Dienstag, 06. Dezember 2016


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Hessische IHKs drängen auf zügigen Breitbandausbau

(lifePR) (Frankfurt, ) "Schnelle Internetverbindungen sind Voraussetzungen für die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Hessen. In einer sich zunehmend vernetzenden Wirtschaft ist das Internet existenzieller Bestandteil der unternehmerischen Infrastruktur. Es muss schnellstmöglich dafür gesorgt werden, Lücken der Breitbandversorgung in Hessen zu beseitigen", fordert Matthias Gräßle, Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft hessischer Industrie- und Handelskammern.

Das Gefälle zwischen Hochleistungsnetzen in den Ballungsräumen und "weißen Flecken" in ländlichen Räumen ist eklatant und dringend zu beheben. Die Unternehmen, die durch leistungsschwache Internetverbindungen betroffen sind, haben klare Wettbewerbsnachteile. Das führt in der Konsequenz zur Schwächung der wirtschaftlichen Situation einer gesamten Region, fördert Abwanderungen von bestehenden Unternehmen und verhindert vor allem Neuansiedlungen; nicht nur von Unternehmen, sondern auch von Familien. Damit wird die mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften in manchen Regionen noch verschärft.

"Wichtig ist nun, dass die Verantwortlichen vor Ort das Thema Breitbandversorgung mit Nachdruck zum Erfolg führen. Die hessischen IHKs, für die ein leistungsfähiger Breitbandanschluss zu den zentralen Anliegen ihrer Standortpolitik gehört, bieten dazu ihre Unterstützung an", sagt Gräßle. Die Nachfrage müsse vor Ort gebündelt werden. Ebenso sei es an der Zeit für eine Analyse der vorhandenen Breitbandstrukturen sowie der notwendigen Breitbandversorgung. "Es muss geklärt werden, was da ist, und was wirklich gebraucht wird. Dazu müssen Kommunen, Telekommunikationsunternehmen und potenzielle Kunden an einen Tisch." Nachbarkommunen und benachbarte Unternehmen sollten zusammenarbeiten.

Marktwirtschaftlichen Lösungen ist dabei der Vorzug zu geben. Nur dort, wo der Markt nicht das gewünschte Ergebnis bringt, gelte es nach anderen Lösungen zu suchen. Das sei überwiegend im ländlichen Raum zu beobachten. "Wenn auf absehbare Zeit die Lücken nicht wirtschaftlich zu schließen sind, kann eine Förderung Sinn machen. Die Förderinstrumente müssen dann jedoch effektiv, effizient, technologieoffen, mit minimalem bürokratischem Aufwand und regional ausgeglichen sein", sagt Gräßle.

Die hessischen IHKs haben sich gemeinsam mit der Breitbandinitiative Hessen für einen sinnvollen Ausbau der Strukturen eingesetzt. Zahlreiche Veranstaltungen der IHKs, darunter das "1. Frankfurter Symposium für digitale Infrastruktur" und die Veranstaltung "Schnelles Internet für alle", haben im vergangenen Jahr Verantwortliche aus Wirtschaft und Kommunen für das Thema Breitbandausbau sensibilisiert. Im zweiten Quartal 2010 wird sich eine Veranstaltung mit dem Breitbandausbau im Software-Cluster Südhessen beschäftigen.

Anlässlich der öffentlichen Anhörung zum Breitbandausbau in Hessen am 14. Januar 2010 im Hessischen Landtag legten die IHKs eine Stellungnahme vor.

Diese steht unter www.ihk-hessen.de/breitband zum Download bereit.

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