Montag, 05. Dezember 2016


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Emerging Markets dank boomender Industrie weiter im Höhenflug

HSBC Emerging Markets Index signalisiert stärkstes Wachstum der Schwellenländer seit Ende 2007

(lifePR) (Düsseldorf, ) Verstärkte Produktions- und Auftragszuwächse in der Industrie und florierende Geschäfte im Servicesektor sorgten dafür, dass die Schwellenländer im ersten Quartal 2010 so stark gewachsen sind wie zuletzt Ende 2007. Damit haben die Emerging Markets die westlichen Industrienationen ein weiteres Mal überflügelt und ihre Führungsrolle bei der Erholung der Weltwirtschaft demonstriert. Dies signalisiert der aktuelle HSBC Emerging Marktes Index (EMI), einer der umfassendsten Frühindikatoren für die Konjunkturentwicklung der Emerging Markets. Er stieg zum Jahresauftakt 2010 auf 57,4 von 56,3 im vierten Quartal 2009.

Werte unter 50 deuten auf eine rückläufige Produktionsleistung innerhalb eines Quartals hin, während eine Zahl über 50 eine Expansion anzeigt. Der Index, der auf Daten von über 5.000 Einkaufsmanagern von Unternehmen in 14 Ländern basiert, hatte im letzten Quartal 2008 mit 43,4 ein Allzeit-Tief markiert.

Industrie trotz anziehender Geschäfte im Servicesektor weiter Zugpferd

Detailergebnissen der aktuellen Umfrage zufolge beschleunigte sich die Dynamik vor allem im Industriesektor, doch auch bei den Dienstleistern liefen die Geschäfte besser als im Schlussquartal 2009. Der Einkaufsmanager-Index für die Industrie stieg von 56,5 im Vorquartal auf 58,6, der Service-Index Geschäftstätigkeit legte von 56,1 auf 56,5 zu.

Stephen King, Chefvolkswirt der HSBC, sagte: "Der aktuelle HSBC Emerging Markets Index zeigt, dass die Schwellenländer in Bestform sind und dies auf absehbare Zeit wohl auch bleiben werden. Während die Regierungen Nordamerikas und Europas in den nächsten Jahren damit beschäftigt sein dürften, durch striktes Sparen die Kontrolle über ihre ausufernden Staatsdefizite zurückzugewinnen, unterliegen die meisten Emerging Markets derlei Zwängen nicht. Allerdings lauern hier vor allem Risiken, die sich aus dem steigenden Inflationsdruck ergeben."

Verstärkter Jobaufbau dank hoher Auftragspolster

Die mit neuer Rekordrate steigenden Auftragsbestände dürften in den nächsten Monaten bei immer mehr Firmen Neueinstellungen nach sich ziehen, womit sich die Lage am Arbeitsmarkt weiter verbessern sollte. Dies gilt vor allem für China, wo die Auftragspolster im verarbeitenden Gewerbe und im Servicesektor im ersten Quartal 2010 am stärksten zulegten. Auch in Brasilien steigerten sich die Auftragsbestände enorm.

Höchstes Auftragsplus in der Industrie seit Q2/2004

Die spürbare Nachfragebelebung bescherte den Industriefirmen der Schwellenländer den höchsten Zuwachs an Neuaufträgen seit dem zweiten Quartal 2004. Auch bei den Exportbestellungen wiesen sämtliche Länder bis auf die Russische Föderation ein Plus aus, allen voran Taiwan. Zugelegt hat der Auftragseingang auch in China, der Tschechischen Republik, Indien und der Republik Korea.

Die Inflationsrate lag im ersten Quartal 2010 zwar noch unter dem vor der Wirtschafts- und Finanzkrise gemessenen Wert, insgesamt stiegen die durchschnittlichen Einkaufspreise jedoch wieder so stark zu wie zuletzt vor sechs Quartalen. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe beschleunigte sich der Preisauftrieb binnen Quartalsfrist markant. Infolgedessen wurden die Verkaufspreise in den Emerging Markets so deutlich angehoben wie seit dem dritten Quartal 2008 nicht mehr.

Der HSBC EMI wird anhand der etablierten und zuverlässigen Daten der Purchasing Managers' Indexes (PMI) errechnet, die vom globalen Finanzinformations-Dienstleister Markit erstellt werden. HSBC gab im vergangenen Jahr die Partnerschaft mit Markit bekannt, um zahlreiche PMIs für die Schwellenmärkte zu erstellen.

Der HSBC EMI wird vierteljährlich veröffentlicht und ist erhältlich unter: www.hsbc.com/emergingmarketsindex.

Die HSCB Holdings plc, der Mutterkonzern der HSBC-Gruppe, hat ihren Hauptsitz in London. Die Gruppe betreut ihre Kunden weltweit aus rund 8000 Niederlassungen in 88 Ländern und Territorien in Europa, im asiatisch-pazifischen Raum, in Nord-, Mittel- und Südamerika, im Nahen und Mittleren Osten sowie in Afrika. Mit einer Bilanzsumme per 31.12.2009 von 2,364 Mrd. US-Dollar gehört die HSBC zu den größten Bank- und Finanzdienstleistern der Welt. Weltweit ist die HSBC als "the world's local bank" bekannt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.hsbc.com.

Über Markit

Als einer der führenden Anbieter globaler Wirtschaftsinformationen beschäftigt Markit 1400 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen stellt den Märkten unabhängige, Asset übergreifende Datenprodukte sowie Dienstleistungen im Bereich Kapitalanlagebewertung und Handelsabwicklung zur Verfügung. Die wichtigsten Finanzinstitutionen greifen bei operativen Handelsentscheidungen, Maßnahmen zur Risikominimierung und zur Erhöhung der Transparenz auf die unabhängigen Markit-Services zurück.

Weitere Informationen unter www.markit.com

Über Markit Economics

Markit Economics ist ein Spezialanbieter von Konjunkturumfragen und -indikatoren. Hierzu zählt auch der Einkaufsmanagerindex (PMI), der in insgesamt 26 Ländern und Schlüsselmärkten, inklusive der Eurozone und der BRIC-Wachstumsmärkte (Brasilien, Russland, Indien, China) auf Basis monatlich durchgeführter Umfragen für jedes dieser Länder berechnet wird. Aufgrund ihrer Aktualität und Zuverlässigkeit genießen die Einkaufsmanagerindizes bei Zentralbanken und Entscheidungsträgern der Wirtschaft sowie auf den weltweiten Finanzmärkten hohes Ansehen. In vielen Ländern stehen außer den Einkaufsmanagerindizes keine weiteren vergleichbaren Konjunkturdaten zur Verfügung.

HSBC Trinkaus & Burkhardt AG

HSBC Trinkaus ist eine der führenden Privatbanken in Deutschland und Teil der weltweit operierenden HSBC-Gruppe. Mit rund 2.000 Mitarbeitern ist HSBC Trinkaus neben der Zentrale in Düsseldorf an sechs Standorten in Deutschland präsent und hat Zugang zum weltweiten Netzwerk der HSBC-Gruppe. Bei einer Bilanzsumme von 21,4 Mrd. Euro und 94,4 Mrd. Euro Funds under Management and Administration verfügt die Bank mit einem zuletzt im November 2009 bestätigten Fitch Rating von "AA" über das beste Rating einer privaten Geschäftsbank in Deutschland. Die Kernzielgruppen bilden vermögende Privatkunden, Firmenkunden und institutionelle Kunden.

(Alle Angaben zum 30. September 2009)

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