Donnerstag, 08. Dezember 2016


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GESCO: Geschäftsjahr 2014/2015 erheblich belastet, im neuen Geschäftsjahr 2015/2016 leichte Besserung

(lifePR) (Wuppertal, ) GESCO-Gruppe, ein Verbund mittelständischer Industrieunternehmen aus dem Werkzeug-/Maschinenbau und der Kunststoff- Technik, berichtet heute im Rahmen der Bilanzpressekonferenz über ein erheblich belastetes Geschäftsjahr 2014/2015 (01.04.2014 bis 31.03.2015) und stellt für das neue Geschäftsjahr leichte Besserung in Aussicht.

Das Geschäftsjahr der GESCO AG und des GESCO-Konzerns verläuft vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres, während die Geschäftsjahre der Tochtergesellschaften mit dem Kalenderjahr identisch sind. Das Geschäftsjahr 2014/2015 umfasst somit operativ das Kalenderjahr 2014. Dieser Zeitraum war für die GESCO-Gruppe alles in allem von einer stabilen Auftragslage geprägt. Zu Beginn des Geschäftsjahres überwogen positive Signale, doch bereits im Frühjahr 2014 schlug die Ukraine-Krise negativ auf das Geschäft der Frank Walzund Schmiedetechnik GmbH durch, die Verschleißteile für die Landtechnik herstellt. Insbesondere aber belasteten die beiden Restrukturierungsfälle MAE Maschinen- und Apparatebau Götzen GmbH und Protomaster GmbH die Ergebnisentwicklung in der GESCO-Gruppe erheblich. Die Situation bei beiden Tochtergesellschaften verschlechterte sich - unabhängig voneinander - im Laufe des Geschäftsjahres deutlich. Beide Unternehmen wurden durch starkes Wachstum sowie durch die jeweiligen Kundenanforderungen in qualitativer und technologischer Hinsicht vor gravierende Herausforderungen gestellt. Mit Unterstützung von externen Fachleuten und in enger Begleitung durch die GESCO AG haben die Unternehmen gegengesteuert, Personal aufgestockt und soweit erforderlich in ihre technische Ausstattung investiert.

Der Auftragseingang stieg im Berichtszeitraum um 3,0 % auf 448,8 Mio. € gegenüber 435,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Konzernumsatz lag mit 451,4 Mio. € um 0,4 % unter dem Wert des Vorjahres von 453,3 Mio. €. Das Ergebnis vor Finanzergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erreichte 46,2 Mio. € (Vorjahr 48,7 Mio. €).

Angesichts deutlich erhöhter Abschreibungen sank das Ergebnis vor Finanzergebnis und Steuern (EBIT) prozentual stärker als das EBITDA und lag bei 27,3 Mio. € (32,0 Mio. €). Der Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter erreichte 12,4 Mio. € (Vorjahr 18,1 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 3,72 € (5,45 €).

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 18. August 2015 eine Dividende in Höhe von 1,75 € je Aktie vor. Mit diesem Vorschlag liegt die Gesellschaft leicht über der seit vielen Jahren praktizierten Ausschüttungsquote von rund 40 % des Konzernjahresüberschusses nach Anteilen Dritter. Im Vorjahr waren 2,20 € je Aktie ausbezahlt worden.

Für das neue Geschäftsjahr 2015/2016 (01.04.2015 bis 31.03.2016) erwartet die Gesellschaft in einem gesamtwirtschaftlich recht positiven Umfeld ein Umsatzwachstum auf rund 480 Mio. € bis rund 490 Mio. €. Die Margen allerdings werden auch im neuen Geschäftsjahr von den beiden Restrukturierungsfällen belastet sein. Zudem zeigen die Landtechnik-Branche und damit das Geschäft von Frank noch keine Zeichen einer nennenswerten Erholung. Schließlich stützt der niedrige Energiepreis zwar die allgemeine Konjunktur, bremst aber die Nachfrage der Ölindustrie nach Verladearmen der SVT GmbH. Aus heutiger Sicht erwartet die Gesellschaft einen Konzernjahresüberschuss nach Anteilen Dritter zwischen rund 12,5 Mio. € und rund 14,0 Mio. €.

Im ersten Quartal des neuen Geschäftsjahres 2015/2016, das die operativen Monate Januar bis März 2015 der Tochtergesellschaften umfasst, stieg der Auftragseingang in der GESCO-Gruppe kräftig von 127 Mio. € auf rund 146 Mio. € an. Darin sind allerdings auch Großaufträge enthalten, die teilweise erst das Folgejahr betreffen. Der Umsatz lag im ersten Quartal bei rund 119 Mio. € (Vorjahreszeitraum 109 Mio. €). Der Auftragsbestand zum Ende des operativen ersten Quartals belief sich auf rund 208 Mio. €.

GESCO-Vorstand Dr. Hans-Gert Mayrose zum Abschluss und zu den Aussichten: "2014/2015 war eindeutig ein enttäuschendes Geschäftsjahr. Wir arbeiten intensiv an den gegenwärtigen Herausforderungen, aber ganz über den Berg sind wir noch nicht. 2015/2016 wird aus heutiger Sicht zwar besser, knüpft aber noch nicht an die Ertragskraft der Vorjahre an."

Vollständiger Geschäftsbericht unter www.gesco.de.

Die Bilanzpressekonferenz/Analystenkonferenz wird am 25. Juni 2015 ab 10.30 Uhr als Audio-Webcast live im Internet unter www.gesco.de übertragen und steht dort anschließend für zwölf Monate zur Verfügung.

Gesco AG

Die GESCO-Gruppe ist ein Verbund mittelständischer Industrieunternehmen mit Schwerpunkten im Werkzeug-/Maschinenbau und in der Kunststoff-Technik, darunter Markt- und Technologieführer. Als börsennotierte, im SDAX gelistete Gesellschaft eröffnet die GESCO AG privaten und institutionellen Anlegern den Zugang zu einem Portfolio führender Unternehmen des industriellen deutschen Mittelstands.

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