Samstag, 03. Dezember 2016


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IHK Saarland erweitert Web-Info zum Handelspartner Nr. 1

Frankreich auch im Krisenjahr stärkster Partner der Saarwirtschaft

(lifePR) (Saarbrücken, ) Die IHK Saarland hat ihr Internetangebot zum wichtigsten saarländischen Handelspartner Frankreich aktualisiert und erweitert. Der Webauftritt enthält nun neben der aktuellen Außenhandels-Statistik auch Informationen über die veränderte Mehrwertsteuerabwicklung bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen sowie die neuesten Listen französischer und saarländischer Unternehmen mit Präsenzen im jeweiligen Nachbarland. Interessierte finden das komplette Angebot unter www.saarland.ihk.de.

Frankreich war auch im Krisenjahr 2009 mit weitem Abstand wichtigster Handelspartner des Saarlandes. Zwar ging laut IHK der Export gegenüber dem Spitzenjahr 2008 um fast ein Viertel auf 1,95 Milliarden Euro zurück; Rückgänge in ähnlicher Größenordnung gab es aber auch mit den nächst bedeutenden Wirtschaftspartnern Italien und Großbritannien. Ebenso wie beim Export konnte Frankreich auch beim Import seinen Spitzenplatz als wichtigste Bezugsquelle mit Abstand behaupten - weit vor Spanien und Großbritannien. Nach den Rückgängen der Vorjahre zeigt der saarländische Außenhandel inzwischen wieder deutliche Erholungstendenzen: Mit fast allen Partnerländern nahm das Handelsvolumen in den letzten Monaten wieder zu.

"Mit unserem wachsenden Informationsangebot im Internet, unseren Länder-Info-Tagen und unseren Veranstaltungen zur technischen Abwicklung des Auslandsgeschäfts, möchten wir auch Neueinsteigern helfen, vom beginnenden Aufschwung zu profitieren", so IHK-Vizepräsident Paul-Martin Milius. "Nicht nur für produzierende Betriebe, sondern auch für Dienstleistungsunternehmen bietet unser Nachbarland gute Chancen direkt vor der Haustür. Das erleichtert den Einstieg ins Auslandsgeschäft, insbesondere für mittelständische Unternehmen".

Grenzüberschreitende Dienstleistungen - Änderungen bei Mehrwertsteuer

Ab sofort finden interessierte Unternehmen auf der IHK-Webseite unter der Kennzahl 158 auch alle notwendigen Informationen zur geänderten mehrwertsteuerlichen Abwicklung von grenzüberschreitenden Dienstleistungen Richtung Frankreich. Zwar bleibt das seit 2006 gebräuchliche "Reverse-Charge-Verfahren" (Lastenumkehr) für Dienstleistungen in Kraft; jedoch müssen jetzt einige EU-weit harmonisierte Sonderfälle beachtet werden. Diese betreffen Leistungen im Zusammenhang mit einem Grundstück, Personenbeförderungen, kurzfristige Vermietung von Beförderungsmitteln, Wissensvermittlung oder Restaurationsleistungen.

Die aktualisierten Listen über "Französische Niederlassungen im Saarland" und "Niederlassungen saarländischer Unternehmen in Frankreich" bestätigen das Bild von der engen Verflechtung in der Region: 57 saarländische Unternehmen unterhalten derzeit über 100 Niederlassungen für Vertrieb oder Produktion in Frankreich. Erstmals hat damit die Zahl der Niederlassungen die 100er-Marke überschritten. Besonders die saarländische Lebensmittelindustrie (Lebensmittelgrundstoffe, Fleischwaren, Getränke), aber auch die Stahlhersteller, Metallverarbeiter sowie der Maschinen- und Anlagenbau haben sich für diese intensive Form der Marktbearbeitung im wichtigsten Partnerland des Saarlandes entschieden. Daneben setzen auch die Kunststoff verarbeitende Industrie und der Dienstleistungssektor (IT und Software, Übersetzungsdienste) zunehmend auf eine eigene Präsenz in Frankreich.

Französische Unternehmen mit 90 Niederlassungen im Saarland

Umgekehrt sind über 90 Niederlassungen französischer Unternehmen im Saarland präsent. Die Spannbreite der Branchen reicht von Kraftfahrzeugindustrie und Umwelttechnik bis hin zu Medizintechnik und Konsumgütervertrieb. Stark zu Buche schlagen hier die Aktivitäten der "Französischen Industrie- und Handelskammer in Deutschland e. V." (CCFA), Saarbrücken, die mit ihrem Domizilierungsservice alleine die Grundlage für die Präsenz von 54 Firmen im Saarland bietet. "Die traditionell enge Verflechtung der Saarwirtschaft mit Frankreich hat sich in der jüngsten Krise erneut als stabilisierender Faktor erwiesen. Und auch für die Zukunft steckt im Frankreichgeschäft noch viel Potenzial", so Paul-Martin Milius.

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