Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Zentralverband des Deutschen Handwerks legt Ausbildungsbilanz 2009 vor

Präsident Kentzler: "Weiter freie Lehrstellen, aber kaum noch Bewerber" / Handwerkskammer Bremen: "Bremer Handwerk stabiler als der Bundesdurchschnitt"

(lifePR) (Bremen, ) Im Bundesgebiet sind bis zum 31. Oktober 2009 den Handwerkskammern 157.163 neu abgeschlossene Ausbildungsverträge gemeldet worden. Das sind 5,6 Prozent weniger als 2008. In Ostdeutschland ist die Zahl um 10,1 Prozent abgefallen, in Westdeutschland um 4,8 Prozent gesunken.

Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH): "Angesichts des Rückgangs an Schulabsolventen aber werden wir das Ergebnis bis zum Jahresende nur noch geringfügig steigern können. Wir rechnen mit einem Rückgang der Zahl der Neuverträge zum 31. Dezember um rund 5 Prozent. Die Betriebe würden gerne noch mehr Jugendliche ausbilden: Aktuell stehen wenigen unvermittelten Bewerbern noch 10.000 freie Lehrstellen allein im Handwerk gegenüber."

In Bremen ist der Stand aktuell besser als im Bundesdurchschnitt. Zum Stichtag 30. September 2009 war die Zahl der besetzten Ausbildungsplätze gegenüber dem vergangenen Jahr lediglich um -1,7 Prozent zurück gegangen. Handwerkskammer-Hauptgeschäftsführer Michael Busch geht von aus, dass der Rückgang der Zahl der Neuverträge bis zum Jahresende insgesamt etwas geringer ausfallen wird als im Bundesdurchschnitt. "Die Ausbildungsbereitschaft ist im bremischen Handwerk trotz Wirtschaftskrise sehr hoch geblieben. Die Betriebsinhaber wissen, dass sie ausbilden müssen, damit sie auch in Zukunft eine ausreichende Zahl qualifizierter Fachkräfte haben werden", sagt Busch.

Aus Sicht von ZDH-Präsident Kentzler hat der Ausbildungspakt hat auch in diesem Jahr alle Ziele erreicht - bei der Einwerbung von neuen Ausbildungsbetrieben (plus 10.500), neuen Ausbildungsplätzen (plus 25.500) und Einstiegsqualifizierungsplätzen (plus 8.000). Bewerbern kann bei den noch stattfindenden Nachvermittlungen ein ausreichendes Angebot an Ausbildungsstellen und Einstiegsqualifizierungen gemacht werden - wenn notwendig mit individueller Betreuung. "Wir brauchen ab 2011 einen neuen Pakt zur Fachkräftesicherung. Die Berufliche Bildung im dualen System muss ihren festen Platz im Ausbildungsspektrum behalten, mit ihrem einmaligen Angebot aus Theorie und Betriebspraxis. Nur so gewinnen wir die qualifizierten Fachkräfte, die die deutschen Handwerksbetriebe und die deutsche Wirtschaft im erhofften Aufschwung brauchen werden. Das Handwerk wird verstärkt um Auszubildende werben. Unsere Wirtschaftsgruppe hat sich in der Krise deutlich besser als andere behauptet. Die Betriebe sind modern und wettbewerbsfähig. Sie bieten interessante und zukunftsträchtige Arbeitsplätze. Das sind Pfunde im Wettbewerb mit Industrie und Handel um den Nachwuchs", sagte der Präsident des Deutschen Handwerks.

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