Freitag, 09. Dezember 2016


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Delegation aus Südkorea besucht Thüringen

Ausbau der Wirtschaftsbeziehungen vereinbart

(lifePR) (Erfurt, ) Unternehmensvertreter aus der südkoreanischen Provinz Jeollanamdo weilen vom heutigen Mittwoch (25.11.) bis zum Sonntag (29.11.) zu einem Arbeitsbesuch in Thüringen. Im Rahmen der 2008 geschlossenen Partnerschaft zwischen den beiden Regionen unterzeichneten Hatack Jung, Vizepräsident des Unternehmerverbandes, und Gerald Grusser, Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt, eine Vereinbarung über die verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit.

"Der Kooperationsvertrag beinhaltet den kontinuierlichen Informationsaustausch über die wachstumsstärksten Industriezweige. Darüber hinaus wollen wir durch Begegnungen der betreffenden Unternehmer die Kontaktaufnahme und Zusammenarbeit fördern", betont der IHK-Chef. Von Interesse wären vor allem erneuerbare Energien, optische Instrumente, Automobilzulieferteile und innovative Biotechnologien.

"Der Freistaat habe allein 2008 Waren im Wert von 92,4 Millionen Euro in das fernöstliche Land exportiert. Inzwischen sind über 120 Betriebe mit Wirtschaftsbeziehungen nach Südkorea in der IHK registriert", unterstreicht Grusser das wachsende Interesse Thüringer Unternehmer an der südasiatischen Republik, für die Deutschland nach wie vor der wichtigste Handelspartner in der EU sei.

Auch das aktuelle Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und Südkorea unterstütze den Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen. Grusser zufolge handle es sich um das derzeit wichtigste Abkommen, das jemals zwischen der EU und einem Drittland ausgehandelt wurde.

"Damit werden praktisch alle Zölle auf Ursprungswaren der beteiligten Länder aufgehoben", betont der IHK-Hauptgeschäftsführer. Wichtige nichttarifäre Hemmnisse, wie beispielsweise Rechtsvorschriften in der Automobil- und Arzneimittelindustrie oder in der Unterhaltungselektronik, würden dadurch beseitigt.

Nach der Unterzeichnung des Abkommens durch die EU-Kommission werde es dem Europäischen Parlament zur Zustimmung vorgelegt und dürfte dann in der zweiten Jahreshälfte 2010 in Kraft treten.

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