Dienstag, 06. Dezember 2016


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Thüringer Unternehmen beklagen internationale Handelsschranken

(lifePR) (Erfurt, ) Die deutschen Exportbetriebe scheinen die Durststrecke hinter sich zu lassen, wurden aber von der Krise und deren Folgen hart getrof-fen. Das belegt die bundesweite IHK-Unternehmensumfrage "Going International" unter insgesamt 2.300 Firmen, darunter auch fast 100 Betrieben aus dem Freistaat.

"Drei Viertel der Thüringer Unternehmen kritisieren die Rechtssicherheit auf den internationalen Märkten sowie die oftmals komplizierte Vertrags-gestaltung und unübersichtlichen Zollbestimmungen", zieht der Hauptgeschäftsführer der Erfurter Industrie- und Handelskammer (IHK), Gerald Grusser, ein erstes Fazit. Hinzu kämen Finanzierungsprobleme, die gerade Exportfirmen im Freistaat gegenwärtig belasten. "Wenn es darum geht, in ein Auslandsgeschäft zu investieren, klagen zwei Drittel der Thüringer Betriebe über Probleme bei Finanzierung und Sicherheiten", so Grusser.

Die Erfolgsgeschichte der Thüringer Exportwirtschaft habe sich im ersten Halbjahr 2009 leider nicht fortgesetzt. Nach vorläufigen Ergebnissen des Landesamtes für Statistik seien Waren im Wert von 4,4 Milliarden Euro ausgeführt worden. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche dies einem Minus von 26 Prozent.

Die Ausgangsbedingungen für den Schritt über die Grenzen wären dabei durchaus schwieriger geworden: "Frühere Kundenbeziehungen sind abgebrochen und die internationale Nachfrage hat sich vielerorts noch nicht wieder erholt", sagt der IHK-Chef. Die nationalen Programme vieler Staaten zur Ankurbelung der Konjunktur würden neben neuen Geschäftschancen zahlreiche ungeplante Hindernisse für deutsche Firmen mit sich bringen. "Einheimische Anbieter werden

bei Ausschreibungen im Infrastrukturbereich gerne bevorzugt und Hürden aufgebaut, wie Importzölle oder Kontroll- und Zulassungsvorschriften", schildert Grusser die Probleme. Aber auch instabile politische Verhältnisse, Korruption und protektionistische Maßnahmen belasteten mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen.

Gegenwärtig würde der osteuropäische Markt an Bedeutung gewinnen. Polen, Tschechien und Russland seien für die Hälfte der Betriebe inzwischen wieder wichtige Exportzielländer. Mit Ausfuhren im Wert von 553 Millionen Euro und einer Steigerungsrate von fast fünf Prozent wäre Großbritannien im Länder-Ranking der wichtigsten Exportpartner aber weiterhin auf der Spitzenposition. Dagegen seien die Lieferungen nach Frankreich um ein Drittel eingebrochen. Durch den Höhenflug des Euros gegenüber dem schwachen Dollar würden auch weniger Produkte in die USA verkauft.

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