Dienstag, 17. Januar 2017


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Achtung Autofahrer – Erstklässler sind unterwegs!

Schulbeginn in Baden-Württemberg und Bayern

(lifePR) (Stuttgart, ) In der zweiten und dritten Septemberwoche beginnt auch in Baden-Württemberg und Bayern für tausende Erstklässler der Ernst des Lebens. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung ruft daher alle Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit und Vorsicht rund um Schulen und in Wohngebieten auf. ABC-Schützen kennen die Verkehrsregeln noch nicht so gut und lassen sich auf dem Schulweg leicht ablenken. Im Straßenverkehr bewegen sich die Kinder noch unsicher und beim Überqueren der Straße können sie Entfernungen und Geschwindigkeiten eines Fahrzeugs nicht richtig einschätzen. Auch können die Erstklässler nicht über Autos hinwegschauen und erkennen drohende Gefahren häufig zu spät.

Die GTÜ rät Eltern von Schulanfängern einige einfache Regeln zu beachten, damit der Schulweg nicht zum Gefahrenweg wird:

- Schulanfänger sollten den Schulweg schon vor der Einschulung in Begleitung der Eltern kennen lernen. Bei einer gemeinsamen Erforschung der Strecke können die Eltern mit den Kindern riskante Punkte besprechen und entschärfen.
- Tauschen Sie die Rollen und lassen Sie sich den Schulweg einmal von Ihrem Kind erklären. So erkennt es Gefahrenstellen häufig selbst.
- Der kürzeste Schulweg ist nicht immer der sicherste. Wählen Sie einen Schulweg mit möglichst wenig Verkehrskreuzungen und schlecht einsehbaren Ausfahrten.
- Nach einiger Zeit wählen Kinder häufig eine andere als die vereinbarte Strecke. Kontrollieren Sie daher in unregelmäßigen Abständen den Schulweg Ihrer Kinder.
- Lassen Sie vor dem Schulbeginn keine Hektik aufkommen. Wer morgens früher aufsteht, kann den Tag ruhiger beginnen. Kinder, die in Zeitnot zur Schule hasten, sind unachtsam und machen Fehler im Straßenverkehr.
- Kleidung und Ausrüstung der Kinder sind lebenswichtig. Achten Sie auf genügend Leuchtstreifen und auf helle Farben bei der Wahl von Kleidung und Tornister. Die nächste dunkle Jahreszeit kommt bestimmt. Dann sind auffällig gekleidete Kinder von Autofahrern besser zu erkennen.
- Wenn die Schule weiter entfernt ist und Sie Fahrgemeinschaften bilden, muss in jedem Fahrzeug für jedes Kind ein entsprechender Kindersitz vorhanden sein. Denn die meisten Schulwegunfälle passieren als Beifahrer im Auto. Sichern Sie die Kinder auch auf Kurzstrecken richtig.
- Bis zum achten oder neunten Lebensjahr sind Kinder überfordert, wenn Sie mit dem Rad zur Schule fahren müssen. Lässt sich das aber nicht vermeiden, üben Sie die Strecke schon lange vorher ein.
- Schüren Sie keine unnötigen Ängste. Statt ständiger Ermahnungen verstärkt vielmehr ein Lob das richtige Verhalten der Kinder.

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