Freitag, 02. Dezember 2016


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Sächsische Firmen sind exportstark

(lifePR) (Chemnitz, ) Die sachsenweite Umfrage der sächsischen Kammern zur Außenwirtschaft im Frühjahr 2015 untersucht die Motive und Hemmnisse für die außenwirtschaftlichen Aktivitäten der sächsischen Unternehmen. Sie stellt die gegenwärtigen und zukünftigen Zielländer heraus und bewertet die angebotenen Unterstützungsmaßnahmen des Bundes, des Freistaates Sachsen sowie der Kammern. An der Umfrage beteiligten sich 353 Unternehmen aus Industrie, Handel, dem Dienstleistungsbereich und dem Handwerk.

Gegenwärtige und zukünftige Zielländer
Die Nachbarländer Schweiz, Österreich, Polen und die Tschechische Republik spielen eine wichtige Rolle für die sächsische Exportwirtschaft und belegen bei den befragten Exportunternehmen die Plätze 1 bis 4 auf der Rangliste. Den 5. Platz nimmt Russland ein - und das trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Lage. Ebenfalls wichtig, und auf Platz 6 positioniert, ist für die sächsischen Unternehmen der chinesische Markt. Unter den TOP 20 der gegenwärtigen Zielländer befinden sich weiterhin die USA sowie die meisten westlichen EU-Länder.

Verstärkt bieten die in der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) vereinten Partner gemeinsam zusätzliche Unterstützung bei der Erschließung von Märkten an, die bislang noch wenig im Fokus sächsischer Unternehmen stehen bzw. deren Marktpotenzial überdurchschnittlich wächst. Das Interesse der befragten Unternehmen an diesen neuen Märkten ist grundsätzlich vorhanden, wobei dem chinesischen Markt deutlich der Vorrang gegeben wird.

Motive und Formen des Auslandsengagements
Das Auslandsengagement der sächsischen Unternehmen zielt auf die Erschließung neuer Märkte und der Absatzsteigerung. Damit einher geht die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen. Die Unternehmen sagen aus, dass ihre Zielstellungen in dieser Hinsicht überwiegend erreicht wurden. Die Gründung von Niederlassungen im Ausland wird durch sächsische Unternehmen noch relativ selten praktiziert. Genannt wurden hier in der aktuellen Umfrage als Standorte vor allem China, Tschechien, Frankreich, Polen und Russland.

Hindernisse im internationalen Geschäft
Die Suche und die Auswahl von verlässlichen Geschäftspartnern gehören nach wie vor zu den größten Herausforderungen bei der Anbahnung eines erfolgreichen Auslandsgeschäfts. Marktabschottung, Protektionismus sowie bürokratische Hemmnisse gefolgt von Problemen mit dem Zoll- und Exportkontrollrecht werden von den Unternehmen darüber hinaus als erschwerend beim Zugang zu ausländischen Märkten angesehen.

Als große Herausforderung mit negativen Auswirkungen auf das Unternehmen sehen 34 Prozent der Firmen die Sanktionen gegenüber Russland als Reaktion der Europäischen Union auf den Konflikt in der Ukraine sowie der russischen Gegenmaßnahmen an. Die Firmen fürchten den dauerhaften Abbruch von langjährigen Geschäftskontakten. 62 Prozent der befragten Unternehmen erklären, dass Russlandsanktionen keine Auswirkungen auf ihr Auslandsgeschäft haben.

Inanspruchnahme von Unterstützung
Als geeignete Instrumente für die Kontaktaufnahme mit ausländischen Geschäftspartnern werden die Präsenz auf Messen und die Teilnahme an Unternehmerreisen bewertet. Das Dienstleistungsangebot der Kammern wird gerade für die zuletzt genannten Themen gern in Anspruch genommen. Knapp 43 Prozent der befragten Unternehmen nimmt die Fachveranstaltungen zu Recht, Zoll und Finanzierung im Auslandsgeschäft in Anspruch und plant dies auch für die Zukunft. Rund 39 Prozent der Befragten lässt sich individuell von den Fachleuten in den IHKs und HWKs zu außenwirtschaftlichen Themen beraten.

Fazit
Die sächsischen Exportunternehmen sehen neben den traditionellen Märkten zunehmend Geschäftschancen auf den außereuropäischen Zukunftsmärkten. Das Angebot der Partner der Außenwirtschaftsinitiative Sachsen (AWIS) in den Zielregionen China, Zentralasien/Kaukasus, Nah- und Mittelost sowie Nordafrika und Afrika unterstützt dieses Anliegen. Zur Minimierung des unternehmerischen Risikos und zur Überwindung der Markteintrittshemmnisse wird das vorhandene Unterstützungsangebot, vor allem das der Kammern, als hilfreich eingeschätzt und gern in Anspruch genommen. Die sächsischen IHKs und HWKs werden ihr länder- und fachbezogenes Dienstleistungsangebot in Kooperation mit den anderen AWIS-Partnern praxisnah gestalten und weiter ausbauen. Dabei soll der Fokus noch stärker auch auf neue Länder und Regionen gerichtet werden, die die politischen und wirtschaftlichen Voraussetzungen für ein Engagement sächsischer Unternehmen bieten.

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