Samstag, 03. Dezember 2016


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"Studienbedingungen auf dem Campus Riedberg weiter verbessert"

Staatsminister Michael Boddenberg bei Neueröffnung der Mensa "Pi x Gaumen" auf dem Campus Riedberg der Goethe-Universität Frankfurt am Main

(lifePR) (Wiesbaden, ) In leuchtendem Grün und Orange erstrahlend, konnte nach rund 12-monatiger Planungs- und Bauzeit heute die Mensa am Campus Riedberg offiziell wiedereröffnet werden. In der erweiterten und rundum erneuerten Mensa feierten neben den Studierenden viele geladene Gäste und die am Bau Beteiligten. Schon ab 11:00 h gab es kostenlos Leckereien vom Buffet für Studierende und Gäste.

Besonderer Höhepunkt: Der neue Mensa-Name "Pi x Gaumen" wurde bekannt gegeben. Er war in einem Wettbewerb unter Studierenden und Hochschulangehörigen des Campus Riedberg gefunden worden.

Der Standort Campus Riedberg der Johann Wolfgang Goethe-Universität wird in den kommenden Jahren durch den Zuzug verschiedener Fachbereiche weiter wachsen. Da die Kapazität der Mensa für die künftige Nutzung nicht mehr ausreichte, wurden der Umbau und die Erweiterung beschlossen. Erschwerend kam hinzu, dass die Baumaßnahme bei laufendem Hochschulbetrieb erfolgen musste.

Besonders wichtig war es allen Beteiligten, die besondere räumliche Qualität des Ortes mit dem Panorama der Frankfurter Skyline zu verbinden. Entsprechend dieser Maßgabe wurde auch ein attraktives Licht- und Farbkonzept entwickelt.

In der Umsetzung des Raumkonzeptes wurde das bestehende Gebäude im Erdgeschoss zum Innenhof hin um ca. 3,5 m Breite erweitert. An der Ostseite wurde ein Anbau mit Sozial- und Lagerräumen im Keller sowie Kühl- und Büroräumen im Erdgeschoss ergänzt. Dank dieses Anbaus konnte die Küche verlagert werden. Speisesaal und Essenausgabe wurden in den ehemaligen Küchenbereich und über die gesamte Gebäudetiefe erweitert. In der Mensa haben nun 476 Studierende Platz (vorher: 400). Knapp mehr als 1.400 Studierende können so an einem Tag in der Mensa verpflegt werden (bisherige Höchstzahl), dies sind rund 400 mehr als vorher.

Die Kosten für die Erweiterung liegen bei 6,2 Mio. Euro. Mit über 600.000 € hat sich das Studentenwerk Frankfurt am Main daran beteiligt.

Nach der offiziellen Schlüsselübergabe durfte Simon Kretschmer, der Gewinner des Namens-Wettbewerbs, seinen wohlverdienten Preis entgegennehmen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter der Goethe-Universität konnte mit dem Namen "Pi x Gaumen" die Jury sofort überzeugen und sich gegen 240 weitere Vorschläge durchsetzen. Der Name kombiniert auf humorvolle Weise die Themen "Essen" und die den Campus Riedberg dominierenden "Naturwissenschaften". Gemeinsam mit neun Gästen seiner Wahl wird Simon Kretschmer in der neu gestalteten Mensa ein abendliches Candlelight-Dinner mit Blick auf die Frankfurter Skyline genießen.

Anlässlich der heutigen offiziellen Feier sagte der Hessische Minister für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigte des Landes beim Bund, Michael Boddenberg: "Die umgebaute Mensa am Südrand des Campus Riedberg mit herrlichem Blick auf die Frankfurter Skyline ist ein zentraler Baustein für das studentische Leben. Durch die Erweiterung und Modernisierung kann die Mensa dem im Ausbau befindlichen Campus qualitativ und quantitativ Rechnung tragen. Auch die zusätzlich erwarteten Studierenden und Hochschulangehörigen können hier in angenehmer Umgebung neue Energie tanken und kommunizieren. Insgesamt werden die Studienbedingungen auf dem Campus Riedberg somit weiter verbessert."

Prof. Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Vizepräsident der Goethe-Universität, freut sich besonders über das erweiterte gastronomische Angebot am Campus Riedberg: "Der naturwissenschaftliche Campus ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen und in vielerlei Hinsicht noch attraktiver geworden. Dazu gehört auch eine umfassende und abwechslungsreiche Versorgung. Das Studentenwerk Frankfurt am Main trägt dem mit dieser schönen Mensa Rechnung. Da ich selbst oft am Riedberg bin und hier auch noch ein Büro habe, freue ich mich ganz besonders auf viele anregende Mittagessen auf diesem Campus!"

Auch Thomas Platte, Direktor des Hessischen Baumanagements HBM, freut sich und bestätigt die engagierte Zusammenarbeit des Studentenwerks Frankfurt am Main mit dem Hessischen Baumanagement und allen an der Planung und Ausführung beteiligten Architekten und Ingenieuren. "Fachliche und gestalterische Kompetenz haben zu einer hervorragenden Funktionalität und einem überzeugenden Architekturausdruck des Gebäudes geführt. Der Einsatz bewährter Baumaterialien und ein gut durchdachtes technisches Konzept sichern dem Nutzer zudem eine hohe Wirtschaftlichkeit in der Betriebsführung."

Der Stellvertreter des Generalsekretärs des Deutschen Studentenwerks, Stefan Grob, sagte: "Pi x Gaumen, das ist eine schöne Kombination, Mathematik und Genuss, Geist und Körper. In der Mensa kommen eben Leib und Seele auf ihre Kosten. Die Studentenwerke sprechen in ihren Mensen alle Sinne an. Mensa, das heißt heute: gutes Essen, kleine Preise, Kommunikation. In der Mensa, da steckt Liebe drin, Pi x Gaumen."

"Eine regelmäßige, gesunde Ernährung ist gerade für Studierende besonders wichtig," betonte Konrad Zündorf, Geschäftsführer des Studentenwerks Frankfurt am Main. "Doch diese attraktive Mensa bietet den Studierenden mehr: Sie ist für die Studierenden ein Ort, an dem sie sich treffen, miteinander ins Gespräch kommen, lernen oder einfach nur gemeinsam einen Kaffee trinken. Mensen sind heute vor allem auch Orte der Kommunikation - ich freue mich, dass diese Mensa dem Rechnung trägt. Ich glaube fest daran, dass Frankfurt sich immer mehr zu einer Stadt entwickelt, in der sich Studierende wohlfühlen - Pi x Gaumen ist ein weiterer Baustein dazu."

Neben dem Standort Campus Westend mit dem Schwerpunkt auf den Wirtschafts-, Geistes- und Gesellschaftswissenschaften entsteht auf dem Riedberg ein weiterer attraktiver Campus der Universität Frankfurt. Hier werden zukünftig mit Blick auf die unverwechselbare "Frankfurter Skyline" die Naturwissenschaften konzentriert, umgeben von außeruniversitären Forschungseinrichtungen wie die Max-Planck-Institute für Biophysik und Hirnforschung und dem FIAS (Frankfurt Institute for Advanced Studies). Weitere Entwicklungsstandorte der Universität befinden sich in Niederrad (Fachbereich Medizin) und in Ginnheim (Sportwissenschaften), was die Präsenz der Universität im städtischen Gefüge unterstreicht.

Seit Beginn des neuen Jahrtausends wurden auf dem Campus Riedberg die ersten neuen Institutsgebäude errichtet: Neben den Neubauten der Physik, der Geowissenschaften und einer Werkstattzentrale, in die bereits rund 117 Mio. € investiert wurden, konnte die Zentralmensa für weitere 6,2 Mio. € erweitert und modernisiert werden. Bis 2005 waren auf dem Campus Riedberg nur die Chemie sowie im Biozentrum die Biochemie und Pharmazie samt Teilen der Biowissenschaften angesiedelt. Nachdem in den letzten vier Jahren auch die Geowissenschaften und die Physik dorthin umgezogen sind, treffen sich auf dem Riedberg heute allein 3.500 Studierende. Am Ende des Ausbaus wird sich die Zahl sogar auf 6.500 Studierende erhöht haben.

Und der Ausbau schreitet zügig voran: Als nächstes fertiggestellt werden neben dem Infrastrukturzentrum die Neubauten des Biologicums mit Tierhaus (Gesamtkosten 82,7 Mio. €) sowie des vom Bund mitfinanzierten Excellenzclusters "Makromolekulare Komplexe" (Gesamtkosten 26,1 Mio. €).

Finanziert wurde die Erweiterung und Modernisierung der Mensa "Pi x Gaumen" - wie auch zahlreiche Projekte an anderen hessischen Hochschulstandorten - im Rahmen des Hochschulbauprogramms HEUREKA, das bis 2020 Investitionen von drei Milliarden Euro vorsieht. Mit dem HEUREKA-Programm hat das Land Hessen ein eindeutiges Zeichen gesetzt, den Bildungsstandort Hessen auszubauen, weiter zu stärken und damit zu einem der führenden Hochschulstandorte in der Bundesrepublik zu machen. HEUREKA wird aktuell durch das Sonderinvestitionsprogramm "Schulen und Hochschulen" der Landesregierung und das Konjunkturpaket II des Bundes verstärkt.

Dadurch stehen allein in den nächsten vier Jahren insgesamt rund 540,8 Millionen Euro zur Verfügung. Damit bietet sich die Möglichkeit, HEUREKA-Projekte schneller zu verwirklichen und gleichzeitig energetische Sanierungen an Gebäuden, die langfristig im Bestand der Hochschulen bleiben, vorzunehmen. In den vergangenen Jahren hat die Hessische Landesregierung verstärkt in die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Landes investiert. Das Ziel ist die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Lehre und Forschung und die Stärkung der Hessischen Hochschulen im nationalen und internationalen Wettbewerb. Dazu hat die Hesssiche Landesregierung nicht nur die Zuwendungen an die Hochschulen gesteigert, sondern auch das Förderprogramm LOEWE aufgelegt. Die Fortführung ist ein wichtiger Beitrag, um Hessen auch künftig als Bildungsstandort weiter voranzubringen.

Allein in der laufenden Legislaturperiode von 2009 bis 2013 sind im Rahmen von LOEWE Fördermittel in Höhe von insgesamt 410 Millionen Euro vorgesehen. Damit vollzieht der Wissenschaftsstandort Hessen einen Quantensprung. Die Hessische Landesregierung schafft in Hessen eine Wissenschafts- und Forschungslandschaft, die es in dieser Form und Qualität noch nicht gegeben hat.

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