Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Industrie treibt Wirtschaftswachstum an

Wirtschaftswachstum: Landkreis Ravensburg und Bodenseekreis unter den TOP 10 Forschungs- und entwicklungsintensive Industrie ist Wachstumstreiber

(lifePR) (Weingarten, ) Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Baden-Württembergs erreichte im Jahr 2006 knapp 338 Milliarden Euro und ist damit im Zeitraum seit 1996 um rund 27 Prozent gewachsen. Im Bodenseekreis ist das BIP im gleichen Zeitraum um 46 Prozent, im Kreis Ravensburg um 33 Prozent gewachsen. Damit belegen die beiden Kreise bei den wachstumsstärksten Kreisen im Land den dritten beziehungsweise den achten Platz und liegen weit über Landesdurchschnitt. In etwas ruhigerem Fahrwasser lief die Entwicklung im Landkreis Sigmaringen. Dort ist die Wirtschaft um 12 Prozent gewachsen.

Bei der absoluten Höhe des Bruttoinlandsprodukts hat in der Region der Landkreis Ra-vensburg die Nase vorn: das BIP im Jahr 2006 beträgt hier 8,6 Milliarden Euro, im Boden-seekreis 6,8 Milliarden Euro und im Landkreis Sigmaringen 3,5 Milliarden Euro. Diese starke Entwicklung hängt nach einem Bericht des Statistischen Landesamtes eng mit der Entwicklung der forschungs- und entwicklungsintensiven Industriebranchen1 zusammen. Hier ist der Bodenseekreis Spitze. Die forschungs- und entwicklungsintensive Industrie hält dort einen Anteil an der Wirtschaftsleistung von knapp 41 Prozent, das ist der höchste Wert in Baden-Württemberg und zeigt, wie sehr die Industrie das Wirtschaftswachstum positiv beeinflusst. Auch Sigmaringen kann mit seiner Industrie punkten: Seit 1996 ist der Anteil der Industriebranchen an der Wirtschaftsleistung um über 80 Prozent gewachsen.

Die IHK sieht sich darin bestätigt, dass die Industrie das Zugpferd in der Region ist, denn von ihr profitieren auch die vor- und nachgelagerten Branchen aus den Bereichen Dienstleistung und Handel. Jeder Arbeitsplatz in der Industrie sichert auch Arbeitsplätze in anderen Branchen. Der Hauptgeschäftsführer der IHK, Helmut Schnell, freut sich über die Wirtschaftskraft der Region, fordert aber für die Zukunft: "Es ist wichtig, ein wirtschaftspolitisches Klima in der Region zu erhalten, das der Industrie das Expandieren an Ort und Stelle ermöglicht. Laut der letzt jährigen IHK-Standortumfrage plant dies bis 2010 nämlich jeder dritte Industriebetrieb. Gute Rahmenbedingungen auch in der Zukunft setzen ausreichend Gewerbeflächen und eine bessere Verkehrsinfrastruktur voraus."

1) Darunter versteht das Statistische Landesamt die Wirtschaftsbereiche des Verarbeitenden Gewerbes, deren Ausgaben für Forschung und Entwicklung 3,5 Prozent des Umsatzes übersteigen. Z.B. Maschinen-bau, Fahrzeugbau oder auch die Steuer-, Regelungs- und Nachrichtentechnik.

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