Sonntag, 04. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 151723

35.000 Euro für die Innenrestaurierung der St. Ursula Kirche

Staatssekretär Krämer übergibt Bewilligungsbescheid für Oberurseler Wahrzeichen

(lifePR) (Wiesbaden / Oberursel, ) Die Sanierung des Innenraums der katholischen St. Ursula Kirche in Oberursel wird vom Land Hessen mit 35.000 Euro unterstützt. In den vergangenen Jahrzehnten hatte es umfangreiche Reparaturen am Außenbau, am Turm und an der Orgel gegeben. "Mit der gründlichen Instandsetzung von Außenhaut und Innenraum ist St. Ursula für die Zukunft gerüstet. Auch für künftige Generationen soll die Kirche sein, was sie immer war: Zentrum und kommunikativer Mittelpunkt des Alltagslebens eines auf das Spätmittelalter zurückgehenden Ortskerns", sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Gerd Krämer, bei der Übergabe des Bescheids an die Gemeinde. "Schon zum Hessentag 2011 soll die Kirche sich von ihrer schönsten Seite zeigen, wenn sie von Besuchern aus dem ganzen Land auch als Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge und Lesungen genutzt wird."

Die Mitte des 15. Jahrhunderts erbaute und nach der Zerstörung im Dreißigjährigen Krieg erneuerte St. Ursula Kirche, an deren Standort seit mehr als 1000 Jahren religiöse Bauten bezeugt sind, ist das Wahrzeichen von Oberursel. Vorgesehen ist, den Innenputz der Kirche teilweise zu erneuern, Wände und Decken neu zu streichen und den Stuck zu ergänzen. Die Bodenbeläge sind zu reparieren und die Türanlage muss erneuert werden. Darüber hinaus soll die Ausstattung der Kirche restauriert werden: Insbesondere die Fassungen am Hochalter, an der Kanzel und den Skulpturen sowie am Kreuzweg werden gereinigt und aufgearbeitet. Auch technische Einrichtungen wie zum Beispiel Elektroinstallation, Beleuchtung und Sprachübertragung werden überholt.

Wertvolle Erkenntnisse über die Zusammensetzung des Mörtels in der Sockelzone der Kirche und die dort aufgetretenen Salzausblühungen in Folge von Feuchtigkeit hat das von den Bundesländern Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen getragene Institut für Steinkonservierung e.V. in Mainz beigesteuert. Auf der Grundlage dieses naturwissenschaftlichen Gutachtens ist es möglich, bei der Sanierung gezielt auf das vorhandene Schadensbild und dessen Ursachen zu reagieren.

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