Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Ehrung für Preisträger des Roman Herzog Forschungspreises / Ausschreibung für 2016 gestartet

Rodenstock: "Wir fördern die zukünftigen Denker der Sozialen Marktwirtschaft"

(lifePR) (München, ) Das Roman Herzog Institut (RHI) hat heute die drei Preisträger des Roman Herzog Forschungspreises Soziale Marktwirtschaft 2015 im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung in München geehrt. An der Preisverleihung mit Festvortrag und Diskussion vor rund 150 geladenen Gästen nahmen Bundespräsident a.D. Prof. Dr. Roman Herzog, der Wirtschaftsweise Prof. Dr. Christoph M. Schmidt, die Wirtschaftsjournalistin Dr. Ursula Weidenfeld und der Vorstandsvorsitzende des RHI, Prof. Randolf Rodenstock, teil.

Mit dem Roman Herzog Forschungspreis hat das RHI zum zweiten Mal herausragende Dissertationen und Habilitationen junger Wissenschaftler ausgezeichnet, die sich mit aktuellen Fragestellungen der Sozialen Marktwirtschaft auseinandersetzen. Der Preis gehört mit einem Preisgeld von insgesamt 30.000 Euro zu einer der höchstdotierten Auszeichnungen im Bereich der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Die Jury hat beschlossen, 2015 drei gleichwertige Preise, die jeweils mit 10.000 Euro dotiert sind, zu vergeben. "Zusammengenommen präsentieren die drei Arbeiten den Charakter dessen, was das RHI mit dem Preis auszeichnen möchte. Wir freuen uns, die Werke der jungen Wissenschaftler damit zu würdigen und die zukünftigen Denker der Sozialen Marktwirtschaft zu fördern", erklärte Professor Randolf Rodenstock.

Die drei Preisträger und ihre Arbeiten:

- Dr. Charlotte Bartels (Freie Universität Berlin): "Versicherung und Anreize im deutschen Wohlfahrtsstaat". Die praxisorientierte und empirische Arbeit von Dr. Bartels untersucht auf innovative Weise die Versicherungs- und Umverteilungsfunktion des deutschen Sozialstaates. Damit eröffnet die Autorin neue Sichtweisen auf die Sozialpolitik.

- Jun.-Prof. Dr. Matthias Heinz (Goethe-Universität Frankfurt): "Empirical Studies in Personnel and Media Economics". In seiner Arbeit untersucht und analysiert der Autor die mediale Berichterstattung über das Personalmanagement bei unternehmerischen Krisen im In- und Ausland.

- Dr. Inga Cornelia Schad-Dankwart (Universität zu Köln): "Ordnungspolitik für irrationale Menschen - Eine Synthese aus Psychologie und Ordoliberalismus". Die Arbeit von Frau Dr. Schad-Dankwart verfolgt einen neuen interdisziplinären Forschungsansatz, indem sie Psychologie und Ordnungspolitik miteinander verbindet. Die Autorin zeigt, wie die Soziale Marktwirtschaft auf Basis ordoliberaler Grundprinzipien und psychologischer Erkenntnisse weiterentwickelt werden kann.

Ausschreibung für 2016 gestartet:

Im Rahmen der Preisverleihung schrieb das RHI zudem offiziell den Forschungspreis 2016 aus. Ab heute können Dissertationen und Habilitationen für den Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft 2016 eingereicht werden. Möglich sind sowohl Selbstbewerbungen als auch Vorschläge von Fakultäten und Instituten. "Die Forschungsarbeiten sollen eine fundierte Analyse der aktuell relevanten ordnungspolitischen Fragestellungen zum Thema Soziale Marktwirtschaft aufweisen. Umsetzbarkeit und Praxisnähe der Forschungsergebnisse sind uns dabei sehr wichtig", betonte Rodenstock. Einsendeschluss ist der 31. Dezember 2015. Weiterführende Informationen gibt es unter www.romanherzoginstitut.de/forschungspreis.

Über den Preis:

Mit dem Roman Herzog Forschungspreis Soziale Marktwirtschaft zeichnet das RHI jährlich drei junge Wissenschaftler aus, die sich mit dem Themenkomplex Soziale Marktwirtschaft und ordnungspolitischen Zukunftsfragen auseinandersetzen. Die eingereichten Arbeiten werden von der zehnköpfigen Jury bewertet, die sich vor allem aus dem interdisziplinären Beirat des Roman Herzog Instituts zusammensetzt. Mit dem Preis würdigt das RHI das entschiedene Eintreten von Bundespräsident a. D. Prof. Dr. Roman Herzog für unseren wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ordnungsrahmen.

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