Freitag, 09. Dezember 2016


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Ideen der Zukunft im sportlichen Wettbewerb: Die bundesweiten Sieger 2010 von Jugend denkt Zukunft stehen fest

(lifePR) (Berlin, ) Im Jahr 2020 werden weder Brille noch Kontaktlinsen nötig sein. Als Sehhilfe dienen "Eyes Essence" - Augentropfen, die Sehschwächen ausgleichen. Zur Arbeit fährt man mit umweltfreundlichen Autos, die durch Magnete auf der Fahrbahn gehalten werden. Und für die kleine Erfrischung zwischendurch sorgen Strohhalme, die Getränke automatisch kühlen. Diese und viele weitere Ideen haben Jugendliche in Innovationsspielen der Wirtschaftsinitiative Jugend denkt Zukunft entwickelt. Heute wurde ihr Einfallsreichtum belohnt: Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und Kai Panholzer, Geschäftsführer der Wrigley GmbH, zeichneten die drei bundesweiten Sieger aus.

Unter dem Motto "Auf die Plätze, fertig, Ideen!" fiel heute im Berliner Olympiastadion der Startschuss für die vierte Prämierung der besten Jugend denkt Zukunft-Ideen. Rund 350 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft warteten gespannt auf die Ergebnisse aus den Innovationsspielen. Im vergangenen Jahr blickten 1.800 Jugendliche in die Zukunft und entwickelten gemeinsam mit ihren Patenunternehmen außergewöhnliche Produkt- und Dienstleistungsangebote für die Welt von morgen. Schülerinnen und Schüler aus Gelsenkirchen, Heidelberg und Minden konnten schließlich mit ihren Zukunftsideen die Jury überzeugen: Sie sind die bundesweiten Sieger 2010 und erhielten jeweils einen Scheck in Höhe von 5.000 Euro. Der Zuschauerpreis, den die Besucherinnen und Besucher vor Ort vergaben, ging an die Oberschule Germanus Theiss aus Döbern.

Bei der Entscheidung für die drei bundesweiten Gewinner berücksichtigte die Jury - Vertreter aus Wirtschaft, Bildung, Medien, Politik und Gesellschaft - verschiedene Kriterien. Dazu zählte das Zukunftswissen der Schülerinnen und Schüler, Marktbezug und Innovationsgehalt der Ideen und der Konkretisierungsgrad. Dieser Aspekt umfasst Finanzierung, Produktion und Logistik sowie Marketing und Zielgruppenausrichtung der Ergebnisse.

Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler und Kai Panholzer, Geschäftsführer des bundesweiten Partners der Initiative, der Wrigley GmbH, zeigten sich beeindruckt von den Einfällen der acht nominierten Schulen. "Ich freue mich, dass erneut so viele Schulen und Unternehmen teilgenommen und ihr kreatives Potenzial bewiesen haben", betonte Panholzer. "Für Deutschland sind Nachwuchskräfte mit innovativen Ideen die Voraussetzung, um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein. Mit Jugend denkt Zukunft schaffen wir dafür eine sehr wichtige Grundlage." Bundesgesundheitsminister Dr. Philipp Rösler erklärte anlässlich seines Besuchs: "Wer neue Ideen haben will, muss neu, frisch und optimistisch denken. Das können junge Menschen besonders gut, denn sie denken noch ohne Schranken und Barrieren. Wer sein Unternehmen heute fit für die Zukunft machen möchte, braucht die junge Generation dafür. Dies gilt für die Wirtschaft genauso wie für die Politik."

Bei seinem Rundgang durch den Ideenparcours, in dem die acht Klassen ihre Ergebnisse präsentierten, bilanzierte Bundesgesundheitsminister Rösler: "Die hier gezeigten Ergebnisse sind nur mit Teamgeist, Neugier und Ausdauer möglich. Genau das sind die Eigenschaften, die unsere Gesellschaft nach vorne bringen. Gerade junge Menschen profitieren von den Erfahrungen, die sie bei Jugend denkt Zukunft machen. Nicht zuletzt werden sie dadurch fit für ihren Start ins Berufsleben."

Die vielseitigen Ideen in den unterschiedlichsten Themenfeldern belegen dies. So beschäftigten sich die Gewinner des Heidelberger Kurfürst-Friedrich-Gymnasiums gemeinsam mit ihrem Patenunternehmen, der Deutschen SiSi-Werke GmbH & Co. Betriebs KG, mit mobilen Trinkideen der Zukunft. Neben kühlenden Strohhalmen entwickelten die Jugendlichen aus Heidelberg den praktischen "Rapid-Fresh-Automat" und die "Fruchtschraube". Dahinter verbergen sich Getränkemodule, die sich, wenn sie aufeinander geschraubt werden, zu immer neuen gesunden und leckeren Getränken mischen lassen.

Für nachhaltigen Energieeinsatz sorgen die Schülerinnen und Schüler der Kurt-Tucholsky-Gesamtschule aus Minden. Beispielsweise liefern speziell im Boden eingebaute Matrazen Energie, indem sie die Schritte der darüber Laufenden umwandeln. Eine weitere Idee war der "Solar Speziallack", der auf Dächern oder Autos aufgetragen werden kann und so die Speicherung und Nutzung von Sonnenstrahlen möglich macht. Solarenergie sorgt auch beim "MagentiCar" für schnelle Fortbewegung und eine ausgeklügelte Logistik. Durch Magnete unter der Straße und unter dem Auto lassen sich Autos schnell und günstig fahren und Staus umgehen. Bei diesen Ideen-Entwicklungen stand die ABB Automation Product GmbH mit Rat und Tat zur Seite.

Das dritte Siegerprojekt kommt aus Gelsenkirchen. Bei den Schülerinnen und Schülern des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasiums und ihrem Patenunternehmen, der Evonik Degussa GmbH - Creavis Technologies & Innovation dreht sich alles um sinnvolle Biotechnologie. Ausgezeichnet wurden die Jugendlichen neben ihren innovativen Augentropfen auch für "Evonik Foods". Dazu entwickelten die Jugendlichen zum Beispiel Lebensmittel, die gesund und völlig kalorienfrei sind. Der Geschmack wird davon nicht beeinflusst. Die dritte Idee: "Mastersweat Sports" und "Mastersweat Business". Hinter diesen Namen verbergen sich Sprays, die den Körper kühlen und unliebsame Gerüche verschwinden lassen.

Die Prämierungsveranstaltung lässt uns nun neugierig nach vorne blicken: Zu all den neuen Zukunftsvisionen, die die Jugendlichen in diesem und im nächsten Schuljahr gemeinsam mit ihren Patenunternehmen entwickeln werden.

Jugend denkt Zukunft

Nur wer Zukunft denkt, kann Zukunft gestalten! Mit diesem Aufruf startete die Wirtschaft vor fünf Jahren - mit der Wrigley GmbH als bundesweitem Partner - die Initiative Jugend denkt Zukunft, die sich mittlerweile als führende Schule-Wirtschaft- Initiative etabliert hat. Mehr als 550 bundesweite Patenschaften zwischen Unternehmen und Schulen beweisen, dass gezielte Maßnahmen Lernkultur und Erfindergeist, Unternehmertum und Eigeninitiative bei Schülerinnen und Schülern fördern und damit den Innovationsstandort Deutschland stärken. Bundesweit rund 300 engagierte Unternehmen und 17.500 Schülerinnen und Schüler belegen diese einmalige Erfolgsbilanz. Die UNESCO hat Jugend denkt Zukunft wiederholt zum offiziellen Projekt der UNDekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" ernannt. Entwickelt wurde das Projekt vom Beratungsunternehmen IFOK GmbH.

www.jugend-denkt-zukunft.de

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