Freitag, 09. Dezember 2016


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Nahrungs- und Genussmittel ganz oben auf der Einkaufsliste

GfK GeoMarketing untersucht Kaufkraft für 64 Sortimente im Einzelhandel

(lifePR) (Nürnberg, ) Bei ihren Einkäufen im Einzelhandel geben die deutschen Verbraucher am meisten Geld für Nahrungsund Genussmittel sowie für
Gesundheitsprodukte und Körperpflege aus. Auf Babyartikel entfällt dagegen der geringste Anteil. Diese Ergebnisse veröffentlichte GfK GeoMarketing in der Studie "GfK Kaufkraft 2008 für 64 Sortimente im Einzelhandel".

Die deutschen Verbraucher verfügen im Jahr 2008 über rund 1,5 Milliarden Euro für den privaten Konsum. Rund ein Drittel dieser Summe, etwa 461 Millionen Euro, geben sie im Einzelhandel aus. Das entspricht 5.602 Euro pro Person. Auf Nahrungs- und Genussmittel entfallen dabei 36,1 Prozent; das sind pro Person durchschnittlich 2.025 Euro. Insgesamt hat GfK GeoMarketing 64 Sortimente in ihrer Untersuchung berücksichtigt.

Erstmals Ausgaben für Baby- und Kinderartikel untersucht

An zweiter Stelle der Kaufkraft-Liste rangiert die Sortimentsgruppe der Gesundheits- und Körperpflegeartikel mit einem Anteil von 14,4 Prozent, gefolgt von Baumarktprodukten mit 10,4 Prozent sowie Kleidung mit 8,4 Prozent. Für Luxusartikel wie Uhren und Schmuck geben die Deutschen vergleichbar wenig aus. Rund 1 Prozent - umgerechnet 56 Euro - investiert der Konsument jährlich in diese Artikel. Für Produkte aus dem Bereich Telekommunikation haben die Deutschen pro Person nur rund 32 Euro übrig - das entspricht einem Anteil von etwa 0,6 Prozent. Für Baby und Kinderartikel gibt jeder deutsche Verbraucher 12 Euro aus - das entspricht einem Anteil von 0,2 Prozent der Kaufkraft. Die Werte für Baby- und Kinderartikel wurden in diesem Jahr von GfK GeoMarketing zum ersten Mal ermittelt.

Münchener greifen für Technik am tiefsten in die Tasche

Je nach Region geben die Deutschen für die einzelnen Sortimente unterschiedlich viel Geld aus. Im Bereich der Informationstechnologie zeigt sich die starke Technikaffinität der Städter. Besonders in Wirtschaftsregionen wie München, Erlangen, im Raum Wiesbaden/Frankfurt, Wolfsburg, Regensburg und Mainz fällt der Anteil für Computer, PDAs und Zubehör hoch aus. Die Bevölkerung im ländlichen Raum verhält sich dagegen zurückhaltender, was den Kauf dieser Produktgruppen betrifft.

Im Sortiment Bekleidung unterscheiden sich die Ausgaben für Damen- und Herrenbekleidung deutlich voneinander. Während jeder Einwohner im Jahr für Herrenbekleidung (ohne Wäsche, Strumpfwaren und Accessoires) im Durchschnitt etwa 109 Euro ausgibt, fällt der Betrag bei der Damenbekleidung mit 236 Euro pro Jahr mehr als doppelt so hoch aus. Auch hier sind Städter spendabler als Bewohner des ländlichen Raums. Die höchsten Ausgaben für Damenbekleidung fallen in München, Erlangen, dem Hochtaunuskreis sowie Landshut und dem Main-Taunus-Kreis an, gefolgt von den Seite 3 von 4 Städten Regensburg, Starnberg, Düsseldorf, Mühlheim und Kempten. Hier liegt
der Betrag bei 280 Euro pro Jahr und damit etwa 20 Prozent über dem Durchschnitt. Die fünf Landkreise, in denen am wenigsten für Damenbekleidung ausgegeben wird, liegen alle in Mecklenburg-Vorpommern. Hier fällt der Betrag auf unter 170 Euro pro Person und Jahr.

Auch bei der Oberbekleidung für Männer ist München Spitzenreiter, dicht gefolgt vom Hochtaunuskreis, dem Main-Taunus-Kreis, Erlangen und Starnberg. In den genannten Gebieten liegen die Ausgaben mehr als 25 Prozent über dem bundesweiten Durchschnitt.

Städter geben mehr für Obst und Gemüse aus

Auch bei den Produkten des täglichen Bedarfs - so zum Beispiel Lebensmittel - gibt es regionale Unterschiede bei der sortimentsbezogenen Kaufkraft. So geben die Deutschen im Jahr 2008 im Durchschnitt rund 175 Euro für Obst und Gemüse aus. Der Verbraucher in München dagegen zahlt im Schnitt etwa 224 Euro für Obst und Gemüse; der durchschnittliche Verbraucher im Landkreis Eifelkreis Bitburg-Prüm, einer ländlich geprägten Region in Rheinland-Pfalz, dagegen nur etwa 142 Euro.

Kaufkraft für Kinder- und Babyartikel im ländlichen Raum höher

Erstmals wurden in diesem Jahr Zahlen für Baby- und Kinderartikel erhoben. Generell zeigt sich, dass Familien mit Kindern eher in ländlichen Regionen und im Umland der Städte zu finden sind als in den Städten. So ist die Kaufkraft für Kinder- und Babyartikel in den Stadtstaaten Berlin, Hamburg und Bremen besonders niedrig. Andererseits hängen die entsprechenden Beträge auch mit der allgemeinen Kaufkraft zusammen. Obwohl in Brandenburg und Thüringen ebenfalls verhältnismäßig viele Familien mit Kindern zu finden sind, geben diese im Schnitt weniger Geld für Baby- und Kinderartikel aus als beispielsweise einkommensstarke Familien im Umland Hamburgs oder Münchens.

Zur Studie

Die GfK hat die allgemeine Kaufkraft bereits 1937 zum ersten Mal berechnet. Sie bezeichnet das verfügbare Einkommen ohne Steuern und Sozialabgaben inklusive staatlicher Leistungen und wird pro Kopf und Jahr in Euro und in Form eines Indexes ausgewiesen. Basis der Berechnungen sind Lohn- und Einkommenssteuerstatistiken, Statistiken zu staatlichen Leistungen sowie Prognosewerte der Wirtschaftsinstitute. Die aktuelle Studie GfK Kaufkraft 2008 für 64 Sortimente im Food- und Non-Food-Bereich wird auf Grundlage kontinuierlicher Erhebungen und Analysen des Einkaufsverhaltens von Verbrauchern in den GfK-Verbraucherpanels erstellt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk-geomarketing.de/sbk,
eine vollständige Auflistung aller Sortimente finden Sie unter
www.gfk-geomarketing.de/sortimente.

Beispiele zu ausgewählten Sortimenten mit Bildmaterial können Sie unter
www.gfk-geomarketing.de/karten_sbk herunterladen.

Zu GfK GeoMarketing

GfK GeoMarketing, eine 100-prozentige Tochter der GfK Gruppe, ist einer der größten europäischen Anbieter von GeoMarketing-Lösungen. Die Kernbereiche des Unternehmens sind Beratung, Marktdaten, digitale Landkarten und GeoMarketing-Software.

GfK

Die GfK Gruppe, weltweit die Nummer 4 der Marktforschungsunternehmen, ist in den drei Sektoren Custom Research, Retail and Technology und Media aktiv. Insgesamt gehören der GfK Gruppe 115 operative Unternehmen an, die über 100 Länder abdecken. Von den rund 10.000 Beschäftigten (Stand 30. September 2008) arbeiten mehr als 80 Prozent außerhalb Deutschlands.
Weitere Informationen erhalten Sie unter www.gfk.com.

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