Montag, 05. Dezember 2016


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IHK Flensburg kürt Ausbildungsbetrieb des Jahres 2009

(lifePR) (Flensburg, ) Die Altersstruktur verändert sich - Fachkräfte fehlen. Um auf die steigende Bedeutung der Ausbildung aufmerksam zu machen, hat die IHK Flensburg heute (18. März) die Ausbildungsbetriebe des Jahres 2009 ausgezeichnet. "Mit der Preisverleihung wollen wir neue Akzente für die Ausbildung in unserem IHK-Bezirk setzen. Außerdem möchten wir die gesellschaftliche Anerkennung der Ausbildungsleistung unserer Unternehmen steigern", sagte IHK-Präsident Uwe Möser. Zusätzlich verspricht sich die IHK von der einmal im Jahr stattfindenden Veranstaltung Impulse für die regionalen Unternehmen. "Unser Ziel ist es, den Preis langfristig zu einem Aushängeschild zu machen, mit dem die Unternehmen die Werbetrommel rühren können", erläuterte Möser.

In ihrer Festrede lobte die Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Cordelia Andreßen, die hohe Ausbildungsqualität in den Unternehmen. Die demografische Entwicklung erfordert laut der Staatssekretärin allerdings ein Umdenken bei der Bewerberwahl. "Wir müssen allen ausbildungsfähigen und ausbildungswilligen Jugendlichen ein Angebot unterbreiten." Vor allem auf benachteiligte Gruppen wie Jugendliche mit Migrationshintergrund, junge Mütter oder Schüler mit Lernschwierigkeiten müsse mehr eingegangen werden, mahnte Andreßen.

Bei der anschließenden Preisverleihung, die Uwe Möser und IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein gemeinsam vornahmen, würdigten sie neben den Betrieben auch die Leistungen von Insa von Büttel. Sie ist Schülerin des Regionalen Berufsbildungszentrums (Eckener Schule Flensburg) und hat die Siegerplakette entworfen.

In seinem Schlusswort knüpfte Stein an die Argumentation der Staatsekretärin an. "Es muss unser Ziel sein, alle Schulabsolventen besser vorbereitet ins Berufsleben zu entlassen." An die Preisträger gerichtet, ergänzte er: "Für Sie beschränkt sich Ausbildung nicht nur auf das Umsetzen der Ausbildungsordnungen, sondern zeigt Ihr soziales und gesellschaftliches Engagement. Das zeichnet einen guten Ausbildungsbetrieb aus."

Folgende Unternehmen wurden ausgezeichnet:

Röhlk & Petersen GmbH & Co. KG aus Flensburg: vor allem für ihr Engagement für Jugendliche aus Berufsbildungsmaßnahmen mit Lernbeeinträchtigungen.

neukauf Ove Lück KG aus Niebüll: aufgrund diverser Projekte, die von den Azubis eigenständig umgesetzt werden und durch einen externen Trainer betreut werden.

Georg C. Hansen GmbH & Co. KG mit Hauptsitz in Husum: aufgrund der Zusatzqualifikationen und -aktivitäten für ihre Auszubildenden, wie zum Beispiel der Teilnahme am Planspiel "SPEED" des Bildungszentrums Tannenfelde sowie der Vermittlung von "Benimmregeln".

Weitere Informationen zum Preis:

Der undotierte Preis wird jährlich jeweils in drei Kategorien vergeben:

1. an Ausbildungsbetriebe mit bis zu 9 Mitarbeitern 2. an Betriebe mit einer Größe von 10 - 49 Beschäftigten 3. an Unternehmen von 50 und mehr Mitarbeitern

Die Jury, bestehend aus Mitgliedern des Präsidiums und der Vollversammlung, hat insgesamt 102 Einsendungen bewertet. Zu Grunde lagen neun vorher festgelegte Kriterien. (Ausbildungsquote, Anzahl der über Bedarf ausgebildeten Azubis, Anzahl der Prüfungsbesten in den letzten fünf Jahren, Beteiligung der Auszubildenden an Leistungsvergleichen/Berufswettbewerben, Beteiligung an Bildungsmessen, Kontakte/Kooperationen mit allgemeinbildenden Schulen, Austauschmaßnahmen im In- und Ausland, ehrenamtliches Engagement der Ausbilder innerhalb des Betriebes, besondere Zusatzqualifikationen oder sonstige individuelle Förderung).

Foto: Ove Lück (neukauf Lück), Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft, Wirtschaft und Verkehr des Landes Schleswig-Holstein Dr. Cordelia Andreßen, Söhnke Petersen (Röhl & Petersen GmbH), Marion Petersen (Georg C. Klausen), Jan Friedrich Dehm (Georg C. Clausen), umrahmt von IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Michael Stein (li.) und IHK-Präsident Uwe Möser (re.)

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