Donnerstag, 08. Dezember 2016


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Feierstunde zur Ehrung der langjährigen Prüfer der Handelskammer: Ausbildungssituation in Bremen trotz Wirtschaftskrise zufriedenstellend

(lifePR) (Bremen, ) Die Ausbildungssituation in Bremen hat sich trotz der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise zufriedenstellend entwickelt. Das Verhältnis von angebotenen Ausbildungsplätzen und unversorgten Bewerbern hat sich im Vergleich zum Vorjahr sogar verbessert: So verzeichnete die Arbeitsagentur in Bremen zum Ende des Geschäftsjahres nur 57 unvermittelte Bewerber - und damit 40 weniger als im Vorjahr. Der Gesamtbestand der bei der Handelskammer eingetragenen Ausbildungsverträge hat mit 9.068 Verträgen nahezu den Höchststand des vergangenen Jahres erreicht. Bei einer Feierstunde zur Ehrung der Prüferinnen und Prüfer, die 25 Jahre und länger in den Prüfungsausschüssen der Handelskammer tätig sind, sagte Handelskammer-Vizepräses Jürgen Roggemann: "Diese Entwicklung zeigt deutlich, dass den Bremer Unternehmen trotz Wirtschaftskrise sehr viel daran liegt, möglichst viele Ausbildungsplätze anzubieten. Wir bewegen uns also weiterhin auf einem hohen Niveau."

Bundesweit registrierten die Industrie- und Handelskammern bis Ende Oktober 9,7 Prozent weniger neue Ausbildungsverträge als im Vorjahr. Demografiebedingt gab es aber auch weniger Bewerber um eine Ausbildungsstelle. Mit einem Aktionsplan haben sich die Industrie- und Handelskammern in den vergangenen Monaten zur Verbesserung der Ausbildungssituation eingesetzt. Kernpunkte dieses Aktionsplans waren unter anderem Unterstützungsmöglichkeiten für Insolvenzlehrlinge, eine stärkere Einwerbung und Nutzung des Förderinstrumentes " aus­bildungsbegleitender Hilfen" (abH) sowie die im September durchgeführte Nachver­mittlungsaktion. "Dieser Aktionsplan hat nach einer ersten Bilanz Früchte getragen", erklärte Vizepräses Roggemann. So meldete die Bundesagentur für Arbeit im Oktober 17.300 offene Stellen bei 9.600 Lehrstellensuchenden. Zusätzlich sind noch rund 20.000 unbesetzte Angebote für eine Einstiegsqualifizierung verzeichnet. "Deutschlandweit gibt es derzeit mehr unbesetzte Ausbildungsstellen als Bewerber. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung und ein deutliches Zeichen für das starke Engagement der Wirtschaft", sagte Vizepräses Jürgen Roggemann.

Neben dem Engagement der Wirtschaft komme es, so Vizepräses Roggeman, besonders auch darauf an, dass sich die Jugendlichen ihrerseits intensiv um einen Ausbildungsplatz bemühen: "Um Chancen auf dem Ausbildungsmarkt zu haben, müssen Jugendliche flexibel und mobil sein." Ein entscheidender Punkt sei die Motivation der Jugendlichen. "Nur wer Engagement und Eigeninitiative zeigt, hat Chancen auf ein erfolgreiches Berufsleben", sagte der Handelskammer-Vizepräses.

Eine fundierte Bildung sei der Schlüssel für Wachstum und Innovation, so Vizepräses Roggemann weiter: "Wenn wir auch in Zukunft noch zu den Gewinnern im globalen Wettbewerb gehören wollen, müssen wir ohne Frage bestens ausgebildete Fachkräfte haben." Hinzu komme der demografische Wandel: "Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sollte möglichst jeder in der Gesellschaft Zugang zu guter Bildung haben." Übergeordnetes Ziel müsse es sein, möglichst alle Schüler zur Ausbildungsreife zu führen. Vizepräses Roggemann: "Als Hochlohnland hat Deutschland im globalen Wettbewerb weiterhin nur dann gute Chancen, wenn es gelingt, die Bildungsstandards in Schulen und Hochschulen wieder auf höchstes Niveau zu bringen - das gilt auch für Bremen."

Vizepräses Jürgen Roggemann lobte in der Feierstunde das langjährige ehrenamtliche Engagement der Prüferinnen und Prüfer aus Unternehmen und Berufschulen. Zum Erfolg der Dualen Ausbildung und zur Sicherung des Fachkräftenachwuchses in Bremen hätten die Prüferinnen und Prüfer wesentlich beigetragen: "Ohne Ihre persönliche Einsatzbereitschaft wäre die hohe Ausbildungsleistung der bremischen Wirtschaft und der Berufsschulen in unserem Land nicht möglich."

Geehrt wurden: Berthold Grobecker (29 Jahre), Torsten Evers (28 Jahre), Heiko Eckhoff, Wolfgang Hielscher, Werner Hofmann, Günter Kalless, Heinrich Koopmann, Wolfgang Kreiss, Dieter Luhmann, Heinz Müller, Heinz Nobel, Bernhard Schaefer, Heinz Sevecke, Susanne Weise (27 Jahre) und Focko Hasbargen (25 Jahre).

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