Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Humboldts Schätze neu entdeckt

Das Tableau Physique von Alexander v. Humboldt als Uraufführung

(lifePR) (Berlin, ) Am Vorabend der internationalen Klimakonferenz "Continents under Climate Change" diskutieren Professor Dr. Wilfried Endlicher, Geograph und Klimatologe an der Humboldt-Universität zu Berlin, mit Professor Dr. Mejía, El-Niño Experte von der Agraruniversität in Guayaquil in Ecuador über den Klimawandel. Im Rahmen des zweihundertjährigen Jubiläums der Humboldt-Universität zu Berlin beschäftigen sich die Vorträge insbesondere mit Ecuador, dem Land, in dem Alexander von Humboldt den Chimbarazo bestieg. Im Anschluss an die wissenschaftlichen Vorträge findet die Uraufführung des Films "Tableau Physique" statt, der sich mit Humboldts Besteigung des Chimborazo, seinem Werk und seinem Wirken befasst.

Tableau Physique: Alexander von Humboldt und die Besteigung des Chimborazo

Dienstag, 20. April 2010 um 19 Uhr im Seminarraum des Jakob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrums der Humboldt-Universität zu Berlin Geschwister-Scholl-Str. 1/3 10117 Berlin

Zuvor sprechen:

Prof. Wilfried Endlicher, Berlin: Alexander von Humboldt und die moderne Klimaforschung
Prof. Raúl Mejía, Guayaquil: Der Humboldt-Strom und El Niño in Ecuador

Die präzise, detailgetreue und langjährige Forschung Alexander von Humboldts, seine Sammlungen, die so umfassend waren, dass sie bis heute nicht in Gänze erschlossen sind, und seine Aufzeichnungen sind für die Wissenschaft von unschätzbarem Wert. Daher wurde gerade dieses Objekt für das Filmprojekt im Rahmen des 200-jährigen Jubiläums der HU gewählt. Die Karte des Chimborazo ist eine der bekanntesten Abbildungen, die mit Alexander von Humboldts Forschung in Verbindung gebracht werden und bebildert beispielsweise auch die Titelseite des Kehlmannschen Buches "Die Vermessung der Welt". Der Film beschäftigt sich mit der Bedeutung dieses Objektes für die damalige und heutige Wissenschaft, beschreibt aber auch die Reisen Alexander von Humboldts und sein Wirken darüber hinaus. Da sich im Jahr 2009 der Todestag Alexander von Humboldts zum 150. Mal jährte, ist seine Person derzeit in der deutschen und internationalen Wissenschaftslandschaft sehr präsent. Dies bietet eine einmalige Gelegenheit, sich mit ihm, seiner Forschung und vor allem der Bedeutung seines Wirkens für die Wissenschaft auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung ist ein Teil der Reihe "Humboldts Schätze neu entdeckt". In drei Veranstaltungen wird ein historisches Objekt als Ausgangspunkt genommen, um eine Diskussion über ein brisantes Thema in der heutigen Wissenschaft anzustoßen.

Die Veranstaltung wird von folgenden Partnern getragen:

- Abteilung Internationales, Humboldt-Universität zu Berlin
- Institut für Geographie an der Humboldt-Universität zu Berlin
- Gesellschaft für Erdkunde zu Berlin

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