Mittwoch, 07. Dezember 2016


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Öffentlicher Verkehr: Sicherheit ist gesellschaftliche Aufgabe

(lifePR) (Berlin, ) Sicherheit vor gewalttätigen Übergriffen im öffentlichen Verkehr muss als gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden. Ein Runder Tisch in Berlin verabschiedete eine entsprechende Erklärung. Eingeladen hierzu hatten die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA. Jetzt soll die Auseinandersetzung mit dem Thema weiter vorangetrieben werden.

Sicherheit vor gewalttätigen Übergriffen in öffentlichen Verkehrsmitteln muss als gesellschaftliche Aufgabe wahrgenommen werden. Darüber sind sich die Teilnehmer eines Runden Tisches in Berlin einig. An der Runde nahmen Vertreter von Gewerkschaften, Verbänden, Verkehrsunternehmen und Bestellerorganisationen teil. Eingeladen hierzu hatten die Gewerkschaften TRANSNET und GDBA.

"Die Diskussionen haben gezeigt, dass es eine gesellschaftliche Notwendigkeit gibt, das Thema gemeinsam anzugehen", sagten TRANSNET-Vorstand Reiner Bieck und GDBA-Vize Peter Tröge im Anschluss an das Treffen. Als gemeinsame Positionen wurde festgehalten, dass jetzt eine Analyse des konkreten Handlungsbedarfs erfolgen müsse. Die jeweiligen Verantwortlichkeiten seien gemeinsam zu definieren, heißt es in der Erklärung "Sicherheit muss den Stellenwert erhalten, der ihr zusteht". Dabei komme "der Politik eine besondere Bedeutung zu". Das Thema Sicherheit von Reisenden und Beschäftigten dürfe "nicht auf einen Kostenfaktor reduziert werden".

Hintergrund der Initiative der Gewerkschaften TRANSNET und GDBA sind gewalttätige Vorfällen in Bussen und Bahnen. Mit der Kampagne "Sicher unterwegs" und dem Runden Tisch sollen die Probleme angegangen werden. An der Runde nahmen neben Vertretern von TRANSNET und GDBA, die Gewerkschaft der Polizei (GdP), die Bundesarbeitsgemeinschaft Schienenpersonen-Nahverkehr (BAG SPNV), der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), die Allianz pro Schiene, die Deutsche Bahn AG, Veolia und Keolis teil. Die Teilnehmer des Treffens in Berlin wollen ihre Beratungen fortsetzen.

Die gemeinsame Erklärung finden Sie im Internet: transnet.org, gdba.de.

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