", unterstrich Armin Gerbeth. Der Leiter Berufsbildung bei der Industrie- und Handelskammer Fulda begrüßte die Kooperation. "Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels müssen die Unternehmen neue Wege gehen. Es ist sinnvoll, die Jugendlichen dort abzuholen, wo sie ihre Freizeit verbringen", betonte Gerbeth.

Das Projekt wird durch den Gewinnsparverein der Sparda-Bank Hessen gefördert. In einer Auftaktveranstaltung am 9. Juni um 18:30 Uhr im ITZ Fulda am Alten Schlachthof warnt der Web-Experte Florian Dietz unter dem Titel "Das Internet vergisst nichts - Social Media und ihre Gefahren" die über 80 jungen Fußballer vor Stolperfallen im Internet. Denn die Erfahrung zeigt: Jugendliche gehen häufig viel zu blauäugig mit diesem Thema um.

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