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IHK Reutlingen

Mehr Bildung, mehr Unternehmerinnen und Unternehmer

Jahresprogramm der IHK Reutlingen

(lifePR) (Reutlingen, )
Das IHK-Jahr 2008 steht ganz im Zeichen von Bildung sowie der Förderung von Existenzgründern und Unternehmensnachfolgern. "Unsere Mitgliedsfirmen benötigen dringender denn je gut ausgebildeten Nachwuchs. Außerdem fehlen uns neue Unternehmerinnen und Unternehmer. Wir brauchen mehr Gründer, vor allem aus den Hochschulen", sagte Präsident Eberhard Reiff bei der Jahrespressekonferenz der IHK Reutlingen. Weitere Themen: Der Regionalplan für Neckar-Alb, die Ansiedlung von ECE in Reutlingen und die Diskussion um die Gewerbesteuern.

Um den Lehrlingen neben der Ausbildung in Betrieb und Schule noch mehr Know-how zu vermitteln, wird die IHK ihr vor zwei Jahren gegründetes Azubi-Kolleg weiter ausbauen. Bis-her nutzen rund 1 000 der insgesamt über 6 000 Auszubildenden die Angebote. Das IHK-Azubi-Kolleg will Lehrlingen in erster Linie Schlüsselqualifikationen vermitteln. Die IHK hat außerdem das IHK-Kolleg "Kinder – Jugend – Wissen" gegründet. Neben der Vermittlung von Förderschülern in die betriebliche Praxis entwickelt das neue Kolleg Qualifizierungsangebote für Grundschullehrerinnen und -lehrer sowie in einem weiteren Schritt für Erzieherinnen und Erzieher. "Wir wollen mit Seminaren und Veranstaltungen diese Zielgruppe für Wirtschaft, Naturwissenschaft und Technik sensibilisieren", erläuterte Reiff. Um die zusätzlichen Angebote dauerhaft finanzieren zu können, wurde der IHK-Fonds "Kinder – Jugend – Wissen" eingerichtet. "Die Vollversammlung finanziert den Start mit 130 000 Euro. Wir wollen jedoch über den Fonds zusätzliche Mittel einsammeln", so Reiff.

Generationenwechsel managen

Bis zu 1 000 Unternehmensübergaben stehen jährlich in der Region Neckar-Alb an. Vor allem kleine Betriebe haben Schwierigkeiten, diesen Prozess zu managen. Es drohen Firmenaufgaben und damit der Verlust von Arbeitsplätzen. Durch Begleitung und Beratung der Nachfolge will die IHK den Generationenwechsel unterstützen. Sie wird hierzu einen qualifizierten Moderator einstellen. "Wir wollen bei den praktischen Problemen der Nachfolge helfen und unsere Mitgliedsbetriebe unterstützen", sagte Präsident Reiff. Auch für die Gründer neuer Firmen will die IHK ihre Angebote ausbauen. Im Fokus stehen vor allem Existenzgründungen aus den regionalen Hochschulen. Neben Absolventen sollen auch junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler motiviert werden, sich auf eigene unternehmerische Beine zu stellen, erläutert Reiff: "Die Begleitung von Gründern gehört zu den Kernkompetenzen unserer IHK. Wir beraten beim Businessplan, bei Fördermitteln, Fragen des Firmenrechts und nicht zuletzt der Gewerbeanmeldung." Mit ihren zusätzlichen Angeboten wird die IHK im Übrigen keine Konkurrenz zu privaten Dienstleistern aufbauen, betont Reiff. Im Gegenteil: Sie wird bei Nachfolgern und Gründern das Bewusstsein für die Angebote von Steuer- und Unternehmensberatern sowie Rechtsanwälten schärfen.

IHK: Entwicklungskonzept für Einzelhandel gefordert

Nachbesserungsbedarf sieht die IHK weiterhin beim Entwurf des Regionalplans für Neckar-Alb. Sie schlägt vor, dem Vorbild der Region Stuttgart zu folgen und ein Einzelhandelsentwicklungskonzept zu erstellen. "Vor allem die Ansiedlung von großflächigem Einzelhandel tangiert immer die Innenstädte. Die Region braucht daher eine abgestimmte Planungsgrundlage", fordert Reiff. "Handel und Kommunen brauchen Klarheit für kommende Projekte." Mit Blick auf das in Reutlingen geplante ECE-Einkaufscenter wird die IHK das von der Stadt in Auftrag gegebene GfK-Gutachten abwarten. Sie wird auf dieser Basis eine "ausgleichende und abwägende" Stellungnahme abgeben. Präsident Reiff kündigte an, dass sich aufgrund der Tragweite des Ansiedlungsvorhabens die IHK-Vollversammlung, das Parlament der Unternehmer in der Region, mit dem Thema ECE beschäftigen wird.

"Gehen Sie sensibel mit der Gewerbesteuer um!"

Die IHK wird auch in 2008 wichtige regionale Fragen vorantreiben. Das Thema Gewerbesteuer bleibt vor allem in Reutlingen mit auf der Tagesordnung. "Wir raten allen kommunalen Spitzen: Gehen Sie sensibel mit der Gewerbesteuer um. Diese Steuer wird künftig noch stärker über Standortfragen von Unternehmen entscheiden", erläuterte Eberhard Reiff. Die IHK lässt gegenwärtig die Hauhalte aller großen Städte in der Region analysieren und sucht den fachlichen Austausch mit den Kommunen beim Thema Finanzen. Weitere Aktivitäten plant die IHK für den Ausbau der B 27 von Tübingen in Richtung Zollernalbkreis. Die im Spätsommer 2007 gestartete Aktion "Unsere B 27" trägt aus Sicht der IHK erste Früchte. "Die Politik ist auf allen Ebenen wieder dran am Ausbau der wichtigen regionalen Verkehrsadern", zeigte sich Reiff optimistisch.
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