Donnerstag, 08. Dezember 2016


  • Pressemitteilung BoxID 548672

Immer weniger Trennung von Freizeit und Arbeit: Berufstätige bleiben häufig auch in der Freizeit mit dem Job verbunden

(lifePR) (Frankfurt/Main, ) Technikprodukte mit Internetzugang sind in den Haushalten inzwischen allgegenwärtig. In 94 Prozent der deutschen Haushalte ist ein PC vorhanden, drei Viertel (76%) verfügen über ein Smartphone, 44 Prozent über einen Tablet-PC und 42 Prozent über einen Smart-TV, also einen Fernseher, der sich mit dem Internet verbinden lässt um beispielsweise auf die Mediatheken der Sender aber auch auf E-Mails zuzugreifen. Die kontinuierlich ansteigende Zahl der Internet-fähigen Produkte sorgt zwar dafür, dass Informationen praktisch überall und ständig verfügbar sind, bedeutet aber auch, dass eine Trennung zwischen Freizeit und Arbeit immer weniger stattfindet. Das sind Teilergebnisse einer repräsentativen, europaweiten Studie, die im Auftrag der gfu Consumer & Home Electronics GmbH im Mai dieses Jahres von Value_A Marketing Intelligence durchgeführt wurde. 1.000 Haushalte in Deutschland und weitere 5.000 aus sechs anderen europäischen Ländern (Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich, Spanien, Schweiz) wurden über Einstellungen, Nutzungsverhalten und Kaufabsichten in Zusammenhang mit elektrischen und elektronischen Produkten befragt.

Job-Mails nach Feierabend und Facebook während der Arbeitszeit

Die Befragung ergab, dass rund 42 Prozent der deutschen Berufstätigen auch nach Feierabend und an Wochenenden E-Mails oder Textnachrichten lesen, die mit ihrer Arbeit zu tun haben. Genau ein Drittel sagte, dass sie auch nach Feierabend und am Wochenende für Kunden, Kollegen und Vorgesetzte zu erreichen sind. 28 Prozent gaben an, dass sie Nachrichten und E-Mails, die in der Freizeit eingehen, nicht nur passiv zur Kenntnis nehmen, sondern auch in der Freizeit beantworten. Die deutschen Berufstätigen sind also zunehmend auch in der Freizeit für den Job aktiv. Doch damit stehen sie in Europa nicht allein. Im Gegenteil - in einer Reihe anderer Staaten werden Job-Mails noch häufiger in der Freizeit gelesen. Spitzenreiter sind die Schweizer, von denen 58 Prozent angeben, dass sie in der Freizeit berufliche Mails und Nachrichten lesen. Gefolgt von den Italienern (56%), Österreichern (54%) und Spaniern (45%). Entspannter als die Deutschen lassen es die Briten (37%) und besonders die Franzosen angehen. Die Bürger in Frankreich bestehen anscheinend mehrheitlich darauf, ihr Leben zu genießen - nur ein gutes Drittel (36%) liest in der Freizeit berufliches.

Die Arbeit regiert also immer häufiger in das Privatleben hinein, doch für die Berufstätigen schein das ein faires Geschäft zu sein, denn gleichzeitig findet privates häufig auch während der Arbeitszeit statt. So geben wiederum 42 Prozent der deutschen Befragten an, dass sie auch persönliche Dinge, wie die Beantwortung privater E-Mails oder das Durchstöbern ihres Facebook-Accounts, während der Arbeitszeit erledigen. Spitzenreiter in Europa bei der Erledigung privater Dinge während der Arbeitszeit sind übrigens die Österreicher: 52 Prozent geben an, dass sie während der Arbeitszeit private Mails beantworten oder in sozialen Medien aus unterwegs sind.

Abschalten und Entspannen wird schwieriger

Indem private Dinge während der Arbeitszeit erledigt werden, scheinen Berufstätige einen Ausgleich dafür gefunden zu haben, dass die Arbeit zunehmend in das Privatleben hineinreicht. Trotzdem beklagen viele, dass die Vernetzung auch dazu beiträgt, dass Abschalten und Entspannen kaum noch möglich sind. Mehr als die Hälfte der Spanier (51%) stimmt dieser Aussage zu, gefolgt werden sie von den Schweizern (49%), den Briten (48%), Österreichern (45%) und den Deutschen (41%). Auch wenn eine ständige Erreichbarkeit für große Teile der Befragten ein Abschalten und Entspannung verhindern, so stehen sie der Technik und vernetzen Produkten nicht grundsätzlich negativ gegenüber: Für 35 Prozent der Deutschen bedeuten Vernetzungsprodukte eine Vereinfachung des Alltags. 37 Prozent finden, dass Komplexität und Vereinfachung sich die Waage halten und 30 Prozent sehen eher keine Alltagserleichterung durch die zunehmend vernetzte Welt.

"Die Flexibilisierung ist einer der großen gesellschaftlichen Trends, der sich in allen Bereichen unseres Lebens niederschlägt", so Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu. "Technologieprodukte unterstützen uns alle dabei, Dinge nach unseren eigenen zeitlichen Bedürfnissen außerhalb eines festgelegten Zeitrasters zu erledigen. Das gilt sowohl für private als auch berufliche Aspekte". Die laut gfu-Studie ebenfalls angestiegene Nutzung von Mediatheken der TV-Sender und die wachsende Bereitschaft der Konsumenten kostenpflichtige Video-On-Demand-Dienste zu nutzen, sieht Kamp als einen weiteren Beleg für das Ausbrechen der Konsumenten aus festen zeitlichen Rastern. "Die Menschen schauen heute immer häufiger Sendungen dann, wenn sie sie sehen wollen, weil es für sie zeitlich passt - und nicht dann, wenn ein Sender sie ausstrahlt." Trotz der Vorteile, die mehr Flexibilität mit sich bringt, rät Kamp aber zu Augenmaß: Kein Arbeitgeber darf es für selbstverständlich halten, dass die Arbeit in die Freizeit hineinregiert und jeder Anwender sollte wissen, wo die Aus-Taste ist - und sie auch benutzen."

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