Dienstag, 21. Mai 2013


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Gewerkschaft NGG begrüßt Landestariftreuegesetz

Lohndumping stoppen-"gute" Arbeitsplätze sichern

(lifePR) (Stuttgart, ) Der Landesbezirksvorsitzende der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten, Landesbezirk Südwest, Uwe Hildebrandt begrüßt den Entwurf eines Tariftreuegesetzes, welchen die baden-württembergische Landesregierung vorgelegt hat. "Die grünrote Landesregierung ist mit dem Tariftreuegesetz auf dem richtigen Weg!" so Hildebrandt. "Bei Verabschiedung dieses Gesetzentwurfs werden bei der öffentlichen Auftragsvergabe künftig faire Löhne und gute Arbeitsbedingungen wichtiger sein als kurzfristiges Renditedenken."


Der Gesetzentwurf der Landesregierung zielt darauf ab, Lohndumping bei der Vergabe öffentlicher Aufträge von Kommunen und Land zu verhindern. Bisher konnten sich nichttarifgebundene Arbeitgeber durch den Einsatz von Niedriglohnkräften ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile erschleichen. "Dem schiebt die Landesregierung nun einen klaren Riegel vor." freut sich der Südwest-Chef der NGG.

Durch die Einführung von Tariftreueregeln haben Betriebe, die gerechte Löhne und Gehälter bezahlen, endlich eine faire Chance einen öffentlichen Auftrag zu erhalten. Hildebrandt ist sich daher sicher, dass durch die Festschreibung von Tariftreueregeln insbesondere im mittelständischen Bereich Arbeitsplätze gesichert werden können.

Hildebrandt wertet es ferner als positiv, dass überall dort, wo die Tariftreuepflicht nicht greift, ein Mindestentgelt von 8,50 Euro / Stunde festgeschrieben werden soll. "Arm trotz Arbeit darf es in einem 'reichen' Bundesland wie Baden-Württemberg nicht länger geben. Schon gar nicht in den Fällen, in denen der Staat Auftraggeber ist und die Geschäfte mit Steuergeldern finanziert werden." betont der Gewerkschafter.

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