Samstag, 03. Dezember 2016


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Neuer, internationaler Index bewertet die Attraktivität unterschiedlicher Länder für Venture Capital und Private Equity Investoren

(lifePR) (Barcelona/München, ) Erstmalig liegt jetzt ein umfassender, internationaler Index vor, der die Attraktivität unterschiedlicher Länder für Investoren aus Venture Capital (VC) und Private Equity (PE) Limited Partnerships (also institutionelle Investoren) bewertet. In der Studie wurden 66 Länder untersucht.

Der Global Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index wurde vom International Center for Finance Research der IESE Business School in Zusammenarbeit mit Ernst & Young entwickelt. Geleitet wurde das Projekt von Professor Dr. Heinrich Liechtenstein und Professor Dr. Alexander Groh (Gastprofessor). Der Index zeigt deutliche Unterschiede in der Attraktivität der einzelnen Länder für VC- und PE-Investoren auf.

"Dies ist das erste Mal, dass die Attraktivität für VC-/PE- Investoren so eingehend untersucht wurde" sagt Groh. "Und wir sind der Auffassung, dass dieser Index im Vergleich zu anderen Berichten auf diesem Gebiet eine wesentlich akkuratere Einschätzung der tatsächlichen Lage bietet."

Länder, die es verstanden "Wettbewerb, Transparenz und Professionalität" zu fördern, schnitten bei dem Ranking am besten ab, erklärt Liechtenstein.

Die zehn erfolgreichsten Länder sind:

1.Vereinigte Staaten
2.Kanada
3.Großbrittannien
4.Australien
5.Hong Kong
6.Singapur
7.Japan
8.Schweiz
9.Niederlande
10.Deutschland

Der Index stützt sich auf sechs Kriterien, die Investoren immer wieder als die für sie wichtigsten nennen: Konjunktur, Tiefe der Kapitalmärkte, Steuersystem, Investorenschutz und Corporate Governance, gesellschaftliches und soziales Umfeld sowie Unternehmerkultur.

Der Index soll Investoren bei der schwierigen Entscheidung, wo sie ihr Risikokapital anlegen sollen, unterstützen. Überdies hilft er politischen Entscheidungsträgern, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ihres Landes zu verändern und wirtschaftliche Aktivitäten in ihren Regionen zu fördern.

"Das Umfeld für Investitionen ändert sich derzeit im gleichen Maße wie institutionelle Investoren, VC- sowie PE-Fonds ihrerseits nach neuen Investitionswegen suchen. Zweifellos wird es dabei Gewinner und Verlierer geben, somit kann der Global Venture Capital and Private Equity Country Attractiveness Index in diesen wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein nützliches Instrument sein, um Fonds Orientierung zu bieten", sagt John Harley, Global Equity Leader bei Ernst & Young.

Große Forschritte in den Schwellenländern

Da die Vereinigten Staaten im Index den ersten Platz einnehmen, fungieren sie für die Studie als Benchmark. Die Studie basiert auf Daten, die bis in das Jahr 2000 zurückreichen. Dadurch wird deutlich erkennbar, dass China, Polen und Indien in den vergangenen fünf Jahren wichtige Schritte unternommen haben, um ihre Attraktivität für VC- und PE-Investoren zu erhöhen. Zu den Ländern, die im Vergleich dazu während der vergangenen fünf Jahre an Attraktivität verloren haben, gehören Kuwait, Lettland und Oman.

"Diese Länder schneiden in dem Ranking aus unterschiedlichen Gründen so ungleich ab" sagt Groh. Während Chinas gute Platzierung zu großen Teilen auf wirtschaftspolitische Entscheidungen zurückzuführen ist, verdankt Polen seine erhöhte Attraktivität dem EU-Beitritt sowie der Stärkung der Kapitalmärkte durch die Gründung und das Wachstum der Warschauer Börse.

"Die USA bleiben aufgrund des dortigen Rechtssystems des "Common Law" weiterhin der größte Anziehungspunkt für VC- und PE-Investitionen", betont Liechtenstein. Dieses Rechtssystem bietet VC- und PE-Investoren für ihre Transaktionen sowohl Flexibilität als auch Schutz.

"Die Unternehmenskultur und die unternehmerische Grundhaltung der amerikanischen Gesellschaft spielen dabei eine entscheidende Rolle", sagt Lichtenstein. "Diese Mentalität führt zu mehr Innovation, mehr Arbeitsplätzen und schlussendlich auch zu mehr Wohlstand."

Ein Muster hat sich bei der Studie deutlich herauskristallisiert: Länder, die sich um Investorenschutz und gute Corporate Governance bemühten, schnitten alle gut ab, da diese Kriterien zu liquideren und effizienteren Kapitalmärkten führen. Solche Kapitalmärkte schaffen ein dynamisches wirtschaftliches Umfeld, das wiederum eine Vielzahl von Möglichkeiten für Neuinvestitionen bietet - aber eben auch den Ausstieg aus bestehenden Investments ermöglicht.

Über Ernst & Young

Ernst & Young ist eine der drei großen deutschen Prüfungs- und Beratungs-organisationen. In der Steuerberatung ist Ernst & Young deutscher Marktführer. Ernst & Young beschäftigt rund 6.500 Mitarbeiter an 21 Standorten und erzielte im Geschäftsjahr 2007/2008 einen Umsatz von 1,14 Milliarden Euro. Gemeinsam mit den 144.000 Mitarbeitern der internationalen Ernst & Young-Organisation betreut Ernst & Young Mandanten überall auf der Welt.

Ernst & Young bietet sowohl großen als auch mittelständischen Unternehmen ein umfangreiches Portfolio von Dienstleistungen an: Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Transaktionsberatung, Advisory Services und Immobilienberatung. www.de.ey.com

IESE Business School München

IESE gehört zu den zehn führenden Business Schools weltweit. Vor 50 Jahren brachte sie als Vorreiterin in der Ausbildung von Führungskräften "Executive Education" nach Europa. 1964 bot IESE als erste Hochschule in Europa ein Vollzeit MBA-Studium an, bald darauf den ersten zweisprachigen MBA überhaupt. Die MBA-Jahrgänge bestehen heute zu 80% aus internationalen Studenten - aus über 45 Ländern. Rund 100 Vollzeit-Professoren lehren in IESE-Programmen auf vier Kontinenten. IESE unterscheidet sich von anderen Bildungsinstitutionen durch ihren ganzheitlichen Managementansatz, ihre ausgesprochen internationale Ausrichtung sowie den umfangreichen Einsatz der Case-Study-Methode mit unmittelbarem Praxisbezug. Seit 2005 hat IESE ein Büro in München und führt regelmäßig Advanced Management Programme (AMP Munich) für Manager der obersten Führungsebene durch. Überdies unterhält IESE ein Center in New York sowie ein Büro in Sao Paolo. www.iese.edu

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