Montag, 05. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 133862

Eine Ära geht in die Zukunft

Empfang zum Wechsel im Präsidentenamt der Handwerkskammer Koblenz / Dank und Anerkennung für Karl-Heinz Scherhag / Glückwünsche für Werner Wittlich

(lifePR) (Koblenz, ) Am Tag der konstituierenden Vollversammlung der Handwerkskammer (HwK) Koblenz überbrachten der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck, der designierte Generalsekretär des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) Holger Schwannecke und weitere Spitzen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft dem neu gewählten HwK-Präsidenten Werner Wittlich persönlich ihre Glückwünsche und dem zum Ehrenpräsidenten gewählten Karl-Heinz Scherhag ihren Dank und ihre Anerkennung.

In seiner Begrüßung zum Empfang anlässlich des Wechsels an der ehrenamtlichen Kammerspitze sprach Hauptgeschäftsführer Alexander Baden von einer Ära, die nach 21 Jahren zu Ende gehe: "Karl-Heinz Scherhag verlässt die Kommandobrücke, die einen großen Teil seines Berufslebens ausgemacht hat und die in seiner Person lebendig unterstreicht, dass im Handwerk nichts ohne das Ehrenamt geht!" Gleichermaßen die Praxisnähe aus seiner handwerklichen Selbstständigkeit wie der Blick über den Tellerrand hinaus in seinem politischen Engagement habe ihn "mit seiner Kammer immer voll im Wind segeln lassen und auf sicherem Kurs", spielte Baden auf die Segelleidenschaft des neu gewählten Ehrenpräsidenten der HwK an. Die Kammer Koblenz weise nach den zurückliegenden 21 Jahren, "die von einem konstruktiven, fairen und freundschaftlichen Miteinander von Haupt- und Ehrenamt geprägt waren, einen Topzustand auf und steht trotz enormer Investitionen in die flächendeckende Infrastruktur für die Handwerksbetriebe schuldenfrei da".

"Sie haben die Ehrenämter in Ihrer Berufslaufbahn nicht verwaltet, sondern mit Herz und Verstand ausgefüllt", bescheinigte Ministerpräsident Beck dem scheidenden Kammerpräsidenten und überbrachte den Dank der gesamten Landesregierung. "In Ihrer Person haben Sie tragfähige Brücken zwischen Tradition und Innovation gebaut." Scherhag habe vielseitige Vernetzungen gestaltet, beispielsweise in der Zusammenarbeit mit der Bundeswehr zur Fachkräftegewinnung oder in den internationalen Partnerschaftsprojekten. Mit Bezug auf die gemeinsamen Wurzeln im Elektrohandwerk empfahl Beck dem neuen Präsidenten Wittlich schmunzelnd, "Plus und Minus stets auseinander zu halten und für eine beständige Erdung zu sorgen". Wenn es viele Widerstände gäbe, möge er entsprechend den Kirchhoff-Gesetzen - "gelernt, ist gelernt" - darauf achten, dass sie nicht hintereinandergeschaltet wären und sich somit multiplizierten, sondern parallel sich auf den kleinsten reduzierend.

Für den ZDH dankte Schwannecke Scherhag dafür, dass er aktiv zu einer geschlossenen Interessenvertretung beigetragen habe, die dem Handwerk Stimme und Gewicht gegenüber der Politik gebe. Dabei erinnerte er daran, dass durch die grundsätzliche Einbeziehung der Arbeitnehmer in alle Selbstverwaltungsorgane des Handwerks dieser Wirtschaftsbereich als Gesamt des Mittelstandes auftreten könne. Scherhag verkörpere, dass Handwerk eine Lebenshaltung ist, die für Eigenverantwortung, Werteorientierung, Qualität aus Qualifikation und Nähe zu den Menschen steht. Der HwK Koblenz bescheinigte der zukünftige ZDH-Generalsekretär, dass sie sich als verlässlicher Vorreiter in der Imagepflege und Öffentlichkeitsarbeit, Nachwuchssicherung und Stärkung der Unternehmerkompetenz für das Gesamthandwerk einen Namen gemacht habe. Schwannecke ergänzte an Wittlich gewand, er könne seine neue Aufgabe "selbstbewusst übernehmen, da Sie eine starke Kammer in Ihrem Rücken wissen".

Während der Koblenzer Oberbürgermeister Dr. Eberhard Schulte-Wissermann insbesondere an die politische Arbeit im Stadtrat erinnerte, bei der Scherhag auch kontroverse Themen "immer sachbezogen, nie ideologisch" vertreten habe, stellte der neu gewählte HwK-Vizepräsident Peter Gieraths als amtierender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der Kreishandwerkerschaften Rheinland-Pfalz - dieses Forum hatte Scherhag als Kreishandwerksmeister seinerzeit mitbegründet - den Einsatz der Kammer für die Schaffung von regionalen und damit ortsnahen Bildungsmöglichkeiten in den Vordergrund. "Unsere Handwerkskammer ist mit ihren Akademien heute überall dort präsent, wo über die Innungen und Kreishandwerkerschaften die Basis der handwerklichen Interessenvertretung liegt."

Mit persönlich-emotionalen Worten dankte Karl-Heinz Scherhag seinen Weggefährten aus den 21 Jahren der Präsidentschaft. Ob die "Schadensbegrenzung bei der jüngsten Novellierung der Handwerksordnung" durch Ministerpräsident Kurt Beck oder der gemeinsame Einsatz für die Bundesgartenschau in Koblenz mit dem Koblenzer OB - "wir haben vieles erreicht durch ein faires Miteinander über Parteigrenzen hinweg". Der Ehrenpräsident bezog in seinen Dank ausdrücklich die Mitarbeiter der Handwerkskammer ein, "mit denen auch Werner Wittlich ein engagiertes Kompetenzteam zur Seite" stehe. Dem von der Vollversammlung gewählten Nachfolger überreichte er symbolisch seinen Generalschlüssel, mit dem ihm "alle Türen offen stehen".

HwK-Präsident Werner Wittlich gab in seinem Schlusswort zu verstehen, dass er die Ankündigung des neuen Vorstandes, "ihm gründlich auf die Finger zu schauen", als Unterstützung für seine Arbeit gerne annehme. "Die Fußstapfen, in die ich heute trete, sind reichlich groß - aber wir haben in der Vollversammlung auch Orthopädieschuhmachermeister, die beim Anpassen helfen können ..."

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