Samstag, 10. Dezember 2016


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Die 5. Langenburg Historic war ein großer Erfolg

(lifePR) (Langenburg, ) Tausende von Zuschauern besuchten in diesem Jahr die Langenburg Historic 2010 vom 23. bis 25. April 2010 - bei Kaiserwetter. Auch der Zieleinlauf des sogenannten Landtags am 24. April 2010 um 16.00 Uhr in Langenburg lockte zahlreiche Schaulustige, welche die rund 180 Starter herzlich begrüßten. In diesem Jahr wurde die Rallye wieder in vollem Umfang durchgeführt, also mit einer Route für sportlich ambitionierte Fahrer. 60 Teams stellten sich dieser Variante, welche gespickt mit anspruchsvollen Aufgaben war. Die "Sportler" selbst bezeichneten die Rallye als äußerste anspruchsvoll, vor allem die lange Orientierungsprüfung während des Nachtprologs am Freitag.

Rund 120 Teilnehmen entschieden sich für die touristische Variante. Mittendrin startete Philipp Fürst zu Hohenlohe-Langenburg mit einem Alvis Vandenplas Sports-Tourer aus dem Jahr 1938. Für den Schirmherren ist das Jahr 2010 ein besonderes Autojahr. Vor wenigen Wochen feierte er das 20. Jubiläum des Deutschen Automuseums Langenburg.

Übrigens nahmen insgesamt 34 Vorkriegsfahrzeuge an der Langenburg Historic teil, So einen Querschnitt kann in Deutschland keine zweite Veranstaltung bieten. Während die Oldtimer chronologisch nach Baujahr starteten, führte den Tross mit der Startnummer 000 Walter Röhrl an, mit dem 320 PS starken Porsche 3.0 RSR aus dem Jahr 1981 - außerhalb der Wertung, aber zur großen Freude der Zuschauer.

Während des Bergtags jagte ein Highlight das andere. 160 Fahrzeuge preschten in verschiedenen Gruppen von Bächlingen nach Langenburg. Den zwei Trainingsläufen folgten zwei Wertungsprüfungen. Die geringste Abweichung zwischen beiden Fahrten führten zum Gesamtsieg des Motorradfahrers Helmut Diemer auf seiner Horex Imperator aus dem Jahr 1955. Seine Abweichung: zwei Hundertstel Sekunden.

Eindrucksvoll war beispielsweise die Armada der Alfa Romeo GT's vom Team Götzelmann, die auf das 100-jährige Jubiläum der Marke aufmerksam machten; oder die Porsche-Sportprototypen 904 von 1965, 906 von 1966 und 910 von 1968; oder die Grand-Prix-Maschinen, präsentiert von der Scuderia Solitude; oder die Renngespanne, die von der BMW mit 50 PS aus dem Jahr 1954 bis zum Weltmeistergespann Suzuki LCR F1 aus dem Jahr 2005 mit 220 PS reichten.

Als gegen 17.45 Uhr der letzte Teilnehmer zum vierten Mal die Ziellinie passierte, ohne ernsten Zwischenfall, lehnten sich die Organisationsleiter Klaus Groninger und Heiner Grosseibl erschöpft, aber glücklich und zufrieden zurück - und bestellten eine Runde Bier für ihr bienenfleißiges Team. Auf Wiedersehen im Jahr 2011.

Was sonst so geschah:

Miriam und Michael Eiselt räumten insgesamt zwölf Pokale und zahlreiche Preise bei der Rallye - auch als Sieger in der Mannschaftswertung - und bei den Bergprüfungen ab. Der Kofferraum ihres Geländewagens, mit dem die beiden ihren Alvis 12/70 Special Supercharged ins heimische Höchstädt zogen, war bis unter das Dach mit den Trophäen beladen; darunter der bleischwere Wanderpokal, genannt "Berglöwe", welchen das insgesamt erfolgreichste Team erhielt.

Traditionell mit der Startnummer 1 war Eberhard Mahle in einem Porsche 911 E von 1970 am Start. Der Elfer aus dem Gründungsjahr des Deutschen Automuseums Langenburg trug das Kennzeichen BB-KL 35 H. Mit dieser Ziffernfolge wurde Mahle im Jahr 1966 Berg-Europameister auf Porsche 911 - und Zweiter bei der Bergprüfung von Bächlingen nach Langenburg in der Klasse 10 für zweisitzige Sportwagen und GT-Fahrzeuge.

Walter Röhrl ist und bleibt ein Megastar. Die Autogrammstunde an der cafébar temporär neben dem Eingang des Deutschen Automuseums Langenburg begann um 13.30 Uhr und endete um 15.00 Uhr; und das auch nur, weil Röhrl wieder eine Taxifahrt im Porsche 904 durchführen musste. Die Schlange seiner Fans riss in den eineinhalb Stunden nicht einmal ab, so dass das Mittagessen des zweifachen Rallyeweltmeisters (Currywurst mit Pommes) nahezu unberührt blieb.

Etwas zu viel vom Mittagstisch (Bratwurst mit Sauerkraut) hat Markus Neser, Beifahrer von Thomas Schäfer im Railton Light Sports von 1935 erwischt. Bei dem Grand Prix in Musdorf am Samstag nach der Mittagspause nötigte Neser seinen Fahrer zum sofortigen Stopp, in einer Sonderprüfung vor der letzten Lichtschranke. Der Stuttgarter rannte in ein privates Haus, um die Toilette aufzusuchen. Das Team rutschte von Rang zwei auf Rang neun.

Der Porsche 910 vom Porsche Museum wollte einfach nicht anspringen, obwohl das versierte Museums-Team engagiert daran arbeitete. Der Geheimtipp, der den störrischen Sechszylinder schließlich zum Leben erweckte, kam von Wolfgang Reile. 40 Jahre Schrauber-Erfahrung auf Porsche sind eben durch nichts zu ersetzen.

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