Freitag, 09. Dezember 2016


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Apothekenbasierte Anwendungsbeobachtung : Aspirin im Behandlungsalltag bewährt und sicher

Metaanalyse bestätigt und ergänzt Ergebnisse klinischer Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin und Aspirin Plus C

(lifePR) (Köln, ) Zahlreiche randomisierte, plazebokontrollierte klinische Studien belegen die gute Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin. Die kontrollierten Bedingungen klinischer Prüfungen sind jedoch nur bedingt vergleichbar mit den Alltagssituationen, in denen ein Medikament verwendet wird. Apothekenbasierte Anwendungsbeobachtungen ermöglichen es, die Ergebnisse klinischer Studien zu ergänzen und wertvolle Daten über Gebrauch, Wirksamkeit und Sicherheit der Arzneimittelanwendung in der Selbstmedikation zu gewinnen.

In einer aktuellen Metaanalyse von fünf apothekenbasierten nicht-interventionellen Beobachtungsstudien (NIS) wurden jetzt die Resultate klinischer Studien zur Wirksamkeit und Verträglichkeit von Aspirin untermauert. Ausgewertet wurden insgesamt Daten von über 9.000 Patienten aus Deutschland, Spanien und der Schweiz, die Aspirin oder Aspirin Plus C für eine Vielzahl unterschiedlicher Indikationen eingesetzt hatten. Über 90 Prozent der Anwender beurteilten die therapeutische Effektivität und die Verträglichkeit von Aspirin und Aspirin Plus C als sehr gut oder gut. Die Ergebnisse der Metaanalyse werden als Poster auf dem Deutschen Schmerzkongress vom 08. bis 11. Oktober 2008 in Berlin vorgestellt.

Anwendungsverhalten

Der häufigste Grund für die Einnahme von Aspirin waren Kopfschmerzen (74,3 Prozent). Erkältungsbeschwerden und Muskel- und Gelenkschmerzen wurden in 24,8 Prozent bzw. 14,4 Prozent der Fälle am zweit- bzw. dritthäufigsten genannt. Die Dosierungsempfehlung in der Packungsbeilage wurde beachtet und die Verwendung erfolgte über einen kurzen Zeitraum: Die Behandlungsdauer lag durchschnittlich bei 2,2 ± 4,4 Tagen, die Dosierung bei 2,2 ± 1,8 Tabletten täglich bzw. 4,6 ± 5,7 Tabletten im gesamten Behandlungsverlauf.

Hohe Patientenzufriedenheit auf Grund guter Wirksamkeit

Die Teilnehmer beurteilten vor und zwei Stunden nach Behandlungsbeginn anhand einer vierstufigen Skala die Intensität ihrer Schmerzen. Rund 90 Prozent der Patienten klagte vor der Behandlung über mäßig starke bis starke Schmerzen. 91 bis 94 Prozent der Verwender waren zwei Stunden nach Einnahme des Präparats schmerzfrei oder hatten nur noch leichte Schmerzen, 60 Prozent bereits nach 30 Minuten. Der Anteil der Patienten, die zwei Stunden nach Behandlungsbeginn völlig schmerzfrei waren, betrug im Gesamtkollektiv 52,2 Prozent und war erwartungsgemäß abhängig von der Stärke der Ausgangsschmerzen: Bei leichten Schmerzen lag er bei 87,3 Prozent, bei mäßigen bei 58,8 Prozent und bei starken Schmerzen bei 32,5 Prozent. Über die Hälfte der Patienten bescheinigten Aspirin eine Wirkdauer von bis zu sechs oder mehr als sechs Stunden. Insgesamt zeigten sich die Patienten mit der Wirksamkeit des Präparats sehr zufrieden: Über 90 Prozent bewerteten sie als sehr gut oder gut.

Verwender bescheinigen Aspirin gute Verträglichkeit

Mehr als 92 Prozent der Studienteilnehmer berichteten zudem über eine sehr gute oder gute Verträglichkeit. Schwerwiegende Nebenwirkungen wie Blutungen oder Ulzera wurden nicht beobachtet. Lediglich 10 Prozent der Patienten gaben leichte Nebenwirkungen an, die hauptsächlich den Gastrointestinaltrakt betrafen. Aspirin Plus C wies dabei mit 7,8 Prozent eine etwas geringere Nebenwirkungsrate auf als Aspirin (11,5 Prozent). Als mögliche Gründe werden die höhere Pufferkapazität von Aspirin Plus C sowie über die antioxidativen Eigenschaften von Vitamin C vermittelte gastroprotektive Effekte diskutiert.

Bei verschiedenen Analysen von plazebokontrollierten klinischen Studien mit 600 - 1200 mg Acetylsalicylsäure in der Behandlung von akuten Schmerzen lagen die plazebobereinigten Nebenwirkungsraten bei zwei bis drei Prozent. Bei der Beurteilung der Verträglichkeit eines Medikaments in nicht-interventionellen Studien ist zu berücksichtigen, dass sowohl eine Plazebokontrolle als auch die Beurteilung eines Arztes über mögliche kausale Zusammenhänge mit der Medikamenteneinnahme fehlen. Es ist daher davon auszugehen, dass bei einem Teil der in den Anwendungsbeobachtungen berichteten Nebenwirkungen kein Kausalzusammenhang mit der Einnahme von Aspirin bestand.

Zukunftsgerichtete Aussagen

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