Sonntag, 11. Dezember 2016


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"Tor" für Fußball-Star Klaus Allofs - Triumph mit Wake Forest in Hamburg

(lifePR) (Köln, ) Der DFB-Pokalsieg mit dem VfL Wolfsburg war das sportliche Highlight in den vergangenen Wochen für dessen Manager Klaus Allofs. Doch am Freitag erlebte der seit vielen Jahren auch dem Galopprennsport als Besitzer eng verbundene Fußball-Star auch ein absolutes Hochgefühl in seiner Lieblingspassion - denn der ihm gemeinsam mit der Stiftung Gestüt Fährhof gehörende fünfjährige Hengst Wake Forest sicherte sich nach einem optimal getimten Ritt von Eduardo Pedroza als 30:10-Co-Favorit den Großen Preis von Lotto Hamburg, das mit 55.000 Euro dotierte Gruppe III-Rennen über 2.000 Meter vor 5.500 Zuschauern bei extremer Hitze in Hamburg-Horn.

Von fünfter Position aus ging der nun beim zehnten Start zum sechsten Mal erfolgreiche Sir Percy-Sohn die Top-Prüfung an, während die mit Andrasch Starke im Sattel favorisierte Stute Longina ein durchaus angemessenes Tempo vorlegte, und marschierte dort stets in guter Haltung. Die beiden skandinavischen Gäste Hurricane Red und Giovanni Boldini folgten hinter der Pilotin.

Diese verteidigte sich auch auf der Zielgeraden nach Kräften, doch als Mitte des Einlaufs Wake Forest aufdrehte, war die Frage nach dem Sieger schnell beantwortet. Der vor zwei Jahren sogar als Derby-Hoffnung gehandelte Hengst machte sich bequem frei. "Er ist mit Abstand das beste Pferd, das ich je besessen habe, allerdings nicht alleine, sondern mit der Stiftung Gestüt Fährhof. Eine tolle Partnerschaft", berichtete Klaus Allofs bei der Siegerehrung. "Das macht so richtig Spaß. Als Dreijähriger hatte sich Wake Forest früh verletzt, ist aber in eindrucksvoller Manier wiedergekommen. Da er schon in einem Gruppe I-Rennen platziert war, wäre der Dallmayr-Preis in München sicher ein mögliches Ziel."

Und Trainer Andreas Wöhler fügte an: "Wake Forest hat sich von Rennen zu Rennen weiter gesteigert. Er ist eine treue Seele. Er war fast noch einen Tick zu früh in Position. Der Dallmayr-Preis ist nun eine von mehreren Optionen für ihn. Er braucht immer Pausen zwischen den Starts." Für den Erfolgscoach aus Spexard bei Gütersloh war es der erste Meetingstreffer in Hamburg.

Noch dicht heran lief Kerosin (Filip Minarik) als Zweiter und bekam Longina noch zu fassen. "Sie hat sich gut verkauft, es waren ja vielversprechende Pferde vorne", sagte ihr Jockey Andrasch Starke. Nicolosio erkämpfte sich deutlicher zurück noch Rang vier (auf nicht mehr passendem Boden) gegen den nicht mehr weiterziehenden Hurricane Red.

Längst läuft der Countdown für das IDEE 146. Deutsche Derby am Sonntag. 18 Kandidaten geben sich dann im Rennen des Jahres im hiesigen Galopprennsport die Ehre. 650.000 Euro werden auf der 2.400 Meter-Distanz ausgeschüttet. Als Favorit gilt der im Kölner Oppenheim-Union-Rennen erfolgreiche Shimrano mit Champion Adrie de Vries.

Weitere Informationen unter  www.german-racing.com

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