Sonntag, 11. Dezember 2016


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HwK Koblenz lobt Ideenwettbewerb "Kunst am Bau" aus

Betriebe des gestaltenden Handwerks und Kunsthandwerker aus Rheinland-Pfalz können sich bis 31. Mai bewerben

(lifePR) (Koblenz, ) Während in der Koblenzer St.-Elisabeth-Straße nach aufwendigen Abbrucharbeiten die Erstellung des Rohbaus für das neue Zentrum für Ernährung und Gesundheit (ZEG) der Handwerkskammer (HwK) Koblenz begonnen hat, schreibt die HwK den zweistufigen Ideenwettbewerb "Kunst am Bau" aus.

Daran beteiligen können sich alle Betriebe des gestaltenden Handwerks, die bei den Handwerkskammern in Rheinland-Pfalz als Mitgliedsbetriebe eingetragen sind oder alle selbstständigen Kunsthandwerker, die Mitglieder des Berufsverbandes Kunsthandwerk Rheinland-Pfalz e.V. sind. Die Interessenten bewerben sich mit einer Fotodokumentation bisheriger Arbeiten bis zum 31. Mai. Aus den eingereichten Bewerbungen trifft die Jury eine Vorauswahl und lädt die ausgewählten Bewerber für die zweite Stufe des Wettbewerbs in einem anonymen Verfahren ein.

Der Baukörper

Als klarer kubischer Baukörper fügt sich der Neubau harmonisch in den Kontext der umgebenden Bestandsgebäude ein und setzt dabei dennoch erkennbare Akzente. Der im Grundsatz massive und klare Baukörper wird an wichtigen Bereichen optisch aufgebrochen. Als Materialien werden sichtbarer Ziegel in Kombination mit modernen Stahl-Glas-Elementen im Außen- und Innenbereich verbaut. Sie dienen als Zeichen für handwerkliche Tradition und deren moderne Weiterführung. Das neue Berufsbildungszentrum dient der Ausbildung im Nahrungs- und Gesundheitsbereich. Entsprechend vielseitig sind die notwendigen räumlichen Anforderungen.

Betritt man das Gebäude durch den Haupteingang, gelangt man in das zentrale Atrium, einem multifunktionalen Raum mit einem hochmodernen Foliendachsystem als transparentem Abschluss. Dreiseitig bildet die vertikale Raumbegrenzung eine Lochfassade aus strukturiertem Sichtbeton, der in der Farbe des Kolumba-Klinkers der Außenfassade lasiert ist. Die dem Eingang gegenüberliegende Atriumfassade ist im Erdgeschoss als eine flexible Glasfaltanlage gestaltet. Bei Bedarf kann hiermit das Atrium um die Fläche der Mensa erweitert werden. Die Eingangsseite des Atriums wird durch Galeriegänge über alle vier Geschosse geprägt. Als vertikales Erschließungselement ist diesem Galeriegang ein metallverkleideter Aufzug innerhalb der Halle vorgelagert.

Aufgabenstellung des Wettbewerbs

Im Rahmen eines Wettbewerbsbeitrages sollen im zentralen Hallenbereich Architektur und Kunst in ein besonderes Spannungsverhältnis gebracht werden. Vom Eingang aus gesehen, ist der rechte Fassadenbereich prädestiniert, um hier in einer reliefartigen, dreidimensionalen Gestaltung an zentraler Stelle die Kunst mit der Architektur zu verknüpfen. Die Wettbewerbsbeiträge sollen Vorschläge liefern, die die gesamte Atriumwand in Höhe und Breite als "Präsentationsträger" nutzen unter Berücksichtigung der Eingangssituation des Zentrums und der verbauten Materiale Holz, Kunststoff, Metall und mineralische Baustoffe.

Die Handwerkskammer Koblenz als Förderer neuer Technologien und Medien im Handwerk lässt ausdrücklich auch Entwürfe im medialen Kontext zu.

Die Ausschreibungsunterlagen sind im Internet verfügbar unter www.hwk-koblenz.de/zeg.

Informationen zum Ideenwettbewerb "Kunst am Bau" beim HwK-Bauzentrum, Tel.: +49 (261) 398-601 Fax: -991, E-Mail: bauz@hwk-koblenz.de, Internet: www.hwk-koblenz.de

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