Montag, 05. Dezember 2016


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Frühjahrskonjunkturumfrage der HWK

Geschäftsklima hat sich leicht verbessert

(lifePR) (Mainz, ) Mit gedämpftem Optimismus blicken die rheinhessischen Hand-werksbetriebe in die Zukunft. Nach der aktuellen Frühjahrskon-junkturumfrage sehen 67,2 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage als gut oder befriedigend an. Damit liegt das Ergebnis leicht über dem Landesdurchschnitt mit 65,5 Prozent entsprechender Bewertungen. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist der Wert in Rheinhessen leicht gestiegen. So gaben im Frühjahr 2009 nur 64 Prozent eine gute oder befriedigende Ein-schätzung ab.

Nach den Worten von HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter belegen diese Zahlen eine insgesamt positive Grundstimmung im rheinhessischen Handwerk, wenn die Entwicklung in den Gewerken auch unterschiedlich sei. So weist der Konjunkturbericht etwa aus, dass von den Bau- und den Kfz-Betrieben die Lage insgesamt befriedigend gesehen wird (Bau: 43,8 Prozent; Kfz: 45,5 Prozent). Die Nahrungsmittel-, Gesundheits- und Dienstleistungsgewerbe melden ein besseres Geschäftsklima als im Herbst vergangenen Jahres, aber ein schlechteres als im ersten Quartal 2009. Sie alle erwarten, dass sich die aktuelle Situation halten, aber nicht wesentlich verbes-sern wird.

Die Kapazitätsauslastung ist nach wie vor nicht allzu befriedi-gend. 54 Prozent der Unternehmen sind bis 70 Prozent ausgelastet (Frühjahr 2009: 52 Prozent), 28 Prozent bis 90 Prozent (2009: 34 Prozent) und 18 Prozent bis 100 Prozent (2009: 14 Prozent). Damit bewegen sich die rheinhessischen Zahlen etwa auf dem Niveau des Landesdurchschnitts mit 55, 30 und 15 Prozent. Die Auftragslage hat sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von 5,3 auf 6,3 Wochen verbessert.

Während vor einem Jahr 56 Prozent der befragten Betriebe ge-stiegene oder konstante Auftragseingänge meldeten, sind es in diesem Frühjahr nur 52 Prozent. 48 Prozent verweisen auf ge-sunkene Zahlen. Allerdings hoffen 29 Prozent der Unternehmen auf eine Besserung in den nächsten drei Monaten.

Die Umsatzentwicklung bleibt knapp unter dem Vorjahresergeb-nis. 43 Prozent der Unternehmen registrieren Umsatzzuwächse (Frühjahr 2009: 48 Prozent), 57 Prozent Umsatzeinbußen (Früh-jahr 2009: 52 Prozent). Damit liegen die rheinhessischen Betriebe leicht unter dem Landesdurchschnitt (46 Prozent gestiegene oder stabile Umsätze; 54 Prozent gesunkene Umsät-ze).

Die Investitionsbereitschaft hat sich leicht verbessert und ran-giert sogar knapp über dem Landesdurchschnitt: 31 Prozent in Rheinhessen gegenüber 29 Prozent im Land.

Die Beschäftigtenzahl entwickelte sich wie im rheinland-pfälzischen Handwerk insgesamt leicht negativ. 75 Prozent der Betriebe haben ihren Mitarbeiterstamm im ersten Quartal dieses Jahres konstant gehalten (Frühjahr 2009: 81 Prozent). Sechs Prozent (2009: sieben Prozent) haben neue Mitarbeiter einge-stellt, 19 Prozent (2009: 11 Prozent) haben ihre Mitarbeiterzahl zurückgefahren. 87 Prozent gehen davon aus, in den kommenden Monaten ihre Mitarbeiterzahl aufstocken oder zumindest konstant halten zu können, 13 Prozent fürchten Entlassungen.

Für die kommenden Monate rechnen 21,3 Prozent der befragten Betriebe mit Wachstumsimpulsen, 58,5 Prozent gehen von einer weiterhin befriedigenden Geschäftslage aus, und 20,2 Prozent befürchten eine Verschlechterung der Situation. Insgesamt scheint es also, als sei die Talsohle durchschritten, so HWK-Hauptgeschäftsführer Günther Tartter. Er appellierte in diesem Zusammenhang zugleich an die Handwerksunternehmen das umfassende und für Mitgliedsbetriebe kostenlose Dienstleistungsangebot der HWK anzunehmen, um von dem Expertenwissen der Berater zu profitieren.

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