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Beliebter Lückenfüller
Bei Zahnlücken bieten Implantate viele Vorteile
Zahnimplantate wirken auch präventiv Zahnimplantate als Lösung bei Zahnlücken sind aus gutem Grund beliebt: Sie kommen dem natürlichen Zahngefühl am nächsten und können die bestehende, gesunde Zahnsubstanz am besten unterstützen. Darum werden sie beispielsweise in skandinavischen Ländern als Mittel zur Prävention geschätzt und von Kassenseite stark unterstützt. Doch besonders der Oberkiefer mit seiner stark ausgewölbten Kieferhöhle bietet nicht selten zu wenig Knochensubstanz, um ein Implantat darin fest zu verankern. Ergänzend lässt sich mit dem Sinuslift, einer speziellen Operationstechnik, körpereigener Knochen oder Knochenersatzmaterial einbringen. So entsteht nach einer Einheilungszeit von ca. vier bis sechs Monaten ein festes Implantatlager.
Zahnlücken besonders häufig bei Menschen ab 40 Der Kieferknochen bildet sich binnen weniger Monate zurück, unabhängig vom Alter des Patienten. Schon Patienten ab 40 Jahren benötigen für ein Implantat gelegentlich einen Knochenaufbau per Sinuslift. So wertete Dr. Helmut Baader MSc, ein Implantologe aus dem oberschwäbischen Mindelheim, im Rahmen einer Forschungsarbeit Gebissaufnahmen von 1.000 zahnärztlichen Patienten aus. Sein Hauptaugenmerk lag auf Art und Häufigkeit der Zahnlücken sowie auf der Frage, wann und wie oft der Sinuslift für ein Implantat notwendig ist.
Dabei fiel die Altersgruppe 40 bis 49 Jahre mit 244 Lückenfällen als Spitzenreiter auf. Auch die nächsten beiden Dekaden, also von 50 bis 69 Jahre, lagen mit jeweils 220 und 212 Zahnlückenfällen sehr weit vorn. Sie wurden flankiert von der Altersgruppe 30 bis 39 mit 150 sowie von der Altersgruppe 70 bis 79 mit 174 Zahnlückenfällen. Viele wiesen mehrfache Lückenfälle auf, das gilt besonders für Patienten zwischen 40 und 49 und 60 bis 69 Jahren. Dr. Baader untersuchte auch einzelne Lückenkombinationen und die betroffenen Zahnregionen. Dabei stellte er fest, dass zu rund Zweidrittel ein Sinuslift angebracht ist, bei Zahnlücken mit vier fehlenden Zähnen in Freiendsituation 77,6 Prozent.
Dr. Helmut Baader MSc verfasste die besprochene Forschungsarbeit als Masterthesis für die Donauuniversität im österreichischen Krems. Der Titel lautet: "Die prozentuale Verteilung der Sinusbodenaugmentation bei der präimplantologischen Diagnostik, auf der Grundlage von 1.000 Orthopantomogrammen in einer zahnärztlichen Praxis". Das Examen zum "Master of Science (MSc) für Implantologie" hat er bereits 2007 abgeschlossen. Dr. Baader ist Mitglied der GZFA.
Über GZFA GmbH, Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik
Die Gesellschaft für Zahngesundheit, Funktion und Ästhetik (GZFA) mit Hauptsitz in München baut ein bundesweites interdisziplinäres Netzwerk mit Zahnärzten, Implantologen und anderen Fachärzten auf. Parallel betreibt sie seit 2004 unter www.gzfa.de ein Beratungsportal im Internet mit monatlich bis zu 45.000 Zugriffen.
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