Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Vom Main-Kinzig-Kreis aus in die ganze Welt

(lifePR) (Hanau, ) Internationale Geschäfte sind auch künftig vor allem europäische Geschäfte Alle zwei Jahre befragt die IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern die international tätigen Unternehmen der Region. Genau 190 Unternehmen aus dem ganzen Main-Kinzig-Kreis beteiligten sich an der Umfrage 2008. Die Ergebnisse helfen der IHK dabei, ihre Arbeit effizienter zu gestalten. Sie liefern aber auch Hinweise auf mögliche Geschäftschancen im Ausland.

Bei der Frage nach den wesentlichen Absatzmärkten für Güter und Dienstleistungen der Region stehen die Länder der Europäischen Gemeinschaft unverändert ganz oben. Mehr als jedes zweite international orientierte Unternehmen exportiert nach Österreich, gefolgt von der Schweiz und Frankreich. Bemerkenswert ist, dass die ersten zehn Plätze in dieser Statistik von europäischen Staaten belegt werden, erst dann folgen die USA. Die beiden asiatischen Riesen China und Indien liegen nicht unter den zwanzig führenden Zielmärkten für Produkte aus dem Landkreis. Beim Blick auf die Exportweltkarte des Main-Kinzig-Kreises ergeben sich damit größere weiße Flecken in Afrika und Zentralasien. Auch Südamerika ist unterrepräsentiert.

Im Vergleich mit der Statistik der bundesweiten Ausfuhren von 2007 fällt die hohe Bedeutung der klassischen EU-Länder für die mittelständische Wirtschaft im Main-Kinzig-Kreis auf. Insbesondere die deutschsprachigen Nachbarn, aber auch die skandinavischen Märkte sind überdurchschnittlich gut repräsentiert in der Liste der wesentlichen Absatzländer. Bei der Auswertung wurden die Export- und Importvolumina nicht berücksichtigt.

Abweichungen gibt es auch bei der Frage nach den Importbeziehungen. So ist Italien der wichtigste Lieferant für die international tätigen Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis, was nicht zuletzt an der großen Bedeutung Italiens für die Gummi- und Kautschukindustrie im Main-Kinzig-Kreis liegt. Italien nimmt damit eine regionale Vorrangstellung ein, die das Land gesamtwirtschaftlich als sechswichtigster Lieferant Deutschlands nicht hat. Auf den Rängen zwei und drei der Zulieferländer folgen die Niederlande und Frankreich. Wichtige Lieferländer außerhalb Europas sind die USA mit dem siebten Platz und China auf Rang acht. Vor allem aber die hohen Platzierungen Taiwans, Indiens und Hongkongs überraschen auf den ersten Blick: Das dürfte an den Bezugsquellen der zahlreichen im Kreis verwurzelten Hightech-Unternehmen liegen. Ein wichtiges Lieferland Deutschlands fehlt in der Aufstellung für den Main-Kinzig-Kreis: Russland ist wegen seiner hohen Erdgasexporte nach Deutschland nur mittelbar ein wichtiger Lieferant der hiesigen Wirtschaft.

Zukunftsmärkte identifiziert

Wo sehen die Unternehmen der Region in den nächsten Jahren gute Geschäftsmöglichkeiten? Quer über alle Unternehmensgrößen hinweg ergibt sich ein überraschendes Ergebnis: Es sind eben nicht nur China und Indien, die in den Augen der hiesigen Wirtschaft in den kommenden Jahren Abnehmer deutscher Waren und Dienstleistungen sein werden. Auf den ersten sechs Plätzen landen die Staaten Osteuropas, mit Ungarn, Polen und Tschechien an der Spitze. Nicht weit zurück liegen allerdings außereuropäische Zukunftsmärkte wie China, die Vereinigten Arabischen Emirate oder Brasilien. Neben der geografisch breiten Streuung der Geschäftsinteressen ist bemerkenswert, dass keines der Länder positiv herausragt. Die Zeiten der China-Euphorie gehören offensichtlich der Vergangenheit an. Eine nüchterne und unvoreingenommene Betrachtung der weltweiten Chancen scheint die hiesigen Unternehmen zu leiten.

Unternehmen mit IHK-Service zufrieden

Wie zuvor erfragte die IHK wieder die Zufriedenheit ihrer Mitgliedsunternehmen mit den Dienstleistungen im Geschäftsfeld "International". In diesem Geschäftsfeld versammelt die IHK hoheitliche Aufgaben, wie die Erstellung von Bescheinigungen für den Außenwirtschaftsverkehr, aber auch die Beratung zum Zoll- und Außenwirtschaftsrecht. Zur IHK-Aufgabe "International" gehören ferner Informationen zu internationalen Ländern und Märkten. Laut Umfrage nahmen rund 68 Prozent der international tätigen Unternehmen im Main-Kinzig-Kreis die IHK-Dienstleistungen bereits in Anspruch. Sie bewerten den Service in ihrer Mehrheit als "voll gut", lediglich einige Unternehmen bezeichneten das Angebot in teilen als "befriedigend". Gut bewertet wurde auch die Kundenfreundlichkeit des Angebots. "Mit diesem Ergebnis können wir zufrieden sein", freut sich IHK-Hauptgeschäftsführer Hartwig Rohde. "Das zeigt, dass wir nicht zuletzt im engen gesetzlichen Rahmen des Bescheinigungsdienstes eine unternehmensnahe Dienstleistung anbieten."

Unternehmen mit Interessen an internationalen Beziehungen können sich in der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern beraten lassen.

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