Samstag, 10. Dezember 2016


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HPI: Kostenlose Uni-Lernvideos im Internet werden immer beliebter

(lifePR) (Potsdam, ) Neues Wissen kostenlos per Uni-Lernvideo aus dem Internet abzurufen wird immer beliebter. Darauf hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hingewiesen. Es registrierte in den vergangenen 12 Monaten allein 1,2 Millionen Zugriffe auf seine Vorlesungs-Podcasts über die Plattform iTunes U von Apple (http://itunes.hpi.uni-potsdam.de). Die dort mittlerweile verfügbaren 3.100 Kurzvideos zu Themen der Informationstechnologie wurden nach Angaben des renommierten Potsdamer Instituts bis zu 80.000 Mal pro Woche herunter geladen. Das HPI gehört zu den ersten vier Elite-Einrichtungen in Deutschland, die seit Januar 2009 Lehrinhalte im Uni-Bereich der internationalen Plattform des Unternehmens Apple zugänglich machen. Nutzen können dieses Angebot alle Interessierten - nicht bloß Studierende.

Auf seinem eigenen Tele-Teaching-Portal www.tele-task.de registrierte das Institut im selben Zeitraum sogar eine Verdoppelung der Zugriffe von drei auf sechs Millionen. Dort werden 2.200 Video-Aufzeichnungen kompletter Vorlesungen und 5.000 Video-Podcasts mit einzelnen Vorlesungsabschnitten angeboten. Sie stammen von fast 700 Dozenten und sind ebenfalls frei für jedermann verfügbar. Im Gegensatz zu anderen universitären Anbietern verzichtet die Potsdamer Ausbildungsstätte für IT-Ingenieure darauf, Lehrinhalte als PDF-Dokumente und Audio-Dateien bereitzustellen.

"Unseren Erfolg führen wir vor allem darauf zurück, dass unsere Videos und Podcasts zusätzlich zum Vortragenden auch dessen jeweilige Laptop- oder Tafel-Präsentation zeigen", sagte Prof. Christoph Meinel, der Direktor des Hasso-Plattner-Instituts. Bislang übertragen herkömmliche Lernvideos lediglich Bilder vom Redner selbst plus seine Sprache oder kommentierte Präsentationsfolien. Das HPI hingegen verwende eine selbst entwickelte Bild-im-Bild-Technik, die auf das kleine Display des iPods und anderer mobiler Video-Abspielgeräte angepasst sei, hob Meinel hervor.

Tele-Teaching-Fachtagung Ende Februar am Hasso-Plattner-Institut

Für den 25. und 26. Februar hat das Hasso-Plattner-Institut Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft nach Potsdam eingeladen, um beim vierten "Tele-Task-Symposium" über die Zukunft von E-Learning und Tele-Teaching zu beraten. Auf der Tagesordnung stehen beispielsweise Themen aus den Bereichen Videoanalyse, Semantic Web und Ontologien. Darüber hinaus werden Anwendungen auf dem Gebiet der Integration von E-Lectures in Lernplattformen, Wikis oder Blogs vorgestellt. Ferner geht es um didaktische Themen wie interaktive Videos und die Kombination von E-Lectures mit sozialen Netzwerken. Auch die Forschungsarbeiten am HPI im Bereich Tele-Teaching werden vorgestellt. Weitere Informationen zum Programm und ein Anmeldungsformular gibt es hier: http://www.hpi.uni-potsdam.de/meinel/chair/symposia/tele_task_symposium.html

Stichworte: Tele-Teaching und E-Lectures

Weil an lebenslangem Lernen längst kein Weg mehr vorbeiführt, gibt das Hasso-Plattner-Institut schon seit mehreren Jahren jedem Interessierten kostenlos die Möglichkeit, sein IT-Wissen jederzeit und überall auf den neuesten Stand zu bringen. Über die Plattformen Tele-Task (HPI) und itunes U (Apple) hat jeder die Möglichkeit, aktuelle Lernstoffe nach individuellem Bedürfnis auszuwählen, auf den Computer herunter zu laden und auf mobilen Geräten abzuspielen. Mit diesem Tele-Teaching, das auf Vorlesungsaufzeichnungen ("E-Lectures") zurückgreift, stillt das HPI das wachsende Bedürfnis nach professionellem, branchenspezifischem Wissenstransfer. Denn vor allem in der schnelllebigen Hightech-Branche wird Weiterbildung immer wichtiger. Derzeit stark im Kommen: das flexible Lernen unterwegs. Wer sich aktuelle Uni-Podcasts auf sein kleines, mobiles Abspielgerät lädt, kann sie dann im Bus, im Wartezimmer oder draußen im Park anschauen - immer, wenn Zeit und Lust dazu da sind. Die frischen Inhalte können entweder einzeln herunter geladen oder als laufender Kurs oder Vorlesungsreihe per Mausklick abonniert werden, zum Beispiel zur gezielten Vertiefung vor Prüfungen oder zum Auffüllen von Wissenslücken.

Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH

Das Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam ist Deutschlands universitäres Exzellenz-Zentrum für IT-Systems Engineering. Als einziges Universitäts-Institut in Deutschland bietet es den Bachelor- und Master-Studiengang "IT-Systems Engineering" an - eine praxisnahe und ingenieurwissenschaftlich orientierte Alternative zum herkömmlichen Informatik-Studium, die von derzeit 450 Studenten genutzt wird. Insgesamt gut ein Dutzend Professoren und über 50 weitere Lehrende sind am HPI tätig. Es betreibt exzellente universitäre Forschung - auch für erste Adressen der Wirtschaft. Vor allem geht es um Grundlagen und Anwendungen für große, hoch komplexe und vernetzte IT-Systeme. Das HPI kam beim jüngsten CHE-Hochschulranking unter die besten vier Informatikstudiengänge im deutschsprachigen Raum, die sich Rang 1 teilen.

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