Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Neuer Präsident der Hochschule Darmstadt setzt Arbeitsschwerpunkte

(lifePR) (Darmstadt, ) Prof. Dr. Ralph Stengler hat am Montag, 1. März, sein Amt als Präsident der Hochschule Darmstadt angetreten. Für die sechsjährige Amtsperiode war er Ende November 2009 mit deutlicher Mehrheit der Wahlversammlung an der Hochschule Darmstadt gewählt worden. Der Professor aus dem h_da-

Fachbereich Maschinenbau und Kunststofftechnik hatte sich damit gegen vier externe Bewerber durchgesetzt. Die Amtsperiode von Stenglers Vorgängerin, Prof. Dr. Maria Overbeck-Larisch, war Ende Februar ausgelaufen. Sie war nicht mehr zur Wahl angetreten.

Prof. Stengler wird jetzt mit dem Vizepräsidenten für Qualitäts- und Informationsmanagement Prof. Gerhard Knorz, Kanzlerin Ellen Göbel und der Leiterin des Ressorts Studium und Lehre, Prof. Dr. Katja Lenz eng zusammenarbeiten. Die Zusammensetzung des Präsidiums wird sich in diesem Jahr noch durch die Wahl neuer Vizepräsidenten verändern. Der Abstimmungsprozess mit dem Hochschulrat, der nach dem novellierten Hochschulgesetz seine Zustimmung zu den Kandidaten geben muss, ist im Gange.

In den vergangenen drei Monaten seit seiner Wahl war Prof. Stengler von seiner Amtsvorgängerin bereits in viele Fragen der Hochschulleitung involviert worden. Parallel hatte er viele Gespräche mit Hochschulmitgliedern geführt, um unterschiedliche Perspektiven auf die anstehenden Herausforderungen für die h_da zu diskutieren. "Ich nehme die Sichtweisen aller Hochschulmitglieder ernst und möchte, dass sie das wissen", sagt Stengler. "Es ist wichtig, sich in intensiven Gesprächen den genauen Rahmenbedingungen in den jeweiligen Fragen zu versichern, bevor Veränderungsprozesse angestoßen werden. Das wird meinen Führungsstil prägen."

Prof. Stengler ist sich jedoch auch der hohen Erwartungen bewusst. "Einer Hochschulleitung sind enge finanzielle und rechtliche Rahmenbedingungen gesetzt. Da werde ich nicht alle Erwartungen erfüllen können. Wir werden aber eine gute Arbeit machen, auch wenn es am Anfang vielleicht noch etwas holprig wird. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Aufgaben."

Jetzt stellt h_da-Präsident Prof. Stengler erste Kernpunkte seines Arbeitsprogramms vor: "Eine Fachhochschule muss ihre Stärke in erster Linie mit der Attraktivität ihrer Studienangebote beweisen. Hier soll ein Schwerpunkt meiner Arbeit liegen. Jedoch ist hervorragende Lehre nicht zu denken ohne hochkarätige und vielfältige Forschung. Mit neuen Forschungskooperationen und kooperativen Studiengängen wollen wir in die Region wirken und die Hochschule Darmstadt fit machen für eine sich verändernde Bildungsnachfrage. Der demografisch bedingte Rückgang junger Studieninteressierter in einigen Jahren wird begleitet von einer stetig steigenden Nachfrage nach genau zugeschnittenen Weiterbildungsangeboten. Dieser Entwicklung werden wir uns stellen."

Kernpunkte des Arbeitsprogramms von h_da-Präsident Prof. Dr. Ralph Stengler

1. Studierbarkeit und Mobilität überprüfen

Die Mobilität der h_da-Studierenden im In- und Ausland soll in Zusammenarbeit mit den Fachbereichen erhöht werden. Es soll darauf hingewirkt werden, innerhalb der aktuell anstehenden Reakkreditierung vieler Studiengänge von vornherein ein "window of mobility", also einen Abschnitt des Studiums an einer anderen Hochschule vorzusehen. Kurzfristig soll die nationale Mobilität der h_da-Studierenden über eine großzügige Anerkennungspraxis in allen Studiengängen weiter steigen, mittelfristig über Erweiterung und Vertiefung der internationalen Kooperationen auch die Zahl derjenigen Studierenden, die ein oder zwei Semester im Ausland studieren.

Die Studierbarkeit und Prüfungslast aller Studienprogramme sollen konsequent überprüft werden. Ziel ist es, Studienprogramme weiter zu entzerren, moderne Lernmethoden auf breiter Basis zu integrieren und mehr eigenverantwortliche Wahlmöglichkeiten zu schaffen.

2. Internationalität erhöhen

Die erfolgreichen international orientierten Studienangebote einzelner Fachbereiche sollen Beispiel für den Ausbau englisch- oder mehrsprachiger Programme mit Doppelabschluss in anderen Fachbereichen der Hochschule sein. Jeder Fachbereich sollte in fünf Jahren mindestens ein internationales Studienprogramm anbieten.

3. Forschung neu aufstellen

Der Forschung an der h_da soll der vorgesehene Posten eines Vizepräsidenten für Forschung Schub geben. Kleine und mittlere Unternehmen sollen bei Forschungskooperationen verstärkt in den Focus genommen werden. Ziel ist es, das Drittmittelaufkommen der h_da kontinuierlich und deutlich zu erhöhen und die Vielfalt der h_da-Fachbereiche in diesen Kooperationen abzubilden. Dafür sollen die Rahmenbedingungen für forschende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler verbessert werden. Damit einher geht die Schaffung neuer Anreizsysteme und größerer Freiräume für die Forschenden. Master-Studierende an der h_da sollen mit weiter wachsenden Möglichkeiten rechnen können, in hochkarätige Forschung eingebunden zu werden.

4. Kooperative Studiengänge einrichten

Künftig sollen weitere Studienprogramme eingerichtet werden, die in Kooperation mit der Wirtschaft angeboten werden. Für Programmteilnehmer sollen die Lehrinhalte an der h_da durch die gleichzeitige Ausbildung in Unternehmen ergänzt werden.

5. Weiterbildungsangebote ausbauen

Das Weiterbildungsangebot der h_da soll kontinuierlich erweitert werden. Basis wird ein zu erarbeitendes Grundkonzept sein, das unter Berücksichtigung der bisherigen Erfahrungen und jeweiligen Fachkulturen die Einrichtung neuer Angebote erleichtert. Dies beinhaltet auch eine Flexibilisierung der Angebotspalette, die neben vollständigen Studiengängen vermehrt auch einzelne Zertifikatskurse enthalten soll.

Zur Person des neuen h_da-Präsidenten Prof. Dr. Ralph Stengler: im Anhang

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