Dienstag, 06. Dezember 2016


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Unternehmer auf der ganzen Linie

(lifePR) (Eberswalde, ) Wenn Unternehmer sein heißt, dass man etwas unternehmen soll und die Chancen nutzen, die sich bieten, dann ist Joachim Schröter aus Eberswalde ein Vorzeige-Unternehmer. Der Inhaber der Firma Schröter Gerüstbau begann 1990 bei Null als Ein-Mann-Unternehmen. Die Grundlagen dazu hatte Schröter bereits zu DDR-Zeiten erarbeitet. Als Bauleiter Gerüstbau sowie verantwortlich für die Meisterausbildung, war er der Mann mit den meisten Gerüst-Erfahrungen im Betriebsteil Eberswalde des Spezialbau-Kombinats Potsdam. Aber nicht nur als Führungskraft machte sich Schröter verdient. Weil des Öfteren wichtige Gerüstteile fehlten und der Baufortschritt sich deshalb nicht so gestaltete, wie Schröter sich das vorstellte, begann er nach Feierabend in seiner heimischen Werkstatt selbst Gerüste herzustellen.

Als eins der größten Gerüstbauunternehmen in der Region, beschäftigte das Unternehmen in der Spitze 32 Personen und verfügte über einen Gerüstbestand von 80.000 qm Gerüsten. Angefangen hatte Schröter 1990 mit RUX-Gerüsten, die von plettac 1992 getauscht wurden. Seit 1997 arbeitet er bis heute mit der MJ-Gerüst GmbH aus Plettenberg zusammen. "MJ bietet mir die Flexibilität, die ich als Gerüstbauer brauche" so Schröter im Gespräch. "Kurze Lieferzeiten, unbürokratische Entscheidungswege und der fachlich fundierte und serviceorientierte Kontakt zu dem MJ-Gebietsverkaufsleiter Hans-Joachim Weiss, sind dafür ausschlaggebend. Die Qualität ist gleich, der Service ist besser, so bietet mir die MJ-Gerüst GmbH genau das, was ich als Unternehmer von meinem Lieferanten erwarte."

Das jüngste Projekt der Gerüstbau Schröter ist die Einrüstung der neuen Kaiserwegbrücke über den Oder-Havel-Kanal bei Eberswalde. Dieser soll verbreitert werden, damit auch größere Schiffe den Kanal nutzen können. Die Folge davon war die Notwendigkeit einer längeren und um einen Meter höheren, neuen Brücke. 33 Meter ist die Wasserstraße an der Montagestelle breit. Die Brücke misst jedoch eine Länge von knapp 98 Metern bei einer Höhe von 20 Metern in der Spitze. Mit ihren Ausmaßen ermöglicht sie die Verbreiterung der Schiffsfahrrinne auf das Doppelte. Die Kaiserwegbrücke ist eine sogenannte Bogenbrücke, die Konstruktion ist aus Stahl. Sie besteht aus vier Segmenten, die im Werk gebaut wurden und vor Ort verschweißt werden, insgesamt ca. 1000 Tonnen Stahl. Zum Verschweißen und zum Anbringen des Korrosionsschutzes wurden von der Gerüstbau Schröter 14 Stützpfeiler mit insgesamt 6.000 qm Gerüsten verkleidet. Zum Einsatz kamen das MJ-System UNI sowie MJ-kompatible Gerüstsysteme. Die hohe Qualität der MJ-UNI-Systemgerüste basiert auf der optimalen ergonomischen Konstruktion, den langlebigen Materialeigenschaften und der Montagelogik, die Montagefehler praktisch ausschließt. Durch das umfangreiche UNI-Systemzubehör gelang es, das Gerüst der Stahlkonstruktion so anzupassen, dass die Arbeiten an den Stahlteilen problemlos durchgeführt werden konnten.

Den Auftrag erhielt die Gerüstbau Schröter von der Firma Schachtbau Nordhausen. Die Aufbauarbeiten der Gerüstkonstruktion erfolgten über sechs Wochen, von Mitte April bis Ende Mai 2008, in Abhängigkeit des Baufortschritts. Nach Abschluss der Schweiß- und Korrosionsschutzarbeiten konnten die Gerüste Anfang Juli wieder abgebaut werden. Am 22. Juli 2008 wurde die Kaiserwegbrücke über den Oder-Havel-Kanal gezogen. Das technische Verfahren, um die rund 1000 Tonnen Stahl zu bewegen, kommt aus dem Schachtbau. Zwei Zangen greifen abwechselnd an eine Stahlstange. Mächtige Hydraulikpressen sorgen für den Vorschub und das Rückführen der Schlitten. Geölte Teflonscheiben verringern die Reibung. Etwa 41 Stunden dauerten die Arbeiten, bis die Brücke am anderen Ufer angekommen war. In den kommenden Wochen wird nun die Fahrbahn aufgebracht. Bereits im November soll der Autoverkehr über die neue Kaiserwegbrücke rollen.

Joachim Schröter widmet sich derweil schon wieder anderen Aktivitäten. "Wer rastet, der rostet" ist die Devise des Unternehmers aus Eberswalde. So betreibt Schröter nicht nur ein Gerüstbauunternehmen, seit 1996 ist er ebenso Besitzer und Betreiber eines 100.000 qm großen Gewerbeparks in Eberswalde mit 38 Mietern.

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