Sonntag, 04. Dezember 2016


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Tropentag 2012: Wie stabil ist die Landwirtschaft gegenüber Krisen?

Konferenz über Ernährung und Ressourcenmanagement an der Universität Göttingen - Preisverleihung

(lifePR) (Göttingen, ) Über 750 Wissenschaftler aus mehr als 80 Ländern treffen sich vom 19. bis 21. September 2012 in Göttingen zur europaweit größten Konferenz über Ernährung, Ressourcenmanagement und Entwicklung in den tropischen und subtropischen Regionen der Welt. "Widerstandsfähigkeit landwirtschaftlicher Systeme gegenüber Krisen" ist das Thema des Tropentags, der gemeinsam von der Universität Göttingen und der Universität Kassel ausgerichtet wird. In 100 Einzelvorträgen werden Aspekte dieses Themas von international bekannten Wissenschaftlern behandelt. Eine Sondervortragsreihe ist dem 45-jährigen Bestehen des "International Center for Tropical Agriculture" (CIAT) gewidmet. Außerdem gehören eine Preisverleihung sowie 24 geführte Poster-Ausstellungen zum Programm. Veranstaltungsort ist das Zentrale Hörsaalgebäude (ZHG) der Universität Göttingen, Platz der Göttinger Sieben 5.

Die interdisziplinäre Tagung behandelt unter anderem Fragen aus den Wissenschaftsbereichen Umwelt, Land- und Forstwirtschaft, Fischerei und Ernährung im Rahmen von ländlicher Entwicklung, nachhaltiger Nutzung von Ressourcen und weltweiter Armutsbekämpfung. "Die nachhaltige Produktion von Nahrungsmitteln erfordert angesichts von Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Verstädterung und gesellschaftlichem Wandel eine innovative Forschung", sagt Prof. Dr. Andreas Bürkert von der Universität Kassel, einer der Hauptorganisatoren. Die aktuelle Forschung befasst sich mit diesen Themen in Form von partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern aus den Entwicklungsländern, um belastbare und anpassungsfähige landwirtschaftliche Systeme zu entwickeln. "Es mangelt noch immer an Forschung und Entwicklung mit Blick auf ökologisch fragile, abseits gelegene und trockene Regionen", betont Prof. Dr. Anthony Whitbread von der Universität Göttingen, ebenfalls einer der Hauptorganisatoren. "Denn gerade in diesen Regionen sind die Auswirkungen einer mangelhaften Stabilität von landwirtschaftlichen Systemen besonders schwerwiegend", ergänzen beide Veranstalter.

Im Rahmen der Tagung verleiht die Stiftung fiat panis am Mittwoch, 19. September, gegen 15.45 Uhr im ZHG (Hörsaal 011) den "Josef G. Knoll - Europäischer Wissenschaftspreis" für wissenschaftliche Arbeiten, die Erkenntnisse zur Verbesserung der Welternährung bringen, sowie den Hans Hartwig Ruthenberg-Graduierten-Förderpreis für Diplom- und Masterarbeiten aus dem gleichen Themengebiet. Beide Preise werden für je drei exzellente Arbeiten vergeben. Zu den Preisträgern gehört auch Dr. Elisabeth Fischer vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen, die für ihre Dissertation "Determinants and Impacts of Smallholder Collective Action in Kenya" mit dem europäischen Wissenschaftspreis ausgezeichnet wird.

Weitere Informationen zum Programm des Tropentags sind im Internet unter www.tropentag.de zu finden.

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