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Handelskammer Bremen gratuliert der Universität Bremen zum Erfolg in der Exzellenzinitiative / Wissenschaftlicher Leuchtturm Norddeutschlands
Die Auszeichnung zeige, dass auch eine mittelgroße Universität in der Lage sei, in der obersten Liga der Forschungsstandorte mitzuspielen. Angesichts des erfolgreichen Abschneidens der Universität in der Exzellenzinitiative betonte der Handelskammer-Präses, dass die Förderung des Wissenschaftsstandortes Bremen gestärkt werden müsse: "Schon in der ersten Runde der Exzellenzinitiative", so Präses Lamotte, "hat die Universität Bremen gezeigt, dass sie mit den großen deutschen Universitäten mithalten kann. Der Erfolg in der zweiten Runde ist für das Bundesland und für den Wirtschaftsstandort Bremen eine riesige Chance, das Land und die Region kraftvoll voranzubringen."
Der Ausbau der Wissenschafts- und Forschungsinfrastruktur in Bremen und Bremerhaven habe in den zurückliegenden Jahren wesentlich zum wirtschaftlichen Strukturwandel beigetragen. Die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sei ein Erfolgskennzeichen bremischer Wissenschaftspolitik. "Dieser Weg muss nun gestärkt fortgesetzt werden", sagte Präses Lamotte.
Der Technologietransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft habe die Entwicklung moderner, forschungs- und entwicklungsintensiver Industriebetriebe und Dienstleistungen befördert. Dies wirke sich positiv auf die Spitzencluster in der Region aus. Der Handelskammer-Präses verwies beispielsweise auf die maritime Wirtschaft und Logistik, auf die Luft- und Raumfahrtindustrie, Automotive, Windenergie oder auf die Gesundheitswirtschaft.
Die Handelskammer treibt den Wissenschaftstransfer zum Beispiel durch die Veranstaltungsreihe "Wirtschaft trifft Wissenschaft" voran, bei der seit 1996 an rund 50 Terminen mehrere hundert Unternehmen und Institutionen teilnahmen. Auch künftig werde die Wirtschaft ihren Beitrag leisten, betonte Präses Lamotte - beispielsweise durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren, die Übernahme von Deutschlandstipendien oder durch Spenden für neue Studiengänge.
Für die weitere Entwicklung müsse Bremen die Wirtschafts- und Wissenschaftspolitik noch enger verzahnen. Präses Lamotte: "Das Ziel muss sein, dass die herausragende wissenschaftliche Infrastruktur in unserer Region auf breiter Ebene bis in die mittelständische Wirtschaft hinein wirken kann." Er empfahl, auch das Standortmarketing für den Wissenschaftsstandort systematisch auszubauen.
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