Samstag, 10. Dezember 2016


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Kreissparkasse Köln ratifiziert KURS-Kooperationsvereinbarung mit den weiterführenden Schulen der Stadt Meckenheim: Geschwister-Scholl-Hauptschule, Theodor-Heuss-Realschule, Konrad-Adenauer-Gymnasium

(lifePR) (Bonn, ) Die Vernetzung von Schule und Arbeitswelt ist Ziel der Bildungsinitiative KURS. Dieses Ziel verfolgt auch die Lernpartnerschaft zwischen der Geschwister-Scholl-Hauptschule, der Theodor-Heuss-Realschule sowie des Konrad-Adenauer-Gymnasiums mit der Kreissparkasse Köln. Heute haben die Partner ihre Zusammenarbeit in Form einer Kooperationsvereinbarung feierlich besiegelt.

KURS ("Kooperation Unternehmen der Region und Schule") ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg, Aachen und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, hebt die Bedeutung von KURS-Lernpartnerschaften hervor: "KURS trägt dazu bei, Schülerinnen und Schülern Wirtschaftsthemen sowie Berufs- und Arbeitswelt näher zu bringen und sie praxisnah auf die Anforderungen in Beruf und Studium vorzubereiten." Nach Auffassung von Schulamtsdirektor Michael Blöß ist eine frühe Begegnung der Jugendlichen mit der Arbeitswelt von enormer Bedeutung. So erwerben die Schülerinnen und Schüler Schlüsselqualifikationen, die ihre Chancen auf eine Berufsausbildung auf dem Arbeitsmarkt verbessern. Ludwig Radermacher, Regionaldirektor der Kreissparkasse Köln, begründet das Engagement seines Hauses: "Aktuelle Studien belegen, dass leider immer mehr Jugendliche in die Schuldenspirale geraten, weil sie bei den Verlockungen der Konsumwelt den Überblick verlieren." Peter Frings, Bezirksdirektor, erläutert die Bedeutung der Zusammenarbeit seiner Geschäftsstelle mit den Schulen:" Es ist wichtig und sinnvoll, mit jungen Menschen zu dem Thema Geld und Schulden frühzeitig in Dialog zu treten und dieses intensiver in die Lehrpläne der Schulen zu integrieren."

"Für uns ist es selbstverständlich, dass Schule sich öffnen muss, um die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen im Bereich des Übergangs Schule-Beruf vorzubereiten", erklärt Alfred Scholemann, Schulleiter der Theodor-Heuss-Realschule. Hans-Jürgen Jüngling, Schulleiter des Konrad-Adenauer-Gymnasiums hebt die Bedeutung von außerschulischen Partnern für die Schule hervor: "Wenn ein Experte aus der Wirtschaft den Schülern als Diskussionspartner gegenüber steht, so kommt das authentischer an. Die Jugendlichen sind wesentlich motivierter, sich mit der Thematik auseinander zu setzen." Was in einer Lernpartnerschaft möglich ist, beschreibt Ulf Krüger, Berufswahlkoordinator der Geschwister-Scholl-Hauptschule. Die Schulen kooperieren mit den Fachkräften der Kreissparkasse u.a. in Unterrichtsprojekten zu den Themen "Aktien und Börse", "Umgang mit Geld", "Sparen", "Berufswahlorientierung", "Bewerbungstraining". Es werden Betriebserkundungen in der Geschäftsstelle durchgeführt, interessierte Schüler können an einem Assessmentcenter teilnehmen, Fachleute der Kreissparkasse kommen aber auch für Expertengespräche in die Schule. Jede Schule setzt eigene Schwerpunkte, die Projekte wurden schulspezifisch konzipiert. Bürgermeister Bert Spilles hob die Bedeutung der Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen der Region hervor und bekundete seine Unterstützung für die Ziele der Bildungsinitiative KURS. Den Lernpartnern wünschte er viel Erfolg für ihre Zusammenarbeit.

Begleitet wird die Lernpartnerschaft von Heike Oertel, Koordinatorin im KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis. In einem Jahr treffen sich alle Beteiligten wieder, halten Rückschau auf ihre gemeinsamen Projekte und entwickeln diese nach Bedarf weiter.

Weitere Informationen: www.kurs-koeln.de

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