Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Konjunktur: Erwartungen der Betriebe gut

Saisonaler Rückgang bei den Umsätzen

(lifePR) (Frankfurt am Main, ) Nach der Aufwärtsbewegung zum Jahresschluss 2009 schwächte sich die Handwerkskonjunktur im Rhein-Main-Gebiet saisonal üblich zum Jahresanfang 2010 wieder leicht ab, ist jedoch spürbar besser als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies ergab die aktuelle Konjunkturumfrage der Handwerkkammer Rhein-Main unter rund 1000 Handwerksbetrieben.

Die Beurteilung ihrer derzeitigen allgemeine Geschäftslage erfolgt von mehr als jedem vierten Handwerksbetrieb mit gut. Vor zwölf Monaten im ersten Quartal 2009 lag dieser Anteil krisenbedingt bei 17,5 Prozent. Umgekehrt stellt sich die aktuelle Geschäftslage derzeit bei jedem dritten Handwerksunternehmen (33,0 Prozent) als schlecht dar. Dies sind 5,0 Prozentpunkte mehr als zum Jahresschluss 2009 (28,0 Prozent). Vor zwölf Monaten lag der Anteil bei 40,4 Prozent. Die derzeitige Verschlechterung ist vor allem saisonal bedingt, da viele Gewerke aufgrund der Witterung nicht tätig werden konnten. Auf eine Wende zum besseren deuten die Antworten auf die Frage zur erwarteten Geschäftslage in den kommenden drei Monaten hin: Hier gehen 28,3 Prozent von guter Geschäftslage und 27,1 Prozent von schlechter aus.

Die Umsätze gehen im ersten Quartal 2010 saisonal üblich zurück. Die Größe "mindestens konstante Umsätze" kommt aktuell auf einen Anteil von 52,4 Prozent. 47,6 Prozent der Handwerksbetriebe melden einen Umsatzrückgang. Vor einem Jahr, als die Wirtschaftskrise erstmals in den Umfrageergebnissen sichtbar wurde, gaben 8,2 Prozent Umsatzzuwächse, 35,9 Prozent stagnierende Umsätze und mehr als die Hälfte (55,9 Prozent) Umsatzrückgänge an. Bei den Erwartungen bezüglich der Umsätze im zweiten Quartal 2010 zeigen sich die Handwerksunternehmen aber wieder optimistisch: 18,9 Prozent gehen von steigenden Umsätzen aus, 55,1 Prozent von konstanten. Der Anteil, der Umsatzrückgängen erwartet, verringert sich auf 26,0 Prozent.

Bei den Erwartungen des Gesamthandwerks zum Auftragseingang im zweiten Quartal 2010 hellt sich die Beurteilung wieder auf. Vor allem der Baubereich kann aufgrund der günstigeren Witterung wieder stärker aktiv werden, entsprechend positiv fallen dort die Erwartungen aus. Nur noch rund 15 Prozent erwarten sinkende Auftragseingänge, von steigenden Auftragseingängen gehen gesamthandwerklich 18,6 Prozent aus.

Die Beschäftigungslage verweilt auf dem Niveau der beiden Vorquartale und damit auf erfreulichem hohem Niveau. 86,7 Prozent melden aktuell, ihre Mitarbeiterzahl mindestens konstant gehalten zu haben. Auch beim Ausblick auf die Beschäftigungssituation in den kommenden drei Monaten rechnet der weitaus größte Teil der Handwerksbetriebe damit, die Belegschaftszahl unangetastet lassen zu können. 89,9 Prozent der Betriebe erwarten, mindestens so viele Mitarbeiter wie bisher in ihren Reihen zu haben.

Handwerkspräsident Bernd Ehinger betont: "Nach der stärksten Wirtschaftskrise in der Nachkriegszeit wird 2010 das Jahr der Konsolidierung und des Neustarts. Die Politik muss in dieser Phase die Weichen für ein dauerhaftes Wachstum stellen. Für das Handwerk ist es dabei wichtig, dass Investitionsanreize gesetzt und die Binnennachfrage insgesamt gestärkt wird. Denn die Effekte der Stützungsmaßnahmen aus den Konjunkturpaketen werden schon im kommenden Jahr fehlen."

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