Sonntag, 11. Dezember 2016


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HOCHTIEF hebt die Prognose zum Auftragsbestand an

Nach neun Monaten Aufträge über 35,3 Mrd. Euro in den Büchern / Auftragsbestand 2009 nun "über Vorjahr" / Erwartungen für weitere Kennzahlen erneut bestätigt / HOCHTIEF weiterhin auf gutem Kurs

(lifePR) (Essen, ) HOCHTIEF präsentiert sich nach den ersten neun Monaten 2009 in glänzender Verfassung: Der Auftragsbestand des Unternehmens erreichte einen neuen Höchstwert von 35,3 Mrd. Euro - das entspricht einer rechnerischen Auftragsreichweite von fast 21 Monaten (1-9/2008: 32,77 Mrd. Euro*). Das betriebliche Ergebnis sowie das Ergebnis vor Steuern stiegen weiter an; beide Werte lagen jeweils klar über den Vorjahresergebnissen. Der Konzerngewinn wuchs auf 124,3 Mio. Euro (1-9/2008: 87,0 Mio. Euro*). "Die hervorragenden Zahlen machen deutlich, dass wir auch in den ersten drei Quartalen 2009 ganze Arbeit geleistet haben", so Dr. Herbert Lütkestratkötter, Vorstandsvorsitzender HOCHTIEF. Der Konzern hebt seine Prognose zum Auftragsbestand an und bestätigt die Erwartungen für die weiteren Kennzahlen.

Kennzahlen Januar bis September 2009

Der Auftragseingang lag mit 17,33 Mrd. Euro um 11,2 Prozent unter dem vergleichbaren Vorjahreswert (1-9/2008: 19,51 Mrd. Euro*). Die bis September 2008 - also vor Ausbruch der Finanzkrise - gebuchten Auftragseingänge waren besonders im Bereich HOCHTIEF Americas außerordentlich hoch und ließen sich so angesichts des Marktumfelds nicht wiederholen. Die Leistung blieb mit 15,28 Mrd. Euro nur leicht (-2,9 Prozent) unterhalb der Vorjahresperiode (1-9/2008: 15,74 Mrd. Euro*).

Trotz der Finanzkrise und des noch immer eingetrübten wirtschaftlichen Umfelds lag das betriebliche Ergebnis/EBITA mit 564,1 Mio. Euro auf sehr hohem Niveau. Der vergleichbare Vorjahreszeitraum wurde um 7,2 Prozent übertroffen (1-9/2008: 526,1 Mio. Euro*). Das Ergebnis vor Steuern/EBT betrug für die ersten neun Monate 428,2 Mio. Euro. Dies ist ein Anstieg um 9,2 Prozent (1-9/2008: 391,9 Mio. Euro*).

Entwicklung der Unternehmensbereiche

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Americas behauptete sich trotz der anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen. Die Tochtergesellschaft Turner akquirierte im dritten Quartal 2009 zahlreiche attraktive Projekte im öffentlichen Hochbau. So hat das Unternehmen Aufträge aus dem Justizwesen für insgesamt 118 Mio. Euro erhalten. Im Bereich der Bildungsimmobilien wurden Verträge für Schulen über 63 Mio. Euro unterzeichnet. Zudem baut Turner zwei Armeequartiere für 147 Mio. Euro (Anteil Turner: 88 Mio. Euro). Bei den Gesundheitsimmobilien erhielt die HOCHTIEF-Tochter Neuaufträge für Krankenhäuser über 105 Mio. Euro. Erfreulich verlief auch das Geschäft der Tiefbau-Tochtergesellschaft Flatiron: Sie gewann unter anderem eine Reihe neuer Highway-Projekte in Kalifornien.

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Asia Pacific entwickelte sich in den ersten neun Monaten 2009 positiv. Leighton akquirierte über Tochtergesellschaften zahlreiche Projekte, darunter einen Großauftrag in Australien: Thiess wird in einem Konsortium eine der weltweit größten Meerwasserentsalzungsanlagen einschließlich einer 86 Kilometer langen Pipeline finanzieren, planen, bauen und für 30 Jahre betreiben. Das Projektvolumen beträgt 2,1 Mrd. Euro. Im Bereich der Verkehrsinfrastruktur wird ein Konsortium um John Holland Melbournes Schienennetz für zunächst acht Jahre betreiben. Die Gesellschaft erwartet ein jährliches Auftragsvolumen von etwa 95 Mio. Euro. Im Rohstoffmarkt erhielt Thiess einen Folgeauftrag über 282 Mio. Euro für vorbereitende Arbeiten zur Erschließung eines Gasvorkommens. Weitere Aufträge gewannen Leighton- Töchter in Indien, Hongkong und den Golfstaaten.

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Concessions entwickelte sich im dritten Quartal insgesamt positiv. In den ersten neun Monaten des Jahres nutzten 66,5 Mio. Passagiere die Beteiligungsflughäfen von HOCHTIEF AirPort. Die Zahl der Fluggäste sank somit im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,3 Prozent. Dies ist jedoch deutlich niedriger als noch im ersten Halbjahr 2009 (-5,3 Prozent). Insbesondere an den Flughäfen Athen, Düsseldorf, Sydney und Tirana ist im dritten Quartal eine positive Verkehrsentwicklung zu beobachten. HOCHTIEF PPP Solutions wurde im Juli zum bevorzugten Bieter für ein Teilstück des Public- Private-Partnership-Projekts D1 Motorway in der Slowakei ernannt. Der Financial Close des Autobahnprojekts wird für das erste Halbjahr 2010 erwartet.

Am 4. November 2009, also nach Redaktionsschluss des Zwischenberichts, hat der Vorstand der HOCHTIEF Aktiengesellschaft beschlossen, dass ein Börsengang der Tochtergesellschaft HOCHTIEF Concessions AG angestrebt wird. Die Erstnotiz soll - ein geeignetes Kapitalmarktumfeld vorausgesetzt - noch 2009 im Regulierten Markt (Prime Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse erfolgen. Der Konzern will mit der Transaktion den Kapitalmarkt für das weitere Wachstum von HOCHTIEF Concessions erschließen. Außerdem soll die Wertentwicklung des Konzessionsgeschäfts für den Kapitalmarkt transparenter werden. Im Zuge des geplanten Börsengangs von HOCHTIEF Concessions sollen auch neue Aktien ausgegeben werden, also eine Kapitalerhöhung bei der HOCHTIEF Concessions stattfinden. Der Erlös daraus soll vor allem zur Finanzierung des weiteren Wachstums von HOCHTIEF Concessions dienen. Die HOCHTIEF Aktiengesellschaft betrachtet das Konzessionsgeschäft weiterhin als integralen Bestandteil des Konzerns und beabsichtigt, auch im Falle der Notierung weiter die Mehrheit der Anteile zu halten.

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Europe zeigte trotz allgemeiner Marktzurückhaltung Beständigkeit bei allen Volumenzahlen. Dabei machen Auslandsprojekte inzwischen mehr als die Hälfte der Aufträge aus: So realisieren Tochtergesellschaften von HOCHTIEF Construction in Polen einen neuen Terminal am Flughafen Breslau und bauen das Schlesische Stadion Chorzów für die Fußballeuropameisterschaft 2012 aus. In Tschechien wird ein Schienennetz in der Nähe von Prag bis 2012 modernisiert. In Russland übernimmt die Gesellschaft die Genehmigungsplanung sowie vorbereitende Arbeiten für den Bau des Flughafens Wladiwostok. HOCHTIEF Europe fokussiert sich weiter auf ertragsstarke Segmente und behält seine strengen Kriterien für die Auftragshereinnahme konsequent bei.

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Real Estate hat in den ersten neun Monaten 2009 vor dem Hintergrund der Marktsituation seine restriktive Akquisitionspolitik für Neuprojekte fortgesetzt. HOCHTIEF Projektentwicklung verkaufte in Essen das zu fast zwei Dritteln vorvermietete Bürohaus Rüttenscheider Tor mit 16 500 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Zudem wurde in Zürich das Büro- und Geschäftshaus Portikon veräußert. In Offenbach eröffnete das von der Gesellschaft entwickelte Einkaufzentrum KOMM, und in Kippenheim wurde das dritte Pflegeheim mit Hausgemeinschaftskonzept übergeben. Insgesamt übertreffen die Mieteinnahmen die Finanzierungskosten bereits fertiggestellter Projekte. Für die Tochtergesellschaft aurelis konnte im September 2009 die Refinanzierung der Akquisitionsfinanzierung von etwas mehr als 900 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen werden. Die Finanzierung wurde ohne Rückgriff (nonrecourse) auf die Anteilseigner vereinbart.

Der Unternehmensbereich HOCHTIEF Services konnte im dritten Quartal 2009 trotz Auswirkungen der Finanzkrise das Ergebnis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum halten. HOCHTIEF Facility Management erhielt vor allem Aufträge im Bereich der öffentlichen Infrastruktur: So stattet das Unternehmen den Duisburger Mercator-Tunnel mit moderner Elektronik aus und wird die Ausstattung anschließend fünf Jahre lang warten. In München betreibt die Gesellschaft für zunächst zwei Jahre den neuen Zentralen Omnibusbahnhof. Und auch HOCHTIEF Energy Management entwickelte sich erfreulich: So wird das Unternehmen künftig die jährlichen Energiekosten des Staatstheaters Hannover durch Energieeinspar-Contracting um 26 Prozent senken und die CO2- Emissionen um mehr als 1 000 Tonnen verringern.

Konzernausblick

HOCHTIEF hebt seine Prognose für den Auftragsbestand des Geschäftsjahrs 2009 an und erwartet nun einen Wert, der das Vorjahr übertrifft. Für Auftragseingang und Konzernumsatz rechnet der Konzern weiterhin damit, dass sie sich auf einer Größenordnung unterhalb des Niveaus von 2008 normalisieren.

Beim Vorsteuerergebnis und beim Konzerngewinn wird weiterhin ein ähnlich hohes Ergebnis wie im Vorjahr angestrebt. Dies gilt auch vor dem Hintergrund der Anpassung der Zahlen aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRIC 15. Die Planungen basieren auf der Annahme, dass sich die Finanz- und Kapitalmärkte ab 2010 wieder normalisieren.

* Angepasst nach IFRIC 15. - Zum 30. September 2009 machte HOCHTIEF vom Wahlrecht der vorzeitigen Anwendung des IFRIC 15 Gebrauch. Die Interpretation regelt eine einheitliche Bilanzierung von Immobilienverkäufen, bei denen es vor Abschluss der Bauarbeiten zum Vertragsabschluss kommt. Die Vergleichswerte des Vorjahres sind entsprechend angepasst worden. Durch die Anpassung ist es lediglich zu Ergebnisverschiebungen in den einzelnen Perioden gekommen.

(The information contained herein is not for publication or distribution to persons in the United States of America, Canada, Japan, Australia, Bahrain, Hong Kong, Kuwait, Qatar, Singapore, United Arab Emirates.)

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HOCHTIEF Aktiengesellschaft

HOCHTIEF ist einer der führenden internationalen Baudienstleister. Mit mehr als 64 000 Mitarbeitern und Umsatzerlösen von 18,70 Mrd. Euro* im Geschäftsjahr 2008 ist das Unternehmen auf allen wichtigen Märkten der Welt präsent. Der Konzern deckt mit Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau, Dienstleistungen, Konzessionen und Betrieb den kompletten Lebenszyklus von Infrastrukturprojekten, Immobilien und Anlagen ab. In den USA - dem größten Baumarkt der Welt - ist HOCHTIEF über die Tochtergesellschaft Turner die Nummer 1 im gewerblichen Hochbau und zählt mit Flatiron zu den wichtigsten Anbietern im Verkehrswegebau. In Australien ist der Konzern mit der Tochter Leighton (HOCHTIEF-Anteil zirka 55 Prozent) Marktführer. HOCHTIEF ist wegen seines Engagements um Nachhaltigkeit seit 2006 in den Dow Jones Sustainability Indizes vertreten. Weitere Informationen unter www.hochtief.de/presse.

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