Dienstag, 24. Januar 2017


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GDV begrüßt Einführung von Variable Annuities in Deutschland

(lifePR) (Berlin, ) Das Bundeskabinett hat gestern im Rahmen des Beteiligungsrichtlinie-Umsetzungsgesetzes Vorschläge zur Änderung des Versicherungsaufsichtsrechts (VAG) verabschiedet, die zukünftig die Einführung von Variable Annuities ermöglichen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) begrüßt diese vom Bundesfinanzministerium vorgelegten Vorschläge zur Änderung des Versicherungsaufsichtsgesetzes ausdrücklich.

"Diese Entscheidung ist gut für die Kunden und gut für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Sie trägt dem wachsenden Wunsch der Kunden nach Produkten Rechnung, die höhere Renditechancen von fondsgebundenen Rentenversicherungen mit Garantien gegen Kapitalmarktverluste verbinden. Sie stärkt den Versicherungsstandort Deutschland, weil deutsche Versicherer damit die gleichen Wettbewerbsbedingungen wie europäische Anbieter erhalten", erklärt Jörg von Fürstenwerth, Hauptgeschäftsführer des GDV.

Variable Annuities ermöglichen eine direkte Teilhabe an der Entwicklung des Kapitalmarktes, sehen aber gleichzeitig eine Garantieleistung des Versicherers zur Absicherung gegen Kapitalmarktverluste vor. Das deutsche Aufsichtsrecht bildet solche Produkte bis heute in einer Weise ab, dass diese aus Deutschland heraus nicht wettbewerbsfähig angeboten werden können. Als Konsequenz kann man eine wachsende Tendenz der Verlagerung des Angebots aus Deutschland heraus in das europäische Ausland beobachten.

Durch die Änderungen im VAG ist es deutschen Versicherungsunternehmen möglich, eine risikoadäquate marktnahe Bewertung von Garantien bei fondsgebundenen Versicherungen in Abhängigkeit von der jeweiligen Kapitalanlage und den gewählten Absicherungsinstrumenten vorzunehmen. Für den Verbraucher hat dies zudem den Vorteil, dass die komplette Aufsicht für derartige Produkte in Deutschland liegt. Im Übrigen kann die Initiative auch als ein erster Schritt in Richtung einer marktnahen Bewertung von Versicherungsprodukten angesehen werden, wie sie unter Solvency II ohnehin angedacht ist.

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