Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Messen, prüfen, kontrollieren

(lifePR) (Flensburg, ) Über 300.000 Auszubildende legen jedes Jahr in einem kaufmännischen oder gewerblich- technischen Beruf ihre Prüfungen ab. Svenja Plambeck ist eine von ihnen. Am 7. Dezember wird die 26-jährige Verfahrensmechanikerin für Brillenoptik als Bundesbeste ihres Ausbildungsjahrgangs in Berlin vom Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) geehrt. Damit stellt die IHK Flensburg mit Svenja Plambeck auch im Jahr 2009 eine Einser-Absolventin; erst im Kammerbezirk, dann auf Landesebene und nun also auch noch im bundesweiten Wettbewerb. Von den 209 Auszubildenden, die am 7. Dezember in Berlin geehrt werden, kommen acht aus Schleswig-Holstein. Grund genug für IHK-Präsident Uwe Möser, IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein und dem stv. IHK-Hauptgeschäftsführer Klaus Markmann schon vor der großen Ehrung Svenja Plambecks Leistung zu würdigen. "Sie haben die Prüfung mit 93 Punkten - also einer glatten Eins - bestanden. Damit gehören Sie zur Spitze des Fachkräftenachwuchses", so IHK-Präsident Uwe Möser.

Svenja Plambeck hat ihre Ausbildung vor drei Jahren bei der Firma Optik Schulz in Glücksburg begonnen. "Ich wollte schon immer wissen, wie Brillengläser hergestellt werden", begründet die Flensburgerin ihre Berufswahl. Nach der Ausbildung ist die 26-Jährige von ihrem Arbeitgeber direkt in ein unbefristetes Beschäftigungsverhältnis übernommen worden und hat seither eine verantwortungsvolle Aufgabe in der Qualitätssicherung übernommen. Wie sieht die Arbeit konkret aus? Aus einem "Halbfabrikat" wird ein fertiges Brillenglas hergestellt, was der Optiker dann im Laden in die Brillenfassung des Kunden einschleifen kann. Darüber hinaus übernimmt das Glücksburger Unternehmen auch alle Prozessschritte der Veredlung, z.B. wenn Gläser eingefärbt werden. Kunststoffgläser erhalten ihre Farbe, indem sie in das Mittel eingetaucht werden, wohingegen bei Mineralgläsern die Farbe auf das Brillenglas gedampft wird. In der Qualitätssicherung werden dann mögliche Kratzer und Messfehler untersucht und behoben. Welche Voraussetzungen muss ein Auszubildender mitbringen? "Ein Verständnis für Zahlen und physikalische Prozesse", so Ausbilder Hans- Henning Berkhan. Außerdem sollte kein Auszubildender Angst davor haben, sich die "Hände schmutzig zu machen".

Der Verfahrensmechaniker für Brillenoptik ist auf dem Beruf des "Brillenoptikschleifers" hervorgegangen und wurde erstmals 1937 erwähnt. Über 60 Jahre sind die Ausbildungsschwerpunkte konstant geblieben. Erst am 18. Juli 2002 wurden die Anforderungen - aufgrund des technischen Fortschritts - aktualisiert und der neue Beruf des Verfahrensmechanikers geschaffen.

"Dass jährlich so viele junge Menschen ihre Prüfungen ablegen können, ist auch ein Verdienst der vielen ehrenamtlichen Prüferinnen und Prüfer in den Ausschüssen der IHK Flensburg", so der stv. Hauptgeschäftsführer Klaus Markmann. In insgesamt 263 Prüfungsausschüssen sind nunmehr 1.435 Ehrenamtliche in der gesamten Aus- und Weiterbildung der IHK Flensburg tätig.

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