Sonntag, 11. Dezember 2016


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medienpolitik.net startet

Neues Debattenportal für Medien- und Netzpolitik

(lifePR) (Berlin, ) Mit medienpolitik.net startet heute eine neue Diskussions-Plattform für medien- und netzpolitische Themen im Internet. medienpolitik.net (www.medienpolitik.net) ist ein Gemeinschaftsprojekt des medienpolitischen Magazins promedia (www.promedia-berlin.de) und der Goldmedia Political & Staff Advising GmbH (www.goldmedia.com).

Längst hat sich der gesellschaftliche Diskurs ins Internet verlagert, Blogs und Social Media prägen immer stärker die öffentliche Meinungsbildung. medienpolitik.net unterstützt die aktuelle Debatte um Themen der Medien-, Netz- und Telekommunikationspolitik. medienpolitik.net wird alle wichtigen Ereignisse und Entwicklungen als Beobachter und Kommentator begleiten, neue Debatten anstoßen und Raum für wichtige medien- wie netzpolitische Diskussionen bieten.

Ein aktuelles Top-Thema, vier weitere relevante Themen, aktuelle Videos und eine große Menge an Interviews und kontroversen Gastbeiträgen zu den unterschiedlichsten Debatten finden sich auf medienpolitik.net.

TOP-Themen zum Start von medienpolitik.net u.a.: Hauptaufgabe von Medienpolitik, Olympia-Streaming-Angebot von ARD und ZDF, Leistungsschutzrecht

In einem Grundsatzbeitrag zum Start von medienpolitik.net erläutert Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz, dass er die Hauptaufgabe von moderner Medienpolitik vor allem in der Lösung medienökonomischer Fragen sieht: "Ohne erfolgreiche Geschäftsmodelle wird es im Zeitalter der Digitalisierung auf Dauer außerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks keinen Journalismus geben."

Sachsens Chef der Staatskanzlei, Dr. Johannes Beermann, nimmt zum Rundfunkbegriff und dabei auch zur medienpolitischen Relevanz der Olympia-Streaming-Angebote von ARD und ZDF Stellung: "Die Frage ist, ob das Fernsehen Fernsehen bleibt. Ob wir wollen, dass der Fernsehbegriff aus der Zeit Wim Thoelkes in die Zeit nach Thomas Gottschalk übertragen wird. Darüber müssen wir nachdenken."

Zur kontroversen Debatte um das Leistungsschutzrecht für Presseverleger melden sich zum Start von medienpolitik.net Brigitte Zypries, MdB und ehemalige Bundesjustizministerin, sowie der Rechtsanwalt Prof. Dr. Robert Schweizer zu Wort, wie auch der Rechtsanwalt und Journalist Dr. Till Kreuzer und der Bundesvorsitzende der Piratenpartei Bernd Schlömer. Während Schweizer begründet, warum sich das Leistungsschutzrecht der Presse aus seiner Sicht bereits aus der Verfassung ableitet, hält Zypries dagegen: "Wir brauchen ein Leistungsschutzrecht nicht und schon gar nicht leitet es sich aus der Verfassung her."

Auch die Debatte um die Einspeiseverträge der großen Kabelnetzbetreiber mit ARD und ZDF wird medienpolitik.net verfolgen. "Kabeleinspeisegebühren sind historisch überholt", meint der Justitiar des ZDF, Peter Weber, auf medienpolitik.net.

Am Vorabend der IFA in Berlin fragt medienpolitik.net zudem nach aktuellen Trends. In Beiträgen von Dhananjay Mirchandani, Director Home Access and Video von Vodafone Deutschland, oder Dr. Andreas Bereczky, Produktionsdirektor des ZDF, geht es um die Zukunft des Fernsehens, um die Popularität von Streaming-Angeboten, VoD, 3D und den neuen Standard UHDTV.

Initiatoren von medienpolitik.net

Initiatoren des Projekts sind Staatssekretär a.D. Clemens Appel, Geschäftsführer der Goldmedia Political & Staff Advising GmbH, sowie Helmut Hartung, Herausgeber und Chefredakteur des medienpolitischen Magazins promedia. Der studierte Journalist Helmut Hartung veröffentlicht bereits seit 1997 im Monatsmagazin promedia aktuelle Analysen und Exklusivinterviews über brisante Themen aus Medienpolitik und Medienwirtschaft, er ist zudem Autor bzw. Herausgeber diverser Medien-Fachpublikationen. Der studierte Jurist Clemens Appel war zuletzt bis 2009 Chef der Staatskanzlei des Landes Brandenburg und berät heute Rundfunk- und Fernsehanstalten sowie Infrastrukturbetreiber in medienpolitischen Fragen. Beide übernehmen die Redaktionsleitung von medienpolitik.net.

medienpolitik.net

medienpolitik.net ist ein Gemeinschaftsprojekt des medienpolitischen Magazins promedia und des Medienberatungsunternehmens Goldmedia Political & Staff Advising GmbH. medienpolitik.net belgeitet und kommentiert als Forum die wichtigsten Ereignisse und Entwicklungen in der Medien- und Netzpolitik. medienpolitik.net zielt auf eine breite Debatte zwischen den klassischen Vertretern der Contentwirtschaft, den neuen Online-Anbietern, der Netzgemeinde, den Nutzern und kreativen Urhebern.

Als Debattenportal wendet sich medienpolitik.net an alle, die sich mit Medien- und Netzpolitik beruflich und forschend befassen oder sich für aktuelle Diskussionen und Meinungen interessieren.

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