Dienstag, 24. Januar 2017


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Unter Dach und Fach

Tarifabschluss im bayerischen Einzelhandel / Tragfähiger Kompromiss sichert Reallohnzuwachs und Beschäftigung

(lifePR) (München, ) Der Tarifstreit im bayerischen Einzelhandel ist beendet. In der dritten Verhandlungsrunde am Freitag (17.7.) in München haben die Tarifvertragsparteien Handelsverband Bayern (HBE) und Verdi eine Einigung erzielt. HBE-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Aigner: „Das Ergebnis ist vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Entwicklung der Branche ein tragfähiger Kompromiss. Der Abschluss sichert Reallohnzuwachs und Beschäftigung.“ Die erzielte Einigung orientiert sich unter Berücksichtigung regionaler Besonderheiten an dem Pilotabschluss in Baden-Württemberg.

Eckdaten

Der Tarifabschluss sieht nach drei Nullmonaten eine Anhebung der Löhne und Gehälter mit Wirkung zum 1. August 2015 um 2,5 Prozent sowie eine weitere Anhebung der Löhne und Gehälter mit Wirkung zum 1. Mai 2016 um 2,0 Prozent vor. Auch die Ausbildungsvergütungen steigen in ähnlichem Umfang an. Weiterhin wurde der Tarifvertrag für die Warenverräumung mit Anhebungen in gleicher Höhe wieder in Kraft gesetzt. Die Tarifverträge haben eine Laufzeit von 24 Monaten.

Verantwortungsvoller Abschluss

Die Belastungen der Unternehmen durch den erzielten Abschluss sind laut Aigner noch tragbar. Die lange Laufzeit des Tarifvertrags gebe den Firmen die nötige Planungssicherheit. Aigner: „Unter dem Strich ist es ein verantwortungsvoller Abschluss.“ Jetzt gelte es, gemeinsam mit Verdi die Arbeiten an einer neuen Entgeltstruktur weiter voranzutreiben. „Dadurch könnten wir die Tarifbindung in der Branche stabilisieren.“

Handelsverband Bayern - Der Einzelhandel e.V.

Der Handelsverband Bayern (HBE) ist die unternehmenspolitische Interessenvertretung des bayerischen Einzelhandels. Insgesamt erwirtschaften in Bayern 60.000 Einzelhandelsunternehmen mit 330.000 Beschäftigten einen Umsatz von rund 67 Mrd. Euro jährlich.

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