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Fit für die Entwicklung von Computerspielen
Hochschule Rosenheim bildet Informatik-Studierende in der Softwareentwicklung für Computerspiele aus
"Als Berufsfeld für entsprechend qualifizierte Informatikerinnen und Informatiker wird die Spiele-Branche immer interessanter. Mit breiter Zustimmung hat die Fakultät für Informatik beschlossen, die Rosenheimer Studierenden hierfür fit zu machen", so Prof. Dr. Jochen Schmidt, der die vertiefte Ausbildung ins Leben gerufen hat.
Die Entwicklung von Spiele-Software ist ein extrem komplexer Prozess: In einem Spiel vereinigen sich viele verschiedene Teilgebiete der Informatik zu einem größeren Ganzen, z. B. Künstliche Intelligenz, Computergrafik, Software-Engineering, Netzwerke oder die immer beliebter werdenden Smartphones. Um die grundlegenden Verfahren der Künstlichen Intelligenz hautnah zu erfahren und anhand eines eher unkomplexen Beispiels zu üben, entwickelten die Studierenden in einem ersten Schritt "Vier gewinnt"-Spiele. Ziel war es, einen möglichst gut spielenden Computergegner zu erstellen. Die einzelnen Programme traten dann in einem Wettbewerb gegeneinander an. "Die Studierenden waren hoch motiviert bei der Sache, gerade auch weil wir die behandelten Themen in Projektarbeit mit professionellen Entwicklungstools praktisch umsetzen konnten", berichtet Prof. Schmidt aus den Erfahrungen des laufenden Semesters.
Allen Beteiligten war am Ende des Projekts klar: Einen stark spielenden Computergegner zu programmieren ist mit dem entsprechenden Wissen relativ einfach, schwierig wird es, den Computer schwächer spielen zu lassen, damit der menschliche Gegenspieler auch noch Spaß am Spiel hat - und das sollte trotz all der interessanten technischen Details das Ziel eines Spiels sein.
Der Bachelorstudiengang Informatik startet jeweils zum Wintersemester an der Hochschule Rosenheim. Eine Bewerbung für den Studienstart im Wintersemester 2012/13 ist noch bis zum 15. Juli 2012 möglich.
Über Hochschule für angewandte Wissenschaften Fachhochschule Rosenheim
Die Hochschule Rosenheim verbindet als wichtigste Bildungsstätte Südostoberbayerns ein regionales Profil mit internationalem Renommee. Ihre Kernkompetenzen liegen in den Bereichen Technik, Wirtschaft, Gestaltung und Gesundheit. Sieben Fakultäten bieten in 25 Studiengängen eine anwendungs- und praxisbezogene Ausbildung an. Die rund 5.000 Studierenden profitieren von einer hervorragenden technischen Ausstattung der Werkstätten und Laboratorien, der intensiven persönlichen Betreuung und einer anspruchsvollen Lehre, die ihnen überdurchschnittlich gute Karriereperspektiven eröffnet. Im Sommersemester 2012 nehmen rund 140 Professoren Aufgaben in Forschung und Lehre wahr.
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