Dienstag, 06. Dezember 2016


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240,7 Mio. Euro von der Europäischen Union für Förderung der regionalen Entwicklung

Offizieller Auftakt Des Programms bis 2020

(lifePR) (Wiesbaden, ) Mit EU-Mitteln von 240,7 Mio. Euro kann Hessen in den kommenden Jahren die wirtschaftliche Entwicklung fördern. Die Schwerpunkte des Landesprogramms bis 2020 präsentierten Michel-Eric Dufeil von der EU-Kommission, Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und der Staatssekretär für Europaangelegenheiten Mark Weinmeister am Freitag bei der Auftaktveranstaltung zur Förderperiode.

"Die Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) werden für Projekte in den Bereichen Forschung und technische Entwicklung, zur Stärkung kleiner und mittlerer Unternehmen, zur Verminderung von CO2-Emissionen und für die nachhaltige Stadtentwicklung eingesetzt", sagte Al-Wazir. "Wir können damit wichtige neue Impulse für die hessische Wirtschafts- und Strukturpolitik setzen und gezielt regionale Kompetenzen stärken." An der Formulierung des Landesprogramms haben sich unter Federführung des Wirtschaftsministeriums Wirtschafts- und Kommunalverbände, Gewerkschaften, Hochschulen und regionale Wirtschaftsförderungseinrichtungen beteiligt. Für den sehr aktiven und konstruktiven Dialog bei der Gestaltung des Programms dankte der Minister allen Beteiligten. Im Dezember 2014 war es von der Europäischen Kommission genehmigt worden.

Michel-Eric Dufeil stellte aus Sicht der Kommission die Ziele der europäischen Förderpolitik für Hessen dar: "Die Förderperiode 2014 bis 2020 eröffnet neue Wege für Investitionen in Innovation und CO2-armes Wachstum in Hessen. Der Europäischen Kommission liegt die Förderung von Forschung und Entwicklung dabei besonders am Herzen. Mit den Förderprioritäten, die das Land und die Europäische Kommission gemeinsam erarbeitet haben, können in Hessen Wachstum und Beschäftigung gestärkt werden."

Staatssekretär Weinmeister unterstrich die Bedeutung der EU-Mittel für Hessen: "Jede Bürgerin und jeder Bürger in Hessen profitiert von der Förderpolitik der Europäischen Union. Durch den gezielten Einsatz von Geldern für ganz unterschiedliche förderwürdige Maßnahmen wird die Lebensqualität in unserem Land nachhaltig verbessert."

"In dieser Förderperiode wird der Einsatz von EFRE-Mitteln für die Umsetzung der Energiewende ein zentrales Vorhaben der Landesregierung sein", sagte Minister Al-Wazir. "Wir unterstützen beispielsweise hocheffiziente Lösungen mittelständischer Unternehmen zur Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Förderung der Elek­tromobilität erstmals aus Mitteln des Fonds." Förderangebote richten sich an Unternehmen sowie an Kommunen zur energetischen Modernisierung öffentlicher Gebäude. Ebenfalls unterstützt werden Pilot- und Demonstrationsanlagen sowie der Aufbau von Beratungsangeboten. Insgesamt stehen für diesen Bereich 46 Millionen Euro zur Verfügung, also etwa ein Fünftel der gesamten Fördersumme.

Das Volumen ist etwa ein Zehntel kleiner als in der vorangegangenen Förderperiode, als rund 264 Mio. Euro zur Verfügung standen. Grund der Reduzierung ist die überdurchschnittliche Entwicklung der hessischen Regionen in den vergangenen Jahren. Schwächere Regionen erhalten höhere Anteile an Strukturfondsmitteln, um die wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Unterschiede zu verringern.

Der Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) ist neben dem Europäischen Sozialfonds (ESF) und dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) einer der drei für Deutschland relevanten Strukturfonds der Europäischen Union. Sie machen zusammen über ein Drittel des EU-Gesamthaushalts aus. Die EFRE-Mittel werden sowohl durch Bund, Land, Kommune und andere öffentliche Institutionen als auch durch private Investoren kofinanziert.

Weitere Informationen unter www.efre.hessen.de

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